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Skelleton

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1

Freitag, 27. Juni 2008, 15:51

Bill Gates letzter Arbeits Tag

Ja heute ist Bill Gate's letzter Arbeitstag und ich wollte mal fragen was ihr so von ihm haltet oder gehaltet habt.
Ich find er hat ein Guten Job gemacht und hat dabei mit gewirkt das wir heute auf so einem standen der Computer-Software sind...

2

Freitag, 27. Juni 2008, 16:17

war das nicht der, der dieses merkwürdige Betriebssystem erfunden hat.

Ich mags wenn tausend fenster erscheinen mit so einem tollen ton...

The cake is a lie <<

smegin

Profi

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3

Freitag, 27. Juni 2008, 16:20

Was ich von ihm gehaltet hab?
Er ist vom Gefühl her der Ur-Vater des Computers, hat ihn salonfähig gemacht. Also soweit relativ viel. Was aber im Hintergrund abläuft will man gar nicht wissen, da sich sonst die Meinung ganz schnell ändern könnte

PS: Der Thread lädt ganz stark zum Spammen ein ;)
Das Badnerlied
"Das schönste Land in Deutschlands Gau’n,
das ist mein Badnerland.
Es ist so herrlich anzuschaun
und ruht in Gottes Hand"

Badenia Libera - 50 Jahre sind genug :!:



:herz: Vielen Dank an MouZkill für das Erstellen der Signatur :herz:

Myxomatosis

shalom alechem

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4

Freitag, 27. Juni 2008, 16:27

IT-Tycoon Gates: Die drei Leben des Turnschuh-Nerds

Er ist einer der letzten Tycoons - Ende des Monats zieht sich Bill Gates endgültig aus dem Microsoft-Geschäft zurück. Ein Epochenbruch für die ganze IT-Branche: Sie hat die Gründer-Zeit hinter sich gelassen. Ein Rückblick auf Flops, Erfolge, Visionen und Halluzinationen des Microsoft-Gurus.

Wer ist der Freak, wer ist der Chef? Auf einem der ersten Bilder des kleinen Start-up-Teams, aus dem einmal Microsoft erwachsen sollte, sieht man Bill Gates frisch gekämmt und schick gemacht als dürren Schlacks. Er sitzt neben einem Bartträger, der so aussieht, als gehörte das Jacket zu seiner täglichen Arbeitskleidung.

Wer nichts weiß von Microsoft und Bill Gates und den manchmal absonderlichen Geschichten dieser seltsamen IT-Branche, der liest das Bild so: Da sitzt der Chef des Ganzen neben seinem Juniorpartner. Der Geschäftsmann neben seinem leicht langhaarigen Hack-Talent. Die Füße des gerade der Pickelphase entwachsenen Nerds sieht man nicht auf dem Bild - und doch ahnt man die Turnschuhe.

Allen und Gates: Wer ist der Business-Kopf, wer der IT-Freak? Wer sitzt oben, wer unten?

Falscher könnte man kaum liegen. Paul Gardner Allen, der Herr links im Bild, ist nur zwei Jahre älter als Bill Gates. Beide verbindet eine lange Freundschaft, als sie 1975 Microsoft gründen. Doch es ist Allen, der vor allem hackt und programmiert, und der Anwaltssohn Gates, der auch den Kopf fürs Geschäft hat. Bis 1983 leiteten sie die kleine Firma gemeinsam, die zu einem der bedeutendsten Unternehmen der Welt werden sollte. Zu diesem Zeitpunkt war Gates bereits einer der Helden der neuen IT-Zeit.

Metamorphosen

Ein Held? Durchaus: In der öffentlichen Wahrnehmung veränderte sich das Image von William Henry Gates III immer wieder, drei große Phasen lassen sich benennen. In der ersten wurde Gates regelrecht zum Popstar, zum Robin Hood der IT-Welt, der dem bösen Sheriff von IBM zeigte, was eine Harke ist. In der zweiten wurde Gates zum reichsten Mann der Welt, Microsoft zu einem der mächtigsten Unternehmen und Gates zum Buhmann. In der dritten mauserte er sich abermals - zum Wohltäter und Elder Statesman eines Unternehmens, das über Ressourcen verfügt wie manche Staaten nicht.

