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21

Sonntag, 2. Dezember 2007, 14:16

Vielen Dank für das äußerst großzügige Lob. :)

Aufm einer Webseite findest du mehr: www.bunte-truemmer.de



22

Sonntag, 2. Dezember 2007, 14:32

Heute mal etwas ganz anderes, vom Stil her. Fragen, Kritik, aber auch Lob, sind wie immer erwünscht und erhofft.



Blind

Du mach wohl, was du für richtig hältst,
was könnte dich schon halten?

Egal was kommen mag und
ganz egal ob's jemals so gesehen wird,
er kann sich glücklich schätzen,
weil in dieser Welt ein Flämmlein brennt,
das ihn so heiß liebt,
Das alles Wertvolle verbrennen würde,
weil es nie den Wert dessen haben wird,
wonach es sich sehnt.

Das Leid lässt dich leiden,
doch das Leid ist so süß,
denn es füllt doch dein Herz
und lässt 's nicht erfrieren.

Tim Jagodzinski




Sehr schön!

hattest du D-Lk?

23

Sonntag, 2. Dezember 2007, 14:44

Ich würd's dir gerne beantworten, aber was ist das? *g



DarthMaul

~ Schlummerbärchi ~

Beiträge: 1 194

Wohnort: Dresden

Beruf: referendar

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24

Sonntag, 2. Dezember 2007, 15:12

er meint deutsch leistungskurs ;)


Under the winter skies
We stand glorious!
And with Oden on our side
We are victorious!


25

Sonntag, 2. Dezember 2007, 15:22

Nein, ich hatte vor Jahren mal Liebeskummer. ;) Damit hatte es begonnen und nun hat es mich gefesselt und ich tue nichts mehr lieber.


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Opodeldox« (2. Dezember 2007, 15:34)


26

Montag, 3. Dezember 2007, 06:56

Heut hat's mich um halb Drei aus dem Bett geworfen, da hab ich ein wenig geschrieben. Die Eine Sache liegt mir am Herzen, eine Art Konflikt im Leben und zu der anderen hat mich Goethe gerade inspiriert. Darum gibt es Heute gleich 2 Gedichte. Fragen, Kritik, aber auch Lob, sind wie immer erwünscht und erhofft.



Liebe - Wort

Der Eine fühlt sich quickend munter,
reimt er fleißig vor sich Silben runter,
der nächste stirbt an alter Qual,
mit dem Wort sich sterben? Seine Wahl?

Wer schreibt schon gut, wer tut's nun schlecht?
Wer 's nich' fair wer bleibt gerecht?
Magst des Lebens liebe Qual?
Willst nicht lieben? Hast die Wahl?

Doch prüfe wer ans Wort sich binde,
ob sich nicht was bess'res finde!
Denn ein Wort, so hart wie Stein,
so kann's auch schnell verloren sein.

Man muss der Liebe Weg nicht geh'n,
um's dort auch als Ersatz zu seh'n,
merks dir ruhig, sprichs dir mal leis,
Liebe – Wort; heiß wie Feuer, kalt wie Eis.


Tim Jagodzinski




An die Kollegen

Willst du an dem Worten versauern?
Weil es alte Lieder singt?
Was nützt's dir denn ewig zu betrauern,
was Götterwille dir nicht wieder bringt?

Der Tod, das Leben,
Die Liebe, das Leid,
wird's dir gegeben,
wird's mal befreit!

D'rum, Atme, springe, öffne deinen Geist,
lass das liebe Vöglein fliegen!
Weil das Ding den Weg nicht weißt,
lass die toten Dinge liegen!

Fortschritt mit dir, deinem Geist.
Fliege Hüpfe bleib nicht liegen,
die Zeit ist schnell, die dich vergreist
und Tote können nicht mehr siegen!


Tim Jagodzinski




Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Opodeldox« (4. Dezember 2007, 06:48)


27

Dienstag, 4. Dezember 2007, 06:44

Ich hoffe ich hab alle Fehler gefunden! :) Fragen, Kritik, aber auch Lob, sind wie immer erwünscht und erhofft.



Fremde Federn

„Lieber Dichtermann,
dein Wort ist so ein zartes Ding,
sie kommen als Schmetterling
in meinen Ohren an.

Lieber, kleiner Traumpoet,
les' so gern, was in deinem Herzen wandelt,
frag mich denn, warum nicht jeder, der ganz Mensch, so handelt,
das es - für immer - im Gedanken steht.

