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1

Dienstag, 4. September 2007, 12:51

Noch ein Gedicht

Hey Leute!

Ich will euch noch ein Gedicht vorstellen, ich finde selbst das es mir gut gelungen ist und würde gerne wissen was ihr so davon haltet.



Stadthimmel

Hier rings herum,
in irgendeiner grauen Stadt,
von der mein Gedanke sich befreit
doch, die mich eingefangen hat.

Schau ich in den Himmel,
auf einer grünen Bank,
ich schaue in den Himmel,
dort fliegen Vögel entlang.

Ich denk so wie es wäre,
und was hätte man dann,
wo käm' ich da her,
wo käm' ich wohl an.

Kein Faden am Bein,
kein Sieb vor den Augen,
keine Steine im Weg,
alles suchen, nichts glauben.

Die Vögel ziehen weiter,
und ich, ich bleib wo ich bin,
durch die Wolken, in den Himmel,
sieh, dort fliegt mein Traum dahin.

So ziehen sie wie Wolken,
der Wind weht seine Briese,
und ich träume weiter,
auf meiner engen Großstadtwiese.



2

Dienstag, 4. September 2007, 19:54

Ein Stadtgedicht, dass das Leben in der engen grauen Stadt mit dem Leben in Freiheit der Vögel vergleicht. Tolle Sache.

Die erste Strophe finde ich am besten, sie gibt im Prinzip den Inhalt des gesamten Gedichts kurz in ein paar Zeilen wieder. Die körperliche Hülle wird von der Stadt eingezwängt und beschränkt. Die Gedanken aber haben sich davon gelöst und sind im Gegensatz zum Körper frei.
Ich staune, wie man zu solchen Versen kommt.

Der 3. und 4. Vers der 3. Strophe sind klasse. Erstmal das Hineinversetzen in einen Vogel und dann die beiden Fragen dermaßen verpackt. Find ich super! :thumbup:

Die "enge Großstadtwiese" soll wahrscheinlich ein Paradoxon sein, oder? Ich mal davon aus.
Ich weiß, was du meinst, aber ich finde die Formulierung etwas sperrig.
Auch einige andere Teil sind etwas sperrig formuliert, es liest sich nicht 100% flüssig. Ich kann es eigentlich nicht beschreiben.

Es heißt Brise, nicht Briese. ;)


Zusammenfassend find ich das Gedicht inhaltlich und wörtlich (an einige Stellen) sehr gut, gleichzeitig aber auch wörtlich (an anderen Stellen) noch ausbaufähig.

Weiter so!
Deine Gedichte werden immer besser.

h0rr0r

§ 964 BGB: Vermischung von Bienenschwärmen

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3

Samstag, 8. September 2007, 20:25

Kann mich meinem Vorredner wirklich nur anschließen. Wäre schon, noch mehr von dir lesen zu können.
In uns selbst liegen die Sterne des Glücks.
Heinrich Heine
Ava & Sig - ali2k4

4

Montag, 10. September 2007, 12:56

Viellendank für eure netten Worte. Ich habe noch daran gearbeitet, ich denke es ist viel besser geworden.


Stadthimmel

Hier rings herum die Steingiganten,
in irgendeiner grauen Stadt,
von der mein Gedanke sich befreit,
doch die mich eingefangen hat.

Schau ich in den Himmel,
lieg auf einer grünen Bank,
sieh da, über unseren Köpfen,
dort fliegen die Vögel entlang.

Ich träum' so wie es wäre,
und was hätte man dann,
wo käm' ich da her,
wo käm' ich wohl an.

Kein Faden am Bein,
kein Sieb vor den Augen,
kein Stein liegt im Weg,
alles suchen, nichts glauben.

Die Vögel ziehen leise weiter,
und ich, ich bleib wo ich bin,
durch die Wolken, in den Himmel,
sieh, dort fliegen meine Träume dahin.