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Trava

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1

Montag, 26. November 2007, 21:55

Trava's Anfängerphilosphie

Hai :p Hab au ma angefangen en bissl zu schreiben, erwarte mal bisher nur negatives ^_^ Ich lass mich überraschen.
Zu mir: Ich bin keiner der sich groß Gedanken macht, ich schreibe drauf los wie mirs gefällt :P

Unsere Gedanken spielen verrückt,
Ich kann sie verstehen.
In uns geht ein Gefühl umher,
Geht da, und kommt von hier

Nicht alles an diesen Gefühlen ist Positiv
Es gibt Enttäuschungen die einem zurück ins Leben holen
Enttäuschungen die man nicht als wahr haben möchte.
Doch auch gute Erfahrungen kann man machen,
ob zusammen sein und lachen,
oder durch den Himmel fliegen, wie Drachen.

Reden wir von Liebe?

2

Montag, 26. November 2007, 22:35

Du suchst den Weg, suchst ihn mir dir,
suchst ihn mit uns und suchst ihn mit mir,
die Frage der Liebe stellt sich dir dar,
mal trüb wie der Matsch, mal wie das Wasser so klar.

Wild tanzt du da im Kreis,
das alte Gespenst der Liebe,
ich bin nur am Leben,
damit ich dich kriege.



3

Dienstag, 27. November 2007, 06:20

Wollte nur mal schnell anmerken dass das da Lyrik ist, und nur indirekt Philosophie =P

4

Dienstag, 27. November 2007, 12:44

Aha jetzt erkläre mir noch was die Art, wie man etwas aufschreibt, damit zu tun hat, was es aussagen soll.



5

Mittwoch, 28. November 2007, 06:26

Ich weiss nicht ob ich da falsch liege, aber liegt der primäre Sinn der Philosophie nicht darin, Fragen zu beantworten oder es zu versuchen?
Das da sind allerdings lediglich Liebesgedichte, mit ein paar Metaphern das Thema umschreibend isses doch nicht getan O_o

These? Hypothese? Lösungsansatz?

Und mit dem Thema Liebe sind die Gedichte nichtmal mehr Anfängergeeignet ^^

6

Mittwoch, 28. November 2007, 08:55

Vielleicht steckt meine Antwort in dem, was ich geschrieben habe?



7

Mittwoch, 28. November 2007, 15:38

Ich weiss nicht ob ich da falsch liege, aber liegt der primäre Sinn der Philosophie nicht darin, Fragen zu beantworten oder es zu versuchen?
Das da sind allerdings lediglich Liebesgedichte, mit ein paar Metaphern das Thema umschreibend isses doch nicht getan O_o

These? Hypothese? Lösungsansatz?

Und mit dem Thema Liebe sind die Gedichte nichtmal mehr Anfängergeeignet ^^



Guck ma Wikipedia "Philispophie"

8

Mittwoch, 28. November 2007, 16:28


Guck ma Wikipedia "Philispophie"

Da kann er aber lange suchen, ohne was zu finden. :P

9

Mittwoch, 28. November 2007, 21:53

Ich weiss nicht ob ich da falsch liege, aber liegt der primäre Sinn der Philosophie nicht darin, Fragen zu beantworten oder es zu versuchen?
Das da sind allerdings lediglich Liebesgedichte, mit ein paar Metaphern das Thema umschreibend isses doch nicht getan O_o

These? Hypothese? Lösungsansatz?

Und mit dem Thema Liebe sind die Gedichte nichtmal mehr Anfängergeeignet ^^



Guck ma Wikipedia "Philispophie"



Komm mir nich so, Tunichtgut.

Ich weiss sehr wohl was PHILOSOphie ist, ich hab mich lediglich gefragt, wie die Liebe zur Weisheit mit der Liebe zum raten und interpretieren zusammenpasst.

Trava

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10

Mittwoch, 12. März 2008, 19:42

Der Kampf

Über hürden bin ich gestiegen,
Den einfachen Weg hab' ich gemieden
Letztendlich wohl doch unzufrieden

Ich habe alles gegeben,
Doch mir wurde nur genommen,
Tränen in den Augen sind geronnen.

Habe versucht dich zu gewinnen,
Versucht dir mein Herz anzuvertraun'
War wohl ein unglücklicher Traum.



Gasse

Du stehst in einer Gasse
Grausam grau und dunkel,
Tief, kalt und einsam.
Kein Auge, kein funkeln.

Du gehst hinein,
Spürst die kälte auf deiner Haut
Gehst in das verderben,
du möchtest schrein'

Deine Gedanken stürzen ein,
mitten in der Gasse,
ein Kindesschrein,
du möchtest aus dieser Gasse sein.

Vor deinen Augen öffnet sich ein Gemälde
Deine Fantasie spielt dir ein Streich,
oder bist du Gedankenreich?

Gedanken an eine schlechte Zeit,
Gedanken an eine leere Zeit,
Gedanken an eine einsame Zeit,
Gedanken an eine etwas andere Gasse?


Sehnsucht

Du sehnst dich nach Liebe,
Du sehnst dich nach dem Lächeln,
und nach dem wohltuenden Rosenduft.

