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1

Samstag, 14. Juli 2007, 01:16

Eine Gedicht!

Ist mir gerade so in den Sinn gekommen, weiß nicht ob's so gut ist, vielleicht gefällt's euch, ist vielleicht gegen Ende ein wenig kitschig. Kritik usw. ist natürlich erwünscht!

Fängt toll an, wird deprimierend und dann gibt's wieder Hoffnung! ;)

Viel Spaß damit


Funkeln

In der Nacht träumst du von Liebe, in deiner Märchenwelt,
du träumst von Freiheit und Abenteuer, nichts was dich hält,
die Wiesen sind grün, der Wind biegt die Bäume,
die Menschen sind glücklich und frei, das sind deine Träume.

Doch wenn du Morgens aufwachst, ist es schon wieder vorbei,
im Tv Nachrichten über Terror und die allerneuste Schießerei,
deine Wohnung ist dreckig und auf der Straße vor deinem Haus,
ist es rau und kalt, denn dort sieht's genauso scheiße aus.

Warum denn auf steh'n, du bliebst am liebsten im Bett,
doch der Zeiger dreht sich bedrohlich, wie ein Bajonett,
und nun, die Uhr zeigt schon wieder neun vor zehn,
du hast wie immer keine Lust, doch es ist zeit zu geh'n.

Die Dielen quietschen, sich die Treppe hinunter,
dein Nachbar grüßt dich, er ist genauso munter,
die Tür knartzt sich weit und laut nach Außen auf,
da liegt das Mienenfeld, auf welche trittst du heute drauf?

Und auf deinem Weg, wohin er dich auch immer bringt,
egal wie schwer , denk an deinen Traum, von wo er entspringt,
er lebt in dir, in deiner Seele, im Herzen, doch nicht dort nur allein,
und wenn wir dran glauben, werden wir bald, in einer Traumwelt sein!



2

Samstag, 14. Juli 2007, 02:05

'N sehr romantisches Gedicht.
Auch wenn mir Romantik nicht so zusagt, find ich das Gedicht doch ganz gut. Es spiegelt naturgetreu den Kontrast zwischen Träumereien und brutaler Realität der heutigen Zeit wider.

Aber einen Satz versteh ich nicht richtig: "du träumst von Freiheit und Abenteuer, nichts was dich hält,". Einerseits träumst du davon, aber andererseits hält es dich nicht. Das ist doch ein Gegensatz. Wenn mich etwas nicht hält, dann interessier ich mich nicht dafür und habe keinen Grund, mich länger damit zu beschäftigen. Wenn ich aber davon träume, dann denke ich mich mit Absicht da hinein, um dem Alltag zu entfliehen.
Oder ich hab dich falsch verstanden.

Das "wie ein Bajonett" sollte sich bestimmt auf das "bedrohlich" beziehen. Deshalb solltest du das stärker abgrenzen, also "doch der Zeiger dreht sich, bedrohlich, wie ein Bajonett,". Hatte erst den Eindruck, dass auch das Drehen sich auf's Bajonett bezieht.

Du meinst wohl Minenfeld.
Eine Miene ist ein Gesichtszug, zB Mienenspiel.
Wir müssen [...] der Versuchung widerstehen, ein Geflecht von Gesetzen herzustellen, hinter dem eines Tages die Freiheit unsichtbar wird. - Helmut Schmidt[/size]

3

Sonntag, 15. Juli 2007, 01:21

Ah danke, das ist mal Kritik wie sie im Buche steht. :)

Bei "du träumst von Freiheit und Abenteuer, nichts was dich hält," meinte ich das ihn nicht fest hält, im Sinne von "Dahin gehen, wo man will."

Ich hab geändert in "du träumst von Freiheit, Abenteuer, dort ist nichts, dass dich hält," is denke ich eindeutiger, aber so ganz gefällt's mir noch nicht, mal seh'n wofür ich mich entscheide.

Das bedrohlich bezieht sich schon auf das drehen, es kommt näher, ohne das du etwas dagegen tun kannst. Der Zeiger bedroht dich, denn er ist wie eine Bajonett, scharf und ohne Gnade.


Tja Miene, da hab ich mich schlicht verschrieben. :]



4

Sonntag, 22. Juli 2007, 03:39

Ich werd' hier einfach mal posten, wenn ich was schreibe und lustig bin. Jedenfalsl bism eine Webseite fertig ist. ^__^

Kommentare sind natürlich erwünscht.


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Kein Titel

Ich fühl' mich so allein,
ich weiß nicht wo ich bin,
ich weiß nicht was soll sein,
wonach steht mir wohl der Sinn?

Nach Freiheit und Unendlichkeit,
ein Leben, voller Wort und Sinn?
Nach Liebe und Geborgenheit,
weil ich, einfach menschlich bin?

Ich weiß es nicht, 'drum sag es mir,
ich warte aufs Licht, kommt es aus dir?
Vielleicht ist es, längst auch schon da,
dann, brauch' ich nicht warten, kommt's wohl aus mir!