Oh großer Man der Worte!
Ich wollt so gern, dir viele Fragen stellen,
über Teile deines, die sich mir nicht erhellen,
doch lieb ich diese Sorte!

Sag doch schon, sag nimmst du an?
Mein hoch geehrter Dichtermann?“

"Ach", sag ich dir mein Lieber,
"Du liest so nett mein Wort,
nichts geb' ich gern' mehr wieder,
als den unbekannten Ort.

Denk nach, denk d'rüber,
denk d'ran, bloß frag mich nicht,
manche Stelle wirkt wahr trüber,
denn perfekt ist kein Gedicht.

Die Monster fang' ich und bann' sie in dem Worte,
manche davon sind die, dir lieb g'wonne Sorte,
diese Teile der Welt sieht jeder, auch der kleine Poet,
nur warum erwartet jeder, das gerade er es versteht?

Hoch geehrter Leser, ich male gerne Bilder,
mal's sanft, mehr sanft, gelegentlich auch wilder,
doch wer auch immer, malt' die Eiche da,
er wusst' auch nicht, wo her sie denn gekommen war."

„Ach Dichter, diese Antwort macht mich träge,
ich weiß nicht woher, und warum ich es gern wäge,
es ist so schwer, da such ich lieber die Lösung ganz,
als das ich weiter mit den Worten - den Ringel tanz!“

„Na Leser, was erwartest du?
Nicht nur dem Wittchen passt dieser Schuh,
wer dir sagt, er könnt es wahrlich wissen,
ein plumper Lügner, ohne Gewissen!

Denn nur einer kennt das Leben,
wirklich so wie es gegeben,
er hat sie geschaffen, Wieg' und Schafott,
ich glaube der Mensch, der nennt es Gott!“

„Ach Dichterchen, traurig seh' ich es nun ein,
du kannst nicht der Weise meiner Hoffnungen sein,
du hast keine Lösung, die muss es doch geben,
wo nach soll ein einzelne Mensch denn sonst leben?“

„Leser, die Frage bleibt offen - so langen wir Leben,
denn Gott, der allmächtige, der hat sie gegeben,
die Sache soll sein, genau das zu finden,
ohne sich an fremde Federn zu binden!“

Tim Jagodzinski


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Opodeldox« (4. Dezember 2007, 06:52)


28

Mittwoch, 5. Dezember 2007, 13:12

Kritik, Lob, Fragen, macht was ihr wollt! ;)



Ein liebend Herz?

Um ein wahrlich liebend Herz zu zeigen,
reicht's nicht nur, ein Gedicht zu schreiben.
Dir fliegen dadurch wohl die Herzen nach,
doch so ist es leider nicht, denn – ach!

Kennst du der Menschen Geist,
ist es alles nur ein Ausdrucken dessen
- was du weißt.

Tim Jagodzinski



29

Sonntag, 9. Dezember 2007, 14:27

Wie immer, lasst euch nicht lausen!


Sommerwind


Oh, Heut' ist er da der Tag!
Ob sie auf mich warten mag?

Oh Gott dieses Gefühl
nervös im Bauch gewühl!

Hopp- den Stiefel an den Fuß
und auf mit Gottes Gruß!

Ahh, die Sonne lacht mit ihrem Schein,
da kann's ja nur des Glückes sein!

Die Bäume säuseln leis' im Wind,
er trägt Amor, ganz bestimmt!

Die grauen Mauern hinter mir,
bin ich auf den weg zu dir!

Tim Jagodzinski



Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Opodeldox« (9. Dezember 2007, 14:32)


30

Montag, 10. Dezember 2007, 20:17


Sternchen


Ach die Sternchen da - am Firmament,
sie sind keine Engel und auch keine Feen,
jedes ein Sönnchen, das für unsere Träume brennt,
trotzdem weiß der Mensch - sie als diese zu seh'n.

Tim Jagodzinski





31

Sonntag, 30. Dezember 2007, 11:24

Ich will euch mal wieder etwas posten, was ich sonst in letzter Zeit schreibe kann ich leider noch und hier nicht veröffentlichen, aber nun lasse ich euch etwas hier. Kritik, Lob und alle Kommentare sind wie immer erwünscht! Außerdem wünsche ich allen Lesern einen guten Rutsch und viel Erfolg für's neue Jahr!


