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DarkSaLia

- Mitternacht -

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41

Samstag, 12. Juli 2008, 01:06

Zitat

Ein Monster wuuhuuuu! ich dachte es ist eine Kreuzspinne? Ich will auch sehen wie man, auf einem Bein stehend, rennen kann, vermutlich gar nicht. Davon abgesehen ist "schälen" das falsche Worte und "schon" auch, da müsste so etwas wie "erst" hin, denn es ist immerhin schon das letzte Bein und nicht das Erste.



den rot markierten teil verstehe ich einfach nicht, mag an der 11 stündigen busfahrt liegen.
ich weiß nich, als was du eine spinne mit den ausmaßen eines pottwals bezeichnen würdest, für mich lag monster schon recht nahe.


Ich glaube damit meinte er, dass du nicht weiter beschrieben hast wie die Monsterspinner weiter aus ihrem Loch gekommen ist ;)
Du hast ein Ziel, wenn du einen Traum hast.

42

Samstag, 12. Juli 2008, 01:21

Zitat

diese dinge sind (noch) nicht wichtig für den leser. von daher macht es auch wenig sinn, sie schon so früh zu beschreiben.


Sie macht den Text plastisch und die Person lebendig.

Was ich Dir ans Herz legen möchte: Verschwende nicht die Zeit damit, mit Polemtik gegen Kritiker vorzugehen. Irgendwann gehen sie Dir aus. Kommst Du auch mal auf die Idee, Opo dafür zu danken, dass er sich wertvolle Lebenszeit mit Deinem Text beschäftigt hat, obwohl es ihm überhaupt kein bisschen geholfen oder weitergebracht hat? - nebensächlich, welche Ziele er hat. Und bei Opo wirst Du nicht umhinkommen, Großteile seine Ratschläge zu akzeptieren, er ist bewandert in Literatur und Literatur"theorie", und ist mit vielem im Recht, von dem, was er sagt.

Gruß,
Murphy.

43

Samstag, 12. Juli 2008, 03:56

Ich denke es wäre angebracht, diese Linse-Opo Geschichte auf die hinteren Reihen zu setzen.Beide haben, glaube ich zumindest, etwas gelernt:
Linse, dass er sich (auch) die Aussagen von (ungeliebten) Kritikern anhört und
Opo, dass er sich etwas Objektiver ausdrückt.
Wenn wir hier weiter darüber diskutieren, was wer falsch oder richtig gemacht hat, kommen wir total vom Thema ab.
Einige Leute in diesem Thread (inklusive mir) warten gespannt auf Kapitel 3..Also lasst den Jungen schreiben, Kritik können wir danach auch noch walten lassen :)