Du fühlst dich wie ein Fluss des Windes,
Ein Fluss in die dunkle Leere.
Grausam liegst du am Ende deiner Gedanken.

Wenn Sehnsucht eine Krankheit wäre,
bin ich mir sicher,
du wärst die beste Medizin.

Komm zu mir,
raub aus meine Gedanken,
und schenk mir ein Lächeln,

Ich weis, nich so gut, aber für mich reicht es ja :)
Kritik wäre cool :)
ich werde dir ewig danken.

11

Mittwoch, 12. März 2008, 20:12

Na, das ist doch schon ordentlich, wichtig ist es doch ehrlich und natürlich zu sein

Dichten ist ein Handwerk und die Sprache ist dabei unser Stein und der Bohrer, der ihn Bohrt. Das Wort ist Mörtel, Kelle, Ziegel und gleichzeitig Lot. Wir können eine Wand in die Natur stellen, oder ein Haus, vielleicht wird's aber doch eine Turnhalle.

Vermeide die Wiederholung von Worten und suche dafür andere Möglichkeiten. Gasse, Gasse, Gasse ist langweilig. Mach aus der Gasse eine Ecke, oder einen Winkel, oder nur die Sackgasse. Lasse deine Kreativität spielen, hab keine Angst die Leser würden es nicht verstehen. Nutze schöne Metaphern und versuche es zu vermeiden abgenutzte Metaphern, Wortspiele, oder Redewendungen zu nutzen. Vermeide auch die Methode der "Reim dich, oder ich schlag dich" -Reime.
Eine eine sehr unschöne Wiederholung ist es auch, den Titel gleich im Gedicht, also der ersten Strophe, zu wieder holen. Der Titel ist Teil des Ganzen, der Wichtigste, behandle ihn auch so.

Am Ende fehlt mir etwas wichtiges, die Gedichte bringen nichts voran, so schlecht wie es dem lyrischem Ich am Anfang geht, geht es ihm auch am Ende, es gibt keine Antworten, oder Hinweise. Ein gutes Gedicht bewegt sich und die erste Strophe sollte nicht in der Ecke stehen, wie die letzte, sondern besser in einem anderen Winkel der Gasse. Das ist wichtig für's Gedicht und vor Allem für dich.


"Tränen in den Augen sind geronnen."

Finde ich sehr stark, ich weiß nicht ob es Absicht war, allerdings erinnert einen das an Blut und steht für mich somit als Synonym für "Ich habe Blut geweint", was sehr dramatisch, so indirekt allerdings viel eleganter ausgedrückt ist.


Alles gilt nicht für Alles, schau selber was für was gilt, stell dir die Fragen selbst, dann lernst du dich selbst Kritisch zu betrachten und am Ende ist es immer Kritik, nicht unbedingt die Wahrheit.



Trava

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12

Mittwoch, 12. März 2008, 21:55


Finde ich sehr stark, ich weiß nicht ob es Absicht war, allerdings erinnert einen das an Blut und steht für mich somit als Synonym für "Ich habe Blut geweint", was sehr dramatisch, so indirekt allerdings viel eleganter ausgedrückt ist.


Jop, so war das wirklich gemeint :)!

Vielen Dank Opo für deine wirklich gute Kritik :) Ich nehme die immer gerne und herzlich an :)

13

Donnerstag, 13. März 2008, 21:25

Am Wochenende gehe ich das alles mal genauer an, in der Woche hab ich leider keine Zeit dafür.



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14

Donnerstag, 13. März 2008, 21:44

Freu mich, dank dir :)
Wenn noch jemand anders will, der is hier jederzeit willkommen ;)

15

Donnerstag, 20. März 2008, 17:27

Nun hab ich Zeit, jetzt tu' ich's auch. Tut mir Leid für die Verzögerung.



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16

Samstag, 17. Mai 2008, 23:22

Awake

And I'm awake
after days of sleep
knocked out by some drugs,
or was I'm bleeding?

And what i see,
is another world,
I't couldn't be true
who and where I am?

My view is clearing
staring at worlds apart
ballast is leaving me,
while the light is reaching me.

And it looks like the middle of anywhere
Where none is sad,
where none sees pain,
maybe god gave me the ticket to heaven?

And now I'm here,
where everyone's happy
thank you, whoever you are
leaving my mind,
and start dreaming.

Kleiner Song den ich letztens während 5 min. Busfahrt geschrieben habe. Deswegen kann es sein das es grammatikalisch nicht so stimmt. Verbesserungen an der Grammatik und sonstige Kritik sind absolut erwünscht :)

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17

Dienstag, 21. Oktober 2008, 22:28

Warum tut es so weh,
wenn du deinen Weg gehst,
wenn mein Herz in der Windstille weht,
warum ist die zeit so zäh.

Möchte dich in meine Arme schliessen,
jeden einzelnen Tag nur mit dir genießen,
dein herz möchte ich nicht missen,
gegenseitig unsere lücken schliessen.

Gemeinsam durchs leben schlendern,
zusammen gehen, doch uns nie verändern,
mit dir flattern, mit dir zittern,
unsere Liebe würde nie verwittern.