Vor allem aber ist Gates einer der letzten echten Tycoons: Mit ihm geht für die IT-Branchen die Zeit ihrem Ende entgegen, in der große Gründer- und Lenkergestalten so prominent für ihre Unternehmen standen, dass ihre Namen fast synonym mit denen ihrer Unternehmen gehandelt wurden. Gates war Microsoft, Microsoft war Gates, selbst nachdem dieser die Firmenleitung im Januar 2000 an Steve Ballmer abgegeben hatte.

Das ist typisch für junge Industrien. Auch in der Autobranche, in der Musik- und Filmindustrie dominierten in den ersten Jahrzehnten Tycoons, die mit Gesicht und Name für ihre Firmen standen. Danach kamen die Manager - aber wer außer begeisterten Wirtschaftsteillesern wüsste heute schon noch, wie der aktuelle Chef von Ford, Warner oder MGM heißt? Nach Gates' Abgang bleibt in dieser Liga fast nur noch die potentielle Skatrunde Jobs, Murdoch und Buffet übrig - wobei nur die zwei letzteren noch so prominente Tycoons sind, dass ihre Namen bekannter als die ihrer Unternehmen sind.

Ende einer Ära


Am Freitag, dem 27. Juni 2008, hat Bill Gates seinen letzten geregelten Arbeitstag bei Microsoft. Am Montag - firmenintern "Day of Transition" genannt, als ginge es um eine Himmelfahrt - hat er frei, um sich danach noch seinen Aufgaben als Aufsichtsratsvorsitzender und Kopf der Gates Foundation zu widmen, die er mit seiner Frau Melinda und seinem Vater William Henry Gates II führt. Seine Funktionen im Unternehmen hatte Gates in den letzten Jahren schon auf mehrere Schultern verteilt, seinen Abgang schon vor Monaten angekündigt, um den Aktienkurs nicht unnötig ins Wackeln zu bringen.

Wackeln wird bei Microsoft wohl nichts, wenn Gates geht, zumal er dem Unternehmen in nicht-operativer Funktion erhalten bleibt. Verloren geht dem Unternehmen trotzdem etwas. Gates war Idol, Blitzableiter, Zielscheibe, Hassfigur und vieles mehr. In seinen wechselnden Images, in seiner Karriere spiegelt sich die Entwicklung einer ganzen Branche.

Wir haben uns die Geschichte des Bill Henry Gates noch einmal angesehen.

Mitte der siebziger Jahre machte die IT-Technik einen gewaltigen Satz nach vorn. Chips begannen, auch in der ganz profanen Alltagstechnik dem Transistor Konkurrenz zu machen. Immer kleiner und leistungsfähiger wurden die Dinger - und ermöglichten den Bau erster Computer, für die man keinen Kran brauchte, um sie zu bewegen.

Ihr Manko: Im Vergleich zu den Großrechnern von IBM, Cray oder der Control Data Corporation CDC waren sie Spielzeuge. Was Kleinstfirmen wie Altair (ab 1974), Apple (ab 1976) oder Sinclair (ab 1978') da in ihren Manufakturen zusammenschraubten, wollten die Branchengrößen nicht ernstnehmen. Ein für manche der großen Firmen fataler Irrtum. Denn schnell zeichnete sich ab, dass die neuen Kleinrechner nicht nur zum Heimrechner taugten.

Bill Gates 1984: Ein Teil seines Popstar-Images erklärt sich über sein bübisches Äußeres. Aber Gates war kein jugendlicher Nerd und Hacker, sondern ein cleverer Nerd und Jungmanager mit - trotz abgebrochenen Studiums - juristischer und ökonomischer Bildung. Auf diesem Bild ist er 29 Jahre alt


Sie ermöglichten auch Mittelständlern, die weder einen Mainframe noch die relativ kleinen Workstations der Firma Digital jemals hätten bezahlen können, den Einsatz von Rechnern. Als findige Informatiker begannen, diese miteinander zu vernetzen, war der vermeintliche Heimrechner zu einer echten Konkurrenz für die Boliden der Branchengrößen geworden.