Allerliebste Grüße, Tsuki

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Schokolinse

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44

Sonntag, 13. Juli 2008, 16:02

Kapitel 3-Unbenannt

Tom dachte nach. Die Nachrichtenaufzeichnung lief ununterbrochen auf dem kleinen Bildschirm am Amaturenbrett. Trotzdem wurde er nicht schlau daraus. Eins war klar; irgendetwas blockierte die Keeper aus Moskau. Sie kamen zwar nah an das Phantom ran, aber irgendetwas hielt sie offenbar von einer finalen Attacke ab. Wie konnte das sein?
Er fuhr, so schnell es ging in Richtung Phi-Basis. Hoffentlich war Robert noch da, ansosnten würde es schwierig werden sich ein genaues Bild zu machen. Die Phi-Basis war eine von zwölf weiteren in ganz Berlin.
Sie befand sich, genau wie die anderen, an einem Ort, den wohl kaum jemand verdächtigen würde; im Tacheles. Oder vielmehr darunter. Das Tacheles war ein angesagter Mix aus Kunst, Club und Open-Air-Bar.
Beliebt bei Studenten,Schülern oder Leuten, die einfach mal abschalten wollten.
Als er das Auto auf der Oranienburger parkte, fiel ihm eins sofort ins Auge; Überall standen Menschen um die sich in Bars und Restaurants befindenden Flatscreens herum und schauten N24. Die Bilder aus Moskau wurden in einer Dauerschleife abgespielt und selbsternannte Experten gaben ihre Meinung zum besten.
"Es ist durchaus möglich, dass der Kreml das ganze inszeniert hat, um einen Vorwand für einen Angriff zu schaffen. Derzeit sitzen überall auf der Welt Krisenstäbe zusammen und beraten über weiteres Vorgehen."
"Idioten!",dachte Tom nur. Er ging durch die wenig einladend-wirkdende Tür ins Untergeschoss des Tacheles. Der Scanner in seiner Uhr zeigte keine Lebensform an. Er schaute sich kurz um, ging in die Hocke und hob eine kleine Kachel aus dem Boden. Ein rotes Lämpchen blinkte.
"Zugriffscode", verlangte das Display seiner Uhr. Er gab den 8-Stelligen Code ein, und wartete, bis sich die hinterste Wand lautlos zur Seite schob. Kaum war er durch, schloss sie sich wieder.
Er war keine Zehn Schritte gegangen, da knackten die Lautsprecher im Gang.
"Alter, wurde auch langsam Zeit. Komm sofort her, wir haben ne Krise."
Mit zügigem Schritt kam Tom schließlich in die Kommandozentrale. Sie war halbkugelförmig, und maß etwa 10m im Durchmesser. Dort, vor zig Monitoren, auf einem Bürostuhl saß er. Keeper Nummer 346, Robert Mättig. In der Zentrale liebevoll "Robes" getauft. Er war 1.95 groß, hatte einen blauen Irokesenschnitt und lief grundsätzlich mit freiem Oberkörper umher. Leisten konnte er sich's, Muskeln hatte er ja. Mit Mitte 19 war er zum Keeper geworden, das war 5 Jahre her.
"Na, gut geschlafen? Siehst genauso kacke aus wie immer."
"Jaja,lass stecken. Schon irgendwas aus der Zentrale gehört?"
"Da möcht ich jetzt nicht sitzen. Schau dir das mal an. Kam vor zwei Stunden rein."
Die Bildschirme zeigten Tom den ihm Vertrauten Sitzungssaal der obersten Zehn. Die obersten Zehn waren der Kopf der Organisation. Sie fällten alle Entscheidungen, stellten die Geräte für die Keeper und beeinflussten die mächtigsten Regierungen der Welt. Denn die Organisation war wesentlich älter als sämtliche Regierungen. Das Durchschnittsalter der Zehn betrug 75 Jahre.Von den Zehn waren nur drei anwesend. Sie sahen ziemlich erschöpft aus, aber in ihren Augen loderte immernoch dasselbe Feuer, dass Tom schon immer fasziniert hatte.
"Dies ist eine Rundnachricht an alle Keeper der Erde. In den letzten dreißig Stunden haben wir den Kontakt zu zweiundzwanzig Keepern verloren. Weiterhin sind sieben der Ratsmitglieder verschwunden. Momentan wissen wir nicht, was genau in diesen dreißig Stunden vorgefallen ist. Die Vorfälle in Moskau legen jedoch den Schluss nahe, dass es sich nicht um Zufälle handelt. Die Organisation wird dem mit allen zur Verfügung stehenden Ressourcen nachgehen. Bis dahin gilt für alle Keeper "Code Blue". Weitere Instruktionen folgen."
Code Blue also. Das war in den letzten 150 Jahren nicht einmal passiert.
Code Blue bedeutete Aufhebung der Regeln 2 und 3, weiterhin mussten sich die Keeper nun selbst verwalten. Kein Kontakt zur Zentrale, keine Instruktionen, bis Code Blue aufgehoben wird.
Irgendetwas ging vor, irgendetwas was selbst die allmächtige Organisation ins Wanken brachte.
"Was ist denn nur los?" fragte Tom.
"Keine Ahnung Alter, aber Code Blue heißt wir sitzen tief in der Scheiße. Wenn jetzt ein Phantom hier auftaucht, bricht ne Panik aus. Die Sattelitenverbindung zu unseren Uhren ist gekappt. Der interne Crossing- Scanner hat nur eine Reichweite von zwölf Kilometern. Wie's aussieht, müssen wir heut alle auf Patroullie gehn."
"Hm. Wir hatten doch erst gestern einen Critical Incident. Die Wahrscheinlichkeit, dass heute nocheiner auftaucht, liegt bei unter 0,09%. Ich kann heute nicht schonwieder auf Patroullie, ich hab auch ein Privatleben. Code Blue ist schon hefitg, aber im Grunde heißt es nur erhöhte Alarmbereitschaft."
"Alter, das kannst du nicht machen. Wir hatten nochnie so eine Situation, was könnte denn wichtiger sein als Menschenleben zu schützen?"
"Die Liebe mein Freund, die Liebe. Sieh das nicht zu eng, es ist unwahrscheinlich dass hier heute was passiert. ich bin eh am Alex, also ziemlich Zentral. Wenn was ist, schickt mir einfach ne Mail. Außerdem werdet ihr beide ja wohl mal einen Abend ohne mich auskommen."
"Pff...auf deine Verantwortung. Übrigens sieht die Zentrale es garnicht gerne, wenn du gegen Regeln verstößt.
Dir ist klar, dass du eigentlich keine Freundin haben dürftest?"
"Was die Zentrale nicht weiß..."
Mit diesen Worten drehte er sich um und nahm Kurs auf den Alexanderplatz.
Ohne zu ahnen, dass an diesem Abend die Menschheit vor dem Abgrund stehen würde.