Der Schöne und der Weise

Der Schöne:
Ach wie bin ich weise, jeder hört mir zu,
nur nicht er, wie sieht er aus, wer bist du?

Ein dummer Trottel, scheinst du zu sein,
scheinst verbittert, wegen meiner Weisheit zu sein.

Du jubelst mir nicht, verschmäst den süßen Wein,
wer bist du schon, du kannst nur ein alter Neider sein!

So wie alle die mir schlecht reden,
natürlich nur im Neid zu mir leben!

Denn jeder sonst hört mir zu und möchte bei mir steh'n,
du kannst kaum reden und bist nicht so hübsch an zu seh'n!


Der Weise:
Jeder will von mir wissen, nur sag ich wenige Worte,
denn ich wähl' sie klug und red' nicht nach jeder Sorte,
und wer sie hört will nicht vergessen
und weiß noch später von wessen!

Bei dir stehen viele und hören dir viel zu,
schenkst Wein, und leichte Sinne redest du,
auch siehst du gut aus, da will ich nicht lügen,
doch mein Herr, dieser Anschein kann trügen.

Denn brauchen sie Hilfe, manch guten Rat,
tun sie es, wie es schon immer jeder Tat,
sie gehen zu dem der nicht nur viel erzählt,
sondern den Sinn versteht und die Worte wählt.

Du redest jedem nach dem Mund,
es ist leicht doch dann vergisst du - und,
welchen Ruhm hast du, von wem und wessen?
Am nächsten Morgen, ist dein Palaver längst vergessen.

So wie deine Worte schwinden,
kannst du keine Neider schinden,
und jeden der dir die Wahrheit sagen will,
den stellst du als Neider, dann ist er still.



32

Freitag, 4. Januar 2008, 10:15

Roh und ungeformt, so wie der Mensch.


Götter

Ach der Mensch, wer will ihn verstehen,
selbst die Götter zogen vor, von ihm weit zu geh'n,
und er liegt, er rollt und weint,
betet still, das sie sich wieder einen.

Doch was soll ein Gott hier wollen?
Würmlich kriechende Menschheit!

Hat er Freud und Liebe sähen wollen,
habt ihr gehasst und alles abgeschlachtet;
ihr redet von Liebe, schreibt Musik und Text von ihr,
doch kann der Mensch sie anderen nicht zu gestehen.

Egozentrum! Ego! Ego!
So dreht sich diese blaue Blase,
nicht um eine Götterachse,
Nein! Dem Menschen dreht sie sich um seinen Kopf.

Dort kann er lieben zart und fein so menschlich,
doch außen 'rum kann er sie schlachten,
mit Feuer, Blut, so tierisch.

Was soll'n die Götter mit einem Mensch,
der sie liebt und würdigt nur so lang,
wie es seinem Willen passt.

Selbst ein Gott ist machtlos,
gegen des Menschen Hassensmacht.



33

Freitag, 11. Januar 2008, 23:10

Eine kleine Arbeit zwischendurch, erhebt keinen Anspruch in irgend einer Weise vollendet zu sein. Kritik, Kommentare usw. sind trotzdem erwünscht. :)


Der Grashalm

Ein Halm der biegt sich,
wiegt sich im Wind,
amüsiert sich königlich,
so wie'n kleines Kind.

Lang war er so kurz,
konnte nicht wackel'n,
doch das ist mir schnur'z,
ich will ihn zerhackeln!

„Halt, bitte lass das!“,
ruft mir der Halm,
„Ich habe doch so Spaß,
und was hast du von All'm?“

Oh, der kleine guckte mit großen Augen,
da war ich beherzt und machte ihm glauben:
„Mir, mir ist dieser Wildwuchs eins,
nur was denkt dann Nachbar Heinz?“

Was er würde, konnt' der Halm nie wissen,
hab ihn darauf in zwei Teile gerissen,
langer Rasen, dass darf doch nicht sein,
was bilden sich sonst die Anderen ein?

Heinz, der mähte gerade selbst seinen Rasen,
und als ihm ein Halm das Selbe fragte,
gab er ihm die selben alten Phrasen,
wie sie sein Nachbar schon sagte.

Tim Jagodzinski





34

Samstag, 12. Januar 2008, 16:40

Ok, Heute gleich noch mal etwas von Zwischendurch. Mit ein Wenig Experimentcharakter. *g* Vielleicht hab ich später mehr dazu Zeit, wie gesagt, kein Anspruch auf Vollendung und Güte. *g* Kritik, Kommantare sind trotzdem erwünscht. Leider kann ich euch momentan nichts von meinen besseren Sachen posten, so gern ich es auch tun würde.