Die Großen verschliefen den Umbruch

Viel zu spät erkannte das auch der Gigant IBM, der den IT- respektive Büromaschinenmarkt ein halbes Jahrhundert lang beherrscht hatte. Natürlich hatte Big Blue, wie der Koloss genannt wurde, die Kapazitäten, schnell auf die Herausforderung zu reagieren, als es sie einmal erkannt hatte. Was IBM jedoch fehlte, war ein Betriebssystem für kleine Rechner.

Es gibt eine Menge Legenden darüber, wie es zum Deal zwischen dem Start-up Microsoft und dem Branchengiganten IBM gekommen ist. Als sicher gilt, dass IBM eigentlich das Betriebssystem CP/M der Firma Digital Research lizenzieren wollte. Das Unternehmen hatte auf dem Markt der Kleinrechner für Mittelständler die Nase vorn, verpasste nun aber die Chance, sich auch auf den Heimrechner-Desktops breit zu machen. Die Verhandlungen zwischen Digital und IBM platzten.

Auftritt Bill Gates: Auch Microsoft hatte kein passendes Betriebssystem für die geplante Rechnerarchitektur von IBM, die auf Intels 8086-Chip beruhen sollte. Gates und Allen hatten aber bereits einiges an Geld gemacht mit der Programmierung verschiedener Anwendungen, unter anderem einer Basic-Variante für den Altair-Kleinrechner. Wohl deshalb klopfte IBM an. Gates verkaufte Big Blue daraufhin ein Betriebssystem, das er gar nicht hatte - er wusste aber, wo er es bekommen konnte.

Als Konkurrenz zu CP/M hatte der Programmierer Tim Paterson von 1979 bis 1980 einen Klon des CP/M-Systems entwickelt, das er QDOS, in der Variante für den 8086-Prozessor später 86-DOS nannte. Gates zahlte Paterson 50.000 Dollar für seinen CP/M-Klon und verscherbelte die Lizenz für 80.000 Dollar an IBM weiter - machte Microsoft zugleich aber zum Software-Zulieferer für IBM.

Zitat

CP/M-ENTWICKLER GARY KILDALL ÜBER BILL GATES
"Gates nimmt meine Arbeit und macht sie mit zumindest krummen Methoden zu seiner eigenen. Er hat seinen Dukatenesel MS DOS aus meinem CP/M gemacht."

Gary Kildall, der Entwickler von CP/M, äußerte sich voll Verbitterung über die Umstände dieses spektakulären Deals: Seine Äußerungen über Gates gehören zu den frühesten Stimmen, die Gates Skrupellosigkeit vorwarfen. Doch ob Gates Kildall ausbootete oder nicht, ist hochgradig umstritten: Es soll Gates gewesen sein, der IBM erst auf Kildall und CP/M aufmerksam machte. Erst, als deren Verhandlungen platzten, preschte Gates vor.

Big Blue ging den keimenden Markt mit Macht an, der bis dahin der Firma Apple von Steve Jobs und Steve Wozniak sicher schien. Weil IBM anders als Apple keinen proprietären Ansatz wählte, sondern das Strickmuster seiner Rechner öffentlich machte, gelang binnen weniger Jahre die Etablierung eines Industriestandards. Die meisten Heimrechner waren nun - unabhängig vom Hersteller - "IBM-PCs", so wie man heute von "Windows-Rechnern" spricht.

Und anders als IBM kassierte Microsoft beim Verkauf jedes einzelnen Rechners eine Lizenzgebühr für sein nun MS DOS genanntes Betriebssystem. Bald koppelte Microsoft Office-Anwendungen daran - und der Grundstein für den Erfolg des Unternehmens war gelegt: Noch heute ist das Doppel aus Betriebssystem und Office-Paket Microsofts größte Geldquelle.

Gates war der Steve Jobs der Achtziger

Und der Urheber des cleveren Deals wurde berühmt: Bill Gates erschien nicht zuletzt aufgrund seines jugendlichen Aussehens wie die Verkörperung des jungen Nerds, der den verknöcherten, phantasielosen Management-Gestalten zeigte, wie der Hase wirklich läuft.

Gates, in Wahrheit vor allem cleverer Geschäftsmann, lief ihnen schon bald davon. Was sich IBM noch 1981 nicht vorstellen konnte, war Ende der achtziger Jahre bereits wahr: Mit Software ließ sich in der neuen PC-Welt mehr Geld verdienen als mit Maschinen. Niemand verdiente mehr als Microsoft - und kaum eine Firma litt mehr als der Riese IBM, der dem Kollaps Jahre später nur knapp entkam.

