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Ryuuzaki

potenzieller Terrorist

  • »Ryuuzaki« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 8. Dezember 2007, 00:47

Ryu´s Leben

Ich bin dein Schatten du stehst im licht
Es geht doch nur um dich doch du,du merkst es nicht.
Fang an mich zu verlieren
ich zerbreche innerlich
doch du du siehst es nicht,du merkst
es nicht es Interresiert dich nicht
ich war zufrieden in deiner nähe doch ich
will mehr viel mehr doch du,du willst es nicht du trittst
aus dem licht,es macht mich traurig für mich,
Ja für mich gibt es jetzt kein licht jeder Atemzug jeden,denn ich mach,
mach ich nur für dich doch ich werd ich´s nicht verstehen.
zu weit haben mich die Füße schon getragen
jetzt kollabier ich nicht schreib voller Hass ein Gedicht


Voller Hass schrie ich Meine Wut raus
Schleich mich in tiefer Nacht in dein Haus
Da seh ich die voller Wahn,Ein schönen Zeitvertreib
Da liegst du ich schau dich an doch seh ich nur noch dein leib
Ich fass dich an du merkst es nicht
Für dich,Ja für dich gibt es jetzt kein licht,nicht mehr
Entkommen wirst du mir nicht ich still die Gier
und dein,dein Lebenslicht erlischt.

Das atmen fällt mir ach so schwer
bin zufrieden doch die last des da seins die drückt schwer
Schau aus dem Fenster dort seh ich denn Nassen Asphalt
Furchtlos spring ich und lasse auch somit los vom leben
Mein Ganzer Körper fängt an zu beben
Ich,Ich lasse los vom Leben.


Würde mal ganz gerne wissen was ihr davon haltet ^^
Habe es auch mal versucht was meinst ihr ist es gut oder eher schlecht?
Bzw was seht ihr in diesem Gedicht?



Ich bin das Größte Schwein der Welt,doch ich lache laut und viel!


DarthMaul

~ Schlummerbärchi ~

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2

Samstag, 8. Dezember 2007, 00:51

haste die stellen aus den rammsteintexten bewusst eingesetzt?


Under the winter skies
We stand glorious!
And with Oden on our side
We are victorious!


Ryuuzaki

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3

Samstag, 8. Dezember 2007, 01:00

Hab ich später auch gemerkt :/

Doch Habe ich nur 2 Sätze eingebracht die sind mir wohl durch denn kopf gegangen.
Man merkt ich höre von denen zu viel.^^

Ich bin das Größte Schwein der Welt,doch ich lache laut und viel!


4

Sonntag, 9. Dezember 2007, 10:12

Du schleifst die Thematik förmlich durch die Worte, ganz schwer fällig.

Wenn du ein gutes Gedicht schreiben willst, schreib es und stell dir danach die Frage ob es dich weiter gebracht hat. Es ist egal wie gut, oder schlecht es gereimt ist, ob es vielen gefällt. Ein wirklich gutes Gedicht, bringt dich weiter. Es hat keinen Sinn das selbe Leid immer wieder zu besingen, um es nicht zu vergessen. Schreib nicht über alte Kamelen. Vielen gefallen ist schwer, in zweierlei Hinsicht.

Hat dich das Gedicht weiter gebracht?



Ryuuzaki

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5

Sonntag, 9. Dezember 2007, 19:34

Zitat

Ein wirklich gutes Gedicht, bringt dich weiter. Es hat keinen Sinn das
selbe Leid immer wieder zu besingen, um es nicht zu vergessen.
Haha,weisst du was das traurige dabei ist? Ich habe probiert das einzubringen was mir in denn letzten Monaten passiert ist.
schon komisch wenn ich das so lese von jemanden der mich nicht kennt es aber so perfekt getroffen hat.
Irgendwie weiss ich nicht was ich davon halten soll.

Mh.... ich werd nochmal drüber nachdenken.

Ich bin das Größte Schwein der Welt,doch ich lache laut und viel!


6

Sonntag, 9. Dezember 2007, 20:00

Gewisse Dinge merkt man, aber ich habe diese Weisheit auch nur gelernt und zwar von Goethe, der wusste es damals schon.