gefällt mir selbst noch nicht so ganz, musste es aber erstmal niederschreiben.

45

Montag, 14. Juli 2008, 05:29

Danke fürs' Weiterschreiben und Veröffentlichen :D
Kritikpunkt:Regel 2 und 3 fallen weg, was waren die nochmal?^^ Könntest ja nochmal wiederholen,was diese Regeln besagen, wär hilfreich für den Leser.Abgesehen von den Rechtschreib -und Tippfehlern ist mir sonst nichts aufgefallen.Muss allerdings nochmal auf die Namen zurückkommen..Robes erscheint mir ein komischer Nickname für einen Robert..Robby würde vllt eher passen, naja Ansichtssache :)

Freu mich auf mehr, Lg Tsuki

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DarkSaLia

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46

Montag, 14. Juli 2008, 19:34

Ich muss sagen, es gefällt mir immer besser. Wie ist der Name ich kauf das Buch :P
Du hast ein Ziel, wenn du einen Traum hast.

47

Dienstag, 15. Juli 2008, 15:50

Der letzte Satz lässt die kompletten drei Kapitel wie einen Prolog wirken; lass den weg, oder ändre ihn ab.
I gotta get in shape.
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48

Freitag, 18. Juli 2008, 18:19

"Während Franz noch den Sonnenuntergang beobachtete," bemerkte er, dass die Sonne doch schon hinter dem Wasserturm versunken war und er wohl Hallus bekommen hat. Sprich, sie ist vorher in deinem Text schon unter gegangen. Du meinst wahrscheinlich "üblich, geht auch diesmal"
Nein, "Die Sonne ging unter", bedeutet "Die Sonne ist untergegangen." Richtig wäre z.B. "Um 0:30 fing die Heizsonne an unter zu gehen."
"Er sah fremdartige Pflanzen und einen roten Himmel."

Er sah viele interessante Dinge, die dem Leser aber nicht näher beschrieben werden.
Doch sie sind wichtig, weil sie z.B. entscheiden ob dein Buch interessant, oder öde ist. Du sollst auch nicht gleich die neue Welt erklären, sondern sie vorstellbar machen. Denn genau das ist für den Leser immer interessant, der muss sich nämlich fragen was an dieser Welt so interessant ist, das er sie kennen lernen will. Es sind auch solche, scheinbaren Nebensächlichkeiten, die den Text satt machen und mit denen man später unerwartet arbeiten kann, um so Überraschungen zu schaffen.
"Doch plötzlich schloss sich das "Fenster" und es blieb nur Schwärze. Eine bewegte Schwärze allerdings. Irgendetwas befand sich in dem Loch und es wollte raus. Als sich das erste Bein aus der Öffnung zwängte, musste Franz unwillkürlich zurückdenken, an die Nacht in der ihm eine Kreuzspinne in den Mund gekrabbelt war."

Oh man, ist das dein ernst? "Er machte die Tür zu, um durch sie hindurch zu kommen", oder wie? Das Loch ist zu.
Eins vorweg, Urteile nicht vorschnell über jemanden, dem du die Hintergründen nicht bekannt machst.