Bill Gates aber wurde zu einer Ikone zwischen Industrie und Popkultur - mehr noch als heute die Google-, Yahoo- oder Facebook-Gründer. Dass Microsoft den Entwicklungen von anderen wie Xerox oder Apple immer ein wenig hinterherhinkte, kratzte zunächst wenig am Image des strahlenden Stars einer neuen digitalen Industrie.

Dass der durchaus programmiererfahrene Gates vor allem als Manager und Kaufmann wahrgenommen wurde, der Kaufmann Steve Jobs aber als IT-Innovator, ist eine der Ironien der frühen Jahre. Was heute aber weitgehend vergessen ist: Steve Jobs wurde 1985 von Apple zum Abgang genötigt und verschwand für zehn Jahre weitgehend vom Radar der Öffentlichkeit. Bis in die erste Hälfte der Neunziger hinein war Gates die dominante Figur einer ganzen Industrie.

Erst Ende der Achtziger begann die Stimmung zu kippen: Erfolg weckt Sympathien, Größe aber macht Angst. Microsoft tat einiges dazu: Eine für die amerikanische Unternehmenskultur letztlich nicht ungewöhnliche, hochgradig aggressive Expansionspolitik machte in der öffentlichen Wahrnehmung aus dem einstigen Robin Hood langsam selbst einen Sheriff.

Microsoft wurde so zum neuen IBM, wie Google heute das neue Microsoft zu werden droht: Ein Monopol zu gewinnen, heißt auch, alle anderen gegen sich zu haben. Und die Öffentlichkeit lernte bald, dass der immer so jungenhaft-freundliche Herr Gates auch kräftig Waden beißen konnte.

quelle: Spiegel Online
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Myxomatosis

shalom alechem

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5

Freitag, 27. Juni 2008, 16:31

Bill Gates' nutzloser Versuch, Windows zu benutzen

Microsoft-Gründer Bill Gates zieht sich schon Ende der Woche aus dem aktiven Geschäft zurück. Dass auch er ab und an mit den Tücken der hauseigenen Software zu kämpfen hatte, zeigt nun eine von ihm verfasste E-Mail an seine wichtigsten Untergebenen aus dem Januar des Jahres 2003.

Todd Bishop vom Seattle Post-Intelligencer hat das Dokument ausgegraben und nun Auszüge davon veröffentlicht. In seiner E-Mail, zu deren Empfängern auch der damalige Windows-Chef Chris Jones und weitere wichtige Entscheidungsträger gehörten, beschreibt Gates seine überbordende Frustration beim Versuch, Windows Movie Maker herunterzuladen und sinnvoll zu nutzen.

Gleich zu Anfang heißt es in der Mail mit dem Betreff "Beschwerde wegen dem systematischen Rückgang der Benutzerfreundlichkeit von Windows", dass Gates von der stetig abnehmenden Usability des Betriebssystems sehr enttäuscht sei. Er kritisierte gleich im ersten Satz, dass die zuständigen Abteilungen keine Bemühungen zur Verbesserung in diesem Bereich unternahmen.

Seine Beschwerden beruhen auf dem Versuch, die von Microsoft entwickelte Software Movie Maker und das Digital Plus Pack für Windows von der eigenen Homepage herunterzuladen. Zunächst sei es ihm praktisch unmöglich gewesen, den Download überhaupt zu finden. Nach einer Anfrage an einen Mitarbeiter der entsprechenden Abteilung, habe er die richtigen Hinweise erhalten, um die Dateien im Download Center aufzuspüren.

Unbrauchbares Download-Center

Seine eigene Suche beschrieb Gates als vollkommen aussichtslos. Er hätte diverse Suchbegriffe und Kombinationen ausprobiert, scheiterte aber immer. Selbst die Suche nach einem Teil des Namens des Programms sei erfolglos geblieben. Das Nutzungserlebnis sei eher ein Puzzle gewesen, denn als er endlich die richtige Download-Seite gefunden hatte, war der Bezug des Programms auf diesem Weg noch nicht einmal möglich.