Hmm.. ich selber bin eigentlich zufrieden mit mir, also zerreist mich :)

18

Donnerstag, 23. Oktober 2008, 12:32

Awake

And I'm awake
after days of sleep
knocked out by some drugs,
or was I'm bleeding?

And what i see,
is another world,
I't couldn't be true
who and where I<->am?

My view is clearing
staring at worlds apart
ballast is leaving me,
while the light is reaching me.

And it looks like the middle of anywhere <-nowhere
Where noone is sad,
where noone sees pain,
maybe god gave me the ticket to heaven?

And now I'm here,
where everyone's happy
thank you, whoever you are
leaving my mind,
and start dreaming.

Kleiner Song den ich letztens während 5 min. Busfahrt geschrieben habe. Deswegen kann es sein das es grammatikalisch nicht so stimmt. Verbesserungen an der Grammatik und sonstige Kritik sind absolut erwünscht :)
zur grammatik frag bitte jemand anderes, da steh ich auch nur 2-3 in sql

Religion ist eine Erfindung der Menschheit, welche begangene Verbrechen als göttliches Streben rechtfertigt.

Ghost_X

§ 964 BGB: Vermischung von Bienenschwärmen

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19

Donnerstag, 23. Oktober 2008, 14:05

Awake

And I'm awake
after days of sleep
knocked out by some drugs,
or was I'm bleeding?

And what i see, - I wird groß geschrieben.
is another world,
I't couldn't be true
who and where I<->am? - ist doch richtig.

My view is clearing
staring at worlds apart
ballast is leaving me,
while the light is reaching me.

And it looks like the middle of anywhere <-nowhere
Where noone is sad, - ist auch richtig. Obwohl es üblicherweise außeinander geschrieben wird, no one.
where noone sees pain, - s.o.
maybe god gave me the ticket to heaven? - Eigennamen groß schreiben.

And now I'm here,
where everyone's happy
thank you, whoever you are
leaving my mind,
and start dreaming.

Kleiner Song den ich letztens während 5 min. Busfahrt geschrieben habe. Deswegen kann es sein das es grammatikalisch nicht so stimmt. Verbesserungen an der Grammatik und sonstige Kritik sind absolut erwünscht :)
zur grammatik frag bitte jemand anderes, da steh ich auch nur 2-3 in sql
Und in blau noch meine Korrekturen.
In uns selbst liegen die Sterne des Glücks.
Heinrich Heine
Ava & Sig - ali2k4

20

Donnerstag, 23. Oktober 2008, 19:45

So, dann werde ich, wie angekündigt, was dazu sagen.

Grundsätzlich will mir das ganze nicht gefallen, nicht wegen einem einzigen Punkt, sondern weil es, von anfang bis ende, an keinem Punkt begeistern kann.

Das Thema an sich ist schon ziemlich kitschig und abgenutzt. Das ist einerseits ein Problem, weil man es schwer gut zu machen ist, andererseits es aber leicht schlecht wird. Es ist leicht zugänglich und darum wohl so oft favorisiert.

Die Sprache ist langweilig und plump, der Sprachfluss ist so gut wie nicht vorhanden, wird aber gegen Ende besser, den kann man ganz einfach kontrollieren: laut vorlesen. Nebenbei gibt es noch einige Rechtschreibfehler, der auffälligste ist wohl „schließen“, dieses Wort wird mit ß geschrieben, hätte dir bei deinem Reim auffallen müssen.

Von der Technik, neben dem Sprachfluss, sind eindeutig die Reime ein Mangel, sie werden nicht durchgehalten, sind schlecht gewählt, oder sind schlicht keine.

„weh“ reimt sich nicht auf „weht“, „gehst“ nicht auf „zäh“, auch anders geht es in der ersten Strophe nicht.

„schließen“ und „genießen“ ist ok, nicht unbedingt originell, aber akzeptabel, negativ ist, dass du das Reimschema geändert hast, in ein nicht zum Thema passendes. Hinzu kommt ein Fehler übelster Sorte, das geht wirklich nicht, du verwendest nicht nur ein Wort doppelt und nicht nur in der selben Strophe, was schon genug wäre, du verwendest dieses Wort auch noch zwei mal als Reimwort. Dass geht absolut nicht.

„schlendern“ auf „verändern“ ist ein unreiner Reim, kann man machen., genauso wie „zittern“ auf „verwittern“.

Die Reime scheinen mehr aus der Not, irgendwie zustande gekommen sein. „verwittern“ passt auch nicht zur Liebe, verwittern ist passiv, die Liebe sollte allerdings immer aktiv sein. Nun kann man annehmen, dass du sagen willst, unsere Liebe darf nicht so passiv werden, das ist aber negativ, du willst aber positiv sein, also brauchst du eine positive aussagen.

Sonst fehlen spektakuläre Aussagen, Metaphern, oder irgendetwas in diese Richtung.
Genauer will ich j3etzt nicht unbedingt auf die einzelnen Verse eingehen, das würde den Rahmen ein wenig sprengen.

Fragen, oder gegen mich argumentieren, darfst du natürlich so viel du willst. ;-)