DAS ist dein Fehler, nicht meiner und du vergisst da die Sicht des Lesers, der sieht die Sache wie in einem Film und er würde merken, wenn es dort zwei Fenster geben würde, außerdem würde es Spannung erzeugen, wenn eines sich schließt, nur das andere nicht. So ist es doch auch, also nutze es. Du musst beide Fenster schon von beginn an einbringen, sonst verarscht du den Leser.
Vor Allem kann er dann nicht folgen, wenn du zu viele Streben so quer durch deine Geschichte ziehst, dass kann man mit einigen wichtigen Dingen machen. Du kannst nämlich nicht erwarten, dass der Leser den Text so gut kennt wie du, das tut er nicht.
Würde ich Kafka lesen, wäre das etwas anderes, denn das ist nun mal echte Literatur mit Anspruch und dort erwartet man so etwas. Du willst nur eine Geschichte erzählen und niemand wird dort nach einem Sinn, einer verstecken Aussage und verlorenen Münzen suchen, wenn du keine roten Fahnen an die Tretmienen steckst. Die wenigsten solcher Bücher liest man wirklich zwei mal.
"Denn nichts anderes kam aus dem Loch gekrochen, Stück für Stück. Nur ungleich größer. Als sich das letzte Bein aus dem Loch schälte stand Franz schon auf den Beinen und rannte. Denn was sich da aus dem nichts gefaltet hatte, war kein Tier. Es war ein Monster."

Ein Monster wuuhuuuu! ich dachte es ist eine Kreuzspinne? Ich will auch sehen wie man, auf einem Bein stehend, rennen kann, vermutlich gar nicht. Davon abgesehen ist "schälen" das falsche Worte und "schon" auch, da müsste so etwas wie "erst" hin, denn es ist immerhin schon das letzte Bein und nicht das Erste.
Ich verstehe es doch auch nicht, wie Franz auf einem Bein stehend, rennen kann. Du stellst ihn auf ein Bein und während er steht rennt er, nach deiner Beschreibung. Das ist genauso wie "Franz saß sofort und stand dabei auf." Man müsste es so schreiben, "Franz drückte sich mit einem Bein vom Boden in den Stand nach oben und rannte danach umgehend los.", nur schöner Formuliert vielleicht.

Ja, aber "Monster" war schon Dr.Frankensteins Monster, das Wort an sich hat einen Bart von München nach New York und beschreibt nichts. Was ist daran schlimm zu schreiben "Eine ungeheure Spinne", oder, "Eine monströse Taraltula", oder "Eine unglaublich riesige Spinne", oder "Eine Spinne mit den Ausmaßen eines Pottwahls", Franz wird eher "Spinne" statt "Monster" denken. Die Spinne konnte ich mir auch kaum vorstellen, nach deiner Beschreibung.
und genau wegen solchen sätzen ist mir deine ansicht eigentlich nichts wert. du kannst einfach an keiner sache etwas positives sehen, sei es die fussball-em oder mein text, du verdirbst anderen wissentlich den spaß.
und diese einstellung kotzt mich einfach an, damit bist du keinen deut besser als diejenigen, die du zu "dummen menschen" deklassierst.
Und genau das sind die Worte, weswegen ich Kritik schreibe und keine Lobreden. Warum sollte ich schreiben, das etwas gut ist, wenn ich daran nichts Gutes finde? Ich hab geschrieben, ich finde es gut, wenn du deinen Spaß daran hast, ist doch was. Grundsätzlich bringt dich gutfinden nicht weiter und ich denke auch an die Unterhaltung derer, die lesen was ich schreibe und darum suche ich mit interessante Formulierungen und wenn sie sticheln, dann sollen sie das, damit du Wut bekommst und sie in Kraft umsetzt, mir durch Verbesserungen auf die Nase zu hauen.
Ich kann meine Meinung halt Formulieren, andere schreiben halt "Naja is nich so gut, was?". ;)

Und wenn du das schon fies findest, geh bloß nicht die reale Welt, dort erwarten dich Leute, die dich, mit ganz anderen Worten, noch fachgerechter in Stückchen schneiden. Was ist dir eigentlich lieber, ein offenes DU Arschloch, oder hinterhältiges SIE Arschloch? (Ich mein mit Arschloch jetzt nicht dich, ist nur ein Sinnspiel)

Wenn du ein Selbstwertgefühl hast, dann gibt es auch für dich dumme Menschen, auch wenn du es nicht sagst.



49

Montag, 21. Juli 2008, 20:03

Aye, Schokolinse, schreibe einfach weiter, so wie es jetzt ist, bist Du auf dem richtigen Wege. Noch etwa fünf schreibende Jahre, dann recherchierst Du mal ein bisschen in Verschwörungetheorien oder ähnlichem und dann schreibst Du ein Buch wie Dan Brown. Ab dann hängt es nur noch vom Zufall ab, ob man Dich veröffentlicht oder nicht.