Stattdessen wurde ihm dort empfohlen, doch bitteschön erstmal eine Suche mit Windows Update durchzuführen. Es sei vollkommen fragwürdig geblieben, was es damit auf sich hatte, so Gates am 15. Januar 2003 um 10:05 Uhr amerikanischer Westküstenzeit. Bei Windows Update seien dann diverse seltsame Kontrollelemente installiert worden - und das sogar mehrfach

Updates? Wozu?

Nun folgte eine Suche nach Updates, woraufhin erst einmal eine Reihe kritischer Patches installiert wurden. Der Vorgang an sich sei sehr unzufriedenstellend gewesen. 17 Megabyte Daten wurden heruntergeladen, sechs Minuten dauerte die Installation, das System war kaum benutzbar und selbst Gates persönlich fragte sich offensichtlich, was in dieser Zeit überhaupt vor sich ging.

Als dann nach der Update-Installation der übliche Pflicht-Neustart bevorstand, habe er sich gefragt, warum er denn nun sein System neu hochfahren müsse, so Gates. Da der Neustart erzwungen wurde, habe er seinen aktuellen Stand bei der Arbeit mit Outlook aufgeben müssen. Nach einem erneut sehr verwirrenden Besuch bei Windows Update sei dann auch endlich der Download von Movie Maker möglich gewesen.

Der Download selbst ging offenbar glatt, Gates bemängelte jedoch die lange Dauer des Installationsvorgangs. "Beeindruckend, wie langsam dieses Ding ist". Zu allem Überfluss folgte dann auch noch die Aufforderung, zusätzlich die Codes der Windows Media Serie 9 zu installieren, um überhaupt mit Movie Maker arbeiten zu können.

Also ging Gates' ganz persönliche Odyssee weiter. Download und Installation klappten in diesem Fall offenbar problemlos. Als er dann jedoch versuchte, die Existenz von Windows Movie Maker auf dem System mit einem Blick in die Softwareverwaltung der Systemsteuerung nachzuprüfen, wurde er bitter enttäuscht, so der Microsoft-Gründer.

"Jetzt geht die Scheiße erst richtig los!"

Statt Movie Maker hätten sich dort allerlei seltsame Einträge wiedergefunden, darunter Testpakete mit scheinbar beliebigen Bezeichnungen. An dieser Stelle platzte Gates offenbar der Kragen. In seiner Mail fragt er ungläubig, ob jetzt tatsächlich jemand die letzte einfach zu benutzende Funktion von Windows unbrauchbar gemacht habe. Das Dateisystem sei unbrauchbar, gleiches gelte auch für die Registrierungsdatenbank - die Übersicht der installierten Programme sei der letzte "vernünftige" Platz in Windows, doch auch der wäre nun nicht mehr zu gebrauchen.

"Hier geht die Scheiße aber erst richtig los", fluchte Gates nun munter drauf los. Außerdem habe es auch Einträge zu Windows XP Patches gegeben, deren Beschreibung lediglich aus einem Verweis auf einen kryptisch benannten Link bestand. In einigen Fällen sei noch nicht einmal erkenntlich, worum es sich jeweils handele. "Was für eine absolute Sauerei", kommentierte er.

Das gesuchte Programm - Movie Maker - war übrigens nicht zu finden. Daher hätte er dann probiert, das Digital Plus Paket herunterzuladen. Auch hier gab es Probleme. Weil bei der Eingabe der zum Erwerb benötigten Angaben ein einzelner Fehler auftrat, habe er dann alle Felder neu ausfüllen dürfen - fünf Mal.

Nach mehr als einer Stunde voller Verrücktheiten, einer zerstörten Programmübersicht und der Feststellung, dass Microsoft.com eine "schreckliche Website" ist, habe er Movie Maker noch immer nicht benutzt und auch das Digital Plus Paket nicht erwerben können. Der offensichtliche Verzicht auf jegliche Überlegungen zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit, der durch diese Erlebnisse deutlich werde, sei für ihn unbegreiflich, so Gates weiter.

Zwar habe er geglaubt, Microsoft habe mit der Netzwerkübersicht von Windows XP oder den Meldungen, die beim Versuch der Benutzung von WLAN angezeigt werden, den Tiefpunkt erreicht, doch offensichtlich sei dem nicht so. "Wenn ich diese Sachen wirklich benutzen kann, werde ich wohl weitere Rückmeldungen haben", so sein enttäuschtes Resümee.