Rausch

Wir wollten fliehen, aus einer kranken Welt,
in der uns der Kern und sowieso die Schale fehlt,
wir wollten raus, aus heute hier und morgen das,
wir suchten etwas, wir suchten, doch was?

Es war ein ganz normaler Tag,
in einem voll totalem Leben,
so wie ihn keiner von uns mag,
den wir uns doch immer geben.

Da ist ein kleines Tor,
komm stoß es auf,
was hast du sonst noch vor?
Komm scheiß darauf!

Weder Schokolade, Spiele noch Tivi,
weder Sex, oder Musik, noch Wodka,
nichts war gut und groß - es genügte nie,
denn war noch immer dieser Sog da.

Auf der Suche nach dem Mehr,
fanden wir davon ein Stück,
es blies und die Birne leer,
gab uns die leichte Welt zurück.

Seit dem merken wir nix mehr,
's Leben ist nur noch halb so schwer,
Ja, die große Liebe hat's gebracht,
das Leben halb so schwer gemacht.

Tim Jagodzinski



35

Mittwoch, 16. Januar 2008, 01:16

Hab mir mal wieder nen neuen Hintergrund gemacht und will ihn mit euch teilen.





37

Montag, 28. Januar 2008, 23:08

Libellulas Lied

Die Libelle schwebt,
über dem Plätschern des Flusses,
ihre Flügel summen dazu;
kleine Lieder im Wind.

Sie tänzelt wehend auf der warmen Luft
treibend über zarte Uferwiesen
und Blumen, mit weicher Blüte,
zurück, zum Schilffeld am Bach.

Von Halm zu Halm schwebend,
die ruhigen Momente so liebend,
zwischen all den frischen Brisen,
durch den Schatten im Wind.

Tim Jagodzinski



38

Dienstag, 12. Februar 2008, 10:25

Ich hab mal wieder was für euch, hab eine Weile daran gearbeiten und am Ende, gefällt es mir ganz gut, ich hoffe euch auch ein Wenig. Ist eine Priese persönlich.


Schaum und Duft

Deine roten kleinen Augen
tropfen lieblich klare Perlen,
rollen über zarte Seifenhaut,
und in meinen warmen Armen
dampfen Gedanken über dich
ganz allein dein Herz umschlungen.

Schneiden tausend kleine Flüsse,
sie schäumen sanft auf das weite,
wilde Meer in unserer Brust,
bilden Rinnen auf den Wangen;
Ich streife ihnen leise nach
um sie zärtlich dir zu glätten.

Doch auf kaltem Boden vor mir
da, zerplatzen klirrend Tränen
wie deine Liebe still zuvor.
Duft aus tausend alten Träumen
durchströmt die warme Luft, doch
kein Trost ist hier mit dir; in mir?


Tim Jagodzinski


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Opodeldox« (14. Februar 2008, 18:51)


39

Donnerstag, 14. Februar 2008, 11:52

Ein Quickie für euch. ;)


Geträumt

Stell dir vor
ich hab' ein Gedicht für dich geschrieben.
Denk dir mal
es handelt nur davon wie wir uns lieben.

Nun öffne deine Augen und sieh:
Das Blatt ist noch immer leer.
Jetzt öffne deine Ohren und hör:
Er war nie da - doch wer?


Tim Jagodzinski




40

Samstag, 1. März 2008, 22:51

Eine Art spontanes Verbrechen. *g* Viel Spaß.


Alle wird gut

Die Sterne fallen kalt von Himmel
und ihr erzählt über den Mond,
Sternschnuppen, ein Schimmel,
der auf der weißen Venus wohnt.

Und wie ihr redet wird mir klar,
das jede meiner vielen Tränen
nur weitere Verschwendung war
wie ein totes Tier zu zähmen.

Trostlos aus der Dose.
Trost? nicht für mich.
Gedanken hängen lose,
und verheddern sich.

Die Nacht weht kalten Wind,
rollt mich so dahin,
lasst die Träumer wo sie sind,
lasst mich wo ich bin.

Ich habe umsonst geweint,
geweint um etwas das nicht mehr ist
war euer Trost auch gut gemeint,
nichts - wenn du nicht der Gemeinte bist.



MfG Opo