50

Montag, 21. Juli 2008, 21:52

Neben bei muss er noch viel lesen, viel verschiedenes und sich ehrliche und gute Kritiker suchen, die findet er in einem SRO Forum leider nicht. Nebenbei fehlt es ihm noch an Theorie, aber wenn er es wirklich will, kann er es schaffen, ohne Frage, aber es ist kein Zuckerschlecken und noch weniger etwas um Geld zu verdienen, es muss aus der Seele kommen, sonst hat er keine Chance.

Darum schreibe ich auch tapfer weiter, es kommt von Innen und ich kann nicht anders, Schriftsteller sind nur Huren ihrer Seele.



51

Dienstag, 22. Juli 2008, 01:37

Neben bei muss er noch viel lesen, viel verschiedenes und sich ehrliche und gute Kritiker suchen, die findet er in einem SRO Forum leider nicht. Nebenbei fehlt es ihm noch an Theorie, aber wenn er es wirklich will, kann er es schaffen, ohne Frage, aber es ist kein Zuckerschlecken und noch weniger etwas um Geld zu verdienen, es muss aus der Seele kommen, sonst hat er keine Chance.

Darum schreibe ich auch tapfer weiter, es kommt von Innen und ich kann nicht anders, Schriftsteller sind nur Huren ihrer Seele.

Ist das nicht jeder?
Sry für OT. :o
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52

Dienstag, 22. Juli 2008, 12:43

Schriftsteller haben aber eine Seele, scheint mir.

53

Dienstag, 22. Juli 2008, 13:04

Ich würde mich da nicht zu sehr auf das Wort "Seele" fest klemmen, dafür ist das Wort an sich schon viel zu glatt geschmirgelt und doch nicht Rund.

Die Schriftsteller, die ich kenne und die mit Ernst bei der Sache sind (dafür muss man nicht ernst sein), schreiben aus dem Gefühl der Berufung, sie können nicht anders, manche wehren sich mit der Zeit sogar dagegen. Ob es ihnen gerade Spaß macht, oder eine Qual ist, müssen sie schreiben, so wie andere z.B. zur Kirche gehen.

Da ist es dann auch egal was sie schreiben, aber dieses Feuer braucht man, wenn man einen Verleger will. Diese Geschichte empfinde ich persönlich als viel zu abgeschmackt, als dass sie eine reelle, messbare Chance hat. Davon gibt es so viele, aber nur so wenige Verleger, die lehnen jeden Tag reihenweise so etwas ab.
Schreiben ist nur eines der Talente, die man braucht, man muss auch die Fähigkeit haben Geschichten aus der Umwelt zu saugen und sie mit ihr zu verbinden, damit sich der Leser mit der Geschichte verbinden kann. Die Welt retten ist immer 'ne tolle Sache, aber das Herz hängt mehr an einer lieb gewonnen Person, als an der Welt.

Letztendlich erinnern die Keeper irgendwie an die Powerranger, die waren auch immer Teenager, hatten auch immer solche tollen Monster und technischen Krimskrams, ganz nebenbei hatten sie auch Superkräfte, um damit die Welt zu retten.



Schokolinse

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54

Sonntag, 27. Juli 2008, 20:26

wie dem auch sei, opos kritik wurde zur kentniss genommen und ich werde die meisten punkte verbessern.
ich könnte zwar noch ewig weiterdiskutieren, darauf hab ich aber nicht wirklich lust.
diese woche folgt entweder kapitel 4 oder ich überarbeite kapitel 1&2.

55

Sonntag, 27. Juli 2008, 20:53

Kapitel 4 blise :D Überarbeiten halt ich nicht für so wichtig atm

Religion ist eine Erfindung der Menschheit, welche begangene Verbrechen als göttliches Streben rechtfertigt.

56

Sonntag, 27. Juli 2008, 22:55

kann man später machen :D will weiter lesen^^

Danke Ali für die Sig. ;)

