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Trava

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  • »Trava« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 939

Wohnort: Pfalz

Beruf: Azubi

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1

Freitag, 1. August 2008, 22:45

[Kolumne] Love me or Hate me? That is the Question

Love me or Hate me? That is the Question
Die Jugend wie ich sie kenne, ist wirklich eine Tretmine der Gesellschaft, manche versuchen eine starke Emotionalität mit Selbstverstümmelung zu indetifizieren, manche sind der Meinung das sich nicht leiden können gleich Hassen bedeutet. Wir leben in einer unglaublich verzogenen und kaputten Welt. 99% der Jugendlichen in meinem Umfeld sind Egoistisch, gehen mit einem Hass in diese Welt, doch warum? Weil eine Menschliche Verbindung fehlt. Sie ist schlicht und einfach nicht (mehr) vorhanden. Jugendliche rennen Trends hinterher, diese werden immer extremer und intensiver, lassen sich von bestimmten, verkorksten Lebenseinstellungen leiten, die in Echt nur vorpubertärer Schwachsinn sind. Abneigung wird als Hass bezeichnet, dabei empfinden sie nicht mehr als eine Abneigung, sie wissen nicht was es bedeutet zu hassen, weil die Menschlichkeit keine Rolle mehr spielt, jedem ist sein eigener Hintern am wichtigsten, jedem kommt ein fremder Mensch abneigend vor, weil einfach das Mitmenschliche Gefühl verschwunden ist, ein Gefühl das uns verbindet, keiner ist mehr offen für neues. Jeder Mitmensch wird auf ein bestimmtes Schema kategorisiert und abgestempelt.
Ob es nun nach dem Äußeren spielt oder ob man nicht gemeinsame Interessen teilt, oder gar nicht die selbe Musik hört ist egal.
Ich frage mich ob es nur mir so geht, ich bin selbst noch Jugendlich, aber manchmal Frage ich mich in was für einer ich lebe, und was ich mir noch antuen muss.
Auch wenn einiges utopisch klingt, für mich sieht es momentan so aus, deswegen ist es auch eine Kolumne ;)
Freue mich über eure Kommentare und eure Meinungen zu dem Thema.

gr!ndc0re

§ 964 BGB: Vermischung von Bienenschwärmen

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2

Samstag, 2. August 2008, 01:51

Distopisch meinst du wohl, oder? Utopie wär ja was Gutes.

Und ich hab auch mal so gedacht... ist aber ziemlich oberflächlich. Wenn man selbst nicht auf die Mitmenschen eingeht, was vieles im Umgang verbessert, kann man selbiges auch nicht von ihnen erwarten. Ist wie bei ner Liebeserklärung, nur halt nicht so extrem.
In uns selbst liegen die Sterne des Glücks.
Heinrich Heine
Ava & Sig - ali2k4

3

Samstag, 2. August 2008, 05:37

Zitat

Wir leben in einer unglaublich verzogenen und kaputten Welt. 99% der Jugendlichen in meinem Umfeld sind Egoistisch, gehen mit einem Hass in diese Welt [...]

Ich finde, ohne dich persönlich angreifen zu möchten, dass auch deine Sätze einen gewissen Hass übermitteln. Liegt wohl an der momentanen Stimmung.
B2T:Nun, lieber Trava, ich denke, dass deine Überlegungen bzw Äußerungen zum größten Teil der Wahrheit entsprechen, jedoch hast du sie meiner Meinung nach etwas übertrieben klingen lassen und sehr, sehr Negativ. Auch ich bin noch Jugendlicher und kenne die verschiedenen Typen dieser Altersgruppe, jedoch kenne ich auch viele gute Menschen. Menschen, die sich n scheiß drum kehren, was aus sich selbst wird, solange sie dem anderen helfen können. Menschen, deren eigenes Lächeln ihnen weniger Freude bereitet, als das des anderen. Was ich sagen will ist, wenn dein Freundeskreis nur aus Egoistischen A*****löchern besteht, wirst du auch nur solchen täglich begegnen.
In diesem Sinne,

Lg Tsuki

Religion ist eine Erfindung der Menschheit, welche begangene Verbrechen als göttliches Streben rechtfertigt.

4

Samstag, 2. August 2008, 13:14

Hey Trava.

Vor nem Jahr noch dachte ich, dass die von dir beschriebenen Jugendlichen die Mehrheit bilden. Ich hab mir zu der Zeit viele Gedanken über mein Umfeld gemacht - mich gefragt, wieso sie so sind, wieso ich nicht so bin, und so weiter..

Jetzt bin ich an einem Punkt, an dem ich sagen muss, dass die meisten, die auf den ersten Blick nur Trends hinterherzulaufen scheinen, bei besserem Kennenlernen doch individueller sind, als man eigentlich gedacht hätte. Ich musste mir im Prinzip selbst eingestehen, zu sehr pauschalisiert und nach Klischees geurteilt zu haben.

Über das Thema lässt sich lange reden; ich möchte jetzt aber nicht viele Worte verliern, weil ich dir, oder andern damit sowieso nichts neues erzähle; das warn jetzt nur Grob meine Erfahrungen damit.


Ps: Ich finds gut, dass du dich so damit auseinander setzt; wie du geschrieben hast, hat mir auch gefallen; ich würde vielleicht noch hineinbringen, dass viele ein gutes Leben und einen hohen Standart für selbstverständlich halten - das stört mich persönlich auch sehr.

Grüße :winke:
I gotta get in shape.
From now on will be total organization.
Every muscle must be tight.

5

Sonntag, 3. August 2008, 10:44

Grundsätzlich erst einmal nicht gut geschrieben und ziemlich Inhaltslos deine Kolumne. Deine, sich immer wieder wiederholten Vorwürfe, sind doch die selben die schon jede Generation davor hatte, auch wenn ich dir, unter anderen Umständen, zustimmen würde, dafür müsstest du aber genauer werden. In dieser Form ist es nur herumgeschwafell über dein Leid, ohne es wirklich benannt zu haben. Ein Beispiel würde gut tun.

Ich frage mich gerade auch wo du lebst, wenn es so schlimm ist. Natürlich gibt es viele Menschen, die sich so verhalten, aber es ist nicht so extrem wie du vielleicht glaubst, es gibt immer noch Menschlichkeit und genug davon, vielleicht nicht immer und überall, aber sie ist auf jeden Fall noch da und dass ich so etwas sage, in meiner momentanen Position, ist schon fast der Beweis.



6

Montag, 4. August 2008, 06:20

Ich finde zwar, dass der Titel schlecht gewählt und das Thema etwas schlecht formuliert ist, ansonsten aber hat er einen Abschnitt voller Beispiele gebracht, bei denen er vielleicht nicht ins Detail geht, die aber trotzdem anschaulich genug sind, um ihm zu folgen. Meiner Meinung nach hätte er bei dem Inhalt, den er verarbeitet nicht weiter in die Tiefe, sondern noch weiter in die Breite gehen sollen, da das die Situation, um die es geht, am besten wiederspiegelt.

Außerdem gehe ich davon aus, dass er bewusst mit Hyperbeln (und bestimmten Wortgruppen) gearbeitet hat, weshalb ich das ganze auch nicht überzogen finde.

Und selbst wenn man davon ausgeht, dass "genug" Menschlichkeit (insofern das überhaupt messbar ist) vorhanden ist, kann mehr Menschlichkeit auch nicht schaden und ist durchaus wünschenswert! :jaa:



MfG. :winke:
I gotta get in shape.
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