Ich Tippe die Stelle, auf die es dabei an kommt, mal schnell ab.

"Worauf es aber ankommt, sei in kurzem gesagt. Der junge Dichter spreche nur aus, was lebt und fortwirkt, unter welcherlei Gestalt es auch sein möge; er beseitigt streng allen Widergeist, alles Mißwollen, Mißreden und war nur verneinen kann; denn dabei kommt nichts heraus.
Ich kann es meinen jungen Freunden nicht ernst genug empfehlen, daß sie sich selbst beobachten müssen, auf daß bei einer gewissen Fazilität des rhythmischen Ausdrucks sie doch auch immer an Gehalt mehr und mehr gewinnen.
Poetischer Gehalt aber ist Gehalt des eigenen Lebens; den kann uns niemand geben, vielleicht verdüstern, aber nicht verkümmern. Alles was Eitelkeit, das heißt Selbstgefälliges ohne Fundament ist, wird schlimmer als jemals behandelt werden"

Johann Wolfgang von Goethe

Wenn du willst kann ich dir diesen Ausschnitt erläutern, wie ich ihn auffasse, versuche dich aber selbst erst ausgiebig.

Das ist aus "Noch ein Wort für Junge Dichter", aus seinem Nachlass, da gibt es noch "Für Junge Dichter". Wenn es dich interessiert, tippe ich dir beides gerne einmal aus dem Buch ab, zu kaufen gibt es das sicher nicht, ist Stein alt.


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Opodeldox« (9. Dezember 2007, 20:09)


Ryuuzaki

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7

Sonntag, 9. Dezember 2007, 21:11

Nun gut ich probiere es mal so zu interpretieren wie ich es verstehe.

Vielleicht will er damit sagen dass man nur das Sagen bzw schreiben soll was man ohne jeden zweifel glaubt,
egal wie es soll eine unmissverständliche Botschaft sein.
Und das man mit der zeit in gewissen Abständen mehr Lebenserfahrung sammelt,doch nur wenn man sich aus auch aus anderen
Blickwinkeln betrachtet die erkenntnisse die wir dadurch erlangen kann uns niemand nehmen.
Vielleicht schlecht reden aber dies kann er nur aus von seinem Standpunkt aus.

Leider will mir der letzte Satzt nicht in denn Kopf gehen,aus dem letzten kann ich keine
Schlussfolgerung ziehen,Zumindest meines erachten richtige Schlussfolgerung.


Kannst du ihn mir mal erläutern ich bin mir da recht unsicher.
Und ich nehme dein Angebot an kannste es mal hier niederschreiben würde mich stark interessieren.

Ich bin das Größte Schwein der Welt,doch ich lache laut und viel!


8

Montag, 10. Dezember 2007, 22:02

Zu erst einmal ein kleiner Tipp, antworte nie sofort, bei so etwas. Bilde dir deine Meinung und lasse sie ruhen und antworte dann. Ein guter Teig braucht Zeit.

Nun zu meiner Auslegung.

Er will damit sagen, das der Dichter über etwas spreche sollten, dass sich noch wandeln, entwickeln und zeigen kann. Dabei ist es egal in welcher Weise es weiter lebt und sich verändert. Schreibe zum Beispiel nicht das jemand nur tot ist, schreibe über die Erinnerungen an den Toten, sie ist es die weiter leben wird! Dabei sollst du immer versuchen Objektiv zu bleiben.

Er will uns auch sagen, wir sollen uns beim schreiben beobachten und es ist wichtig, dass wir nicht nur immer schöner und klangvoller schreiben, sondern das die Aussage im gleichem Maße besser wird, wie der Ausdruck. Zu guter Letzt, schreibe nur über das, was du selbst erlebt hast und über das, von dem du wirklich wissen kannst, denn das ist das Fundament, der Poesie, die Erfahrung.

Das ist meine Meinung dazu, wichtig ist, nehme sie nicht als wahr, sondern Kreuze sie mit dem was du denkst und filtere was für dich von beidem Richtig ist.

Ich habe dir nun den kompletten Text als Anhang bei gefügt, ich hoffe es hat nicht zu viele Fehler.
»Opodeldox« hat folgende Datei angehängt:


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Opodeldox« (11. Dezember 2007, 18:20)