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57

Montag, 28. Juli 2008, 21:32

Kapitel4-Unbenannt

Freitagabend am Alexanderplatz, Neptunbrunnen. Treffpunkt für Punks, Emos und alles andere aus der alternativen Szene. Von vierzehn- bis sechsundzwanzigjährigen war alles vertreten. Alkohol in Massen, Drogenkonsum. Eine riesige Party. Wie jedesmal standen auch diesmal ein Polizei- sowie Krankenwagen bereit. Es versprach ein schöner Abend zu werden. Während Tom noch über die Ereignisse in Moskau und das Verhalten der Organisation nachdachte, trafen die ersten Rudel Jugendlicher ein. Die Bänke füllten sich und Technomusik hallte aus den Boxen der Ghetto-Blaster.
"Tom, hey Tom!"
Tom schaute sich um und musste lächeln. Da kam sie; Anna Liebert, 15 Jahre alt. 1.65Meter groß, schwarz-gefärbte Haare. Niedliches Gesicht und Kurven an den richtigen Stellen.Seine Freundin. Jedesmal wenn er sie sah, kribbelte es in seinem Bauch. Und jedesmal überlegte er, sich in eine andere Stadt versetzten zu lassen. Irgendwann würde er sie schließlich allein lassen müssen...
"Hey, na Schatz?", sagte sie und gab ihm einen langen, leidenschaftlichen Kuss.
"Hi du, naa was läuft?"
"Ach, das übliche...eeendlich Ferien! Toll oder?"
"Jaaah..."
Dass er seit gut drei Jahren nichtmehr zur Schule ging, hatte er ihr natürlich verschwiegen, ebenso wie die Tatsache, dass er regelmäßig die Menschheit vor einer Massenpanik bewahrte.
"Duuu?"
"Mhm?"
"Was war denn das gestern? Wir wollten doch ins Kino gehen! Ich hab mich zu Tode gelangweilt."
"Bei Hancock mit Will Smith in der Hauptrolle gelangweilt? Skandal!"
"Du hast meine Frage nicht beantwortet!"
"Jaah, du weißt doch, mein Kater wiedermal...Nierenentzündung. Musste zum Tierarzt deswegen."
"Oh, aber ihm gehts doch gut oder?"
"Antibiotikum und so, der wird schonwieder."
Natürlich hatte sein Kater keine Nierenprobleme. Genau genommen hatte Tom nichtmal einen Kater.

Der Abend verlief weitestgehend normal, auch wenn es nur ein Gesprächsthema gab: Die Sache in Moskau.
"Ich hab gehört, die Chinesen hätten eines ihrer DNS-Experimente auf die Russen geworfen!"
"Hä?Sind die nich verbündet?"
"Ne, die Russen sind doch garnich mehr kommunistisch..."
Die Anzahl der Theorien stieg proportional zur konsumierten Alkoholmenge. Tom selbst ließ es heute etwas ruhiger angehen, schließlich musste er für die nächsten Tage einen klaren Kopf bewahren.
Einige der nicht fundierten Thesen entlockten ihm aber so manches Lächeln.
Nach etwa drei Stunden wurden die ersten Alkohol-Absturz Kandidaten in den Krankenwagen getragen.
Es herrschte eine ausgelassene Stimmung, manche nahmen ein Bad im Brunnen, andere zertraten die Laternen.
Keiner achtete auf den etwas dunkleren Abschnitt über dem Neptunbrunnen. Wäre Tom nicht intensiv mit Anna beschäftigt gewesen, hätte er vielleicht die Zeichen erkannt.
So sah er es erst, als es zu spät war.
"Boah alter, wasn das?", sagte ein Junge auf der benachbarten Bank und deutete in die Luft.
Immer mehr Leute bemerkten den schwarzen Kreis.
Schließlich sah Tom hin. Und bekam fast einen Herzinfakt


im nächsten kapitel gehts richtig rund ^. ^

DarkSaLia

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58

Montag, 28. Juli 2008, 22:39

Arschloch!1!11!elf jetz machst du spannung und son kurzes kapitel und hörst einfach mittendrin auf >.> ich will weiterlesen xD
Du hast ein Ziel, wenn du einen Traum hast.

59

Montag, 28. Juli 2008, 23:39

"Hä?Sind die nich verbündet?"
Leerzeichen fehlt
Nach etwa drei Stunden wurden die ersten Alkohol-Absturz Kandidaten in den Krankenwagen getragen.
streiche: etwa; ersetze: "Alkohol-Absturz Kandidaten" durch "Volltrunkene"
andere zertraten die Laternen.
Informiere Dich bitte darüber, was genau eine Laterne ist! Wenn Du was anderes meinst ... Glühbirnen kann man gut zertreten.
Es herrschte eine ausgelassene Stimmung
Lösch es! Dafür mehr Beispiele wie das Bad im Brunnen.
Und bekam fast einen Herzinfakt
Ist das ein Farkt? Oder ausgedacht?

Wenns Dich nicht überzeugt, dann teste es einfach mal, mach zwei Ausdrucke und leg sie nebeneinander!

60

Montag, 28. Juli 2008, 23:44

Ich weiß ja nicht ob es nur mich stör, aber du schreibst dialekt und das geht garnicht!