Gates fast schon verzweifelter Brief an seine Mitarbeiter zeigt, dass auch der Chef von Microsoft nicht vor den Macken der eigenen Produkte gefeit war. Man muss jedoch bedenken, dass seine E-Mail nur eine Momentaufnahme darstellt, zumal seitdem mehr als fünf Jahre vergangen sind, in denen sich hoffentlich einiges getan hat. Auf eine Anfrage von Bishop antwortete Gates, dass bis heute kein Tag vergehe, an dem er nicht eine solche Nachricht an seine Mitarbeiter richte. Schließlich sei dies sein Job.

quelle: WinFuture.de
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-SJ-

If light cannot escape me, what hope have you?

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6

Freitag, 27. Juni 2008, 16:41

Ich finde es gut was er mit seinem vermögen macht:

0,2% kriegt jeder kind von ihm (ca 10 mille Dollar)

der rest wird gespendet.


liquidsword

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7

Freitag, 27. Juni 2008, 16:52

Er hat als raffgieriger Geier angefangen und geht als "Philanthrop". Zum Ende hin fand ich ihn relativ sympatisch... schade ist, dass nun ein viel schlimmere Geier an seine Stelle getreten ist.

8

Samstag, 28. Juni 2008, 03:02

ich hatte mal vor langer zeit in seinem buch "der weg nach vorne " (oder so ) gelesen ,das er irgendwann einen großteil seines vermögens spenden will .zuende gelesen hab ich den schinken ,mangels interesse, nicht und hab mir gedach "wart mer mal ab ^^".
schätzungsweise 10 jahre später hat er dies dann wirklich getan und hat somit sich selbst in meiner liste der coolen leute weit nach oben befördert ,meinen glauben an das gute im menschen teilweise wiederbelebt und sich selbst wahrscheinlich ein großes stück gutes gewissen zurückgekauft ;-)

er ist zwar nicht mein absoluter held aber ich find ihn irgendwie gut und symphatisch obwohl ich mir auch vorstellen kann das er um seine ziele umzusetzen eiskalt und im wahrsten sinne des wortes "über leichen gegangen" ist...es gibt da einen film mit tim robbins(startup /antitrust ) der die düsteren seiten eines mannes ,ähnlich bill gates darstellt .

kurz gesagt :"ich will ihm (und seinesgleichen) nie im weg stehen müssen "

9

Samstag, 28. Juni 2008, 14:18

Für mich einer der beeindruckensten menschen die es gibt/gab! Er hat von anfang an das potenzial dieses neuen, verlachten und allgemein unterschätzten wirtschaftszweigs gesehn, den er eig selbst geschaffen hat. Was jetzt nicht im text von Myxomatosis stand, nämlich das er die schule abgebrochen hat, finde ich besonders beeindruckend, denn das zeig wie sicher er sich seiner sache war. Ich will garnicht dran denken wo wir heute ohne ihn wären, schließlich ist die software industrie heute die treibende kraft hinter allem. Ob sie das auch ohne ihn so schnell geworden wäre, wage ich mal zu bezweifeln. IBM hätte noch jahrelang ihre riesen gebaut....

Und mal ganz kurz zu den leuten die jetzt eh wieder gleich kommen, keine ahnung von garnichts haben und einfach nur ihr gespamm hier abladen wollen wie scheise microsoft doch ist: Ohne microsoft und ihre "teuren" betriebsysteme wären wir jetzt nicht in diesem forum, denn microsoft war es meistens die etwas gewagt haben und eien menge geld in neue systeme gesteckt haben. Auf linux hätte man da lang warten können, oder wann wurde schonmal eine wirkliche neuerung von denen gebracht? Man muss es sehn wie es ist, die meisten "mitarbeiter" die an linux arbeiten waren mal bei microsoft und co, wurden entlassen und arbeiten jetzt für linux um den großen unternehmen zu schaden.

10

Sonntag, 29. Juni 2008, 16:45

Hab ich das richtig verstanden?Er war/ist ein kompletter Computer-Noob?Ich dachte immer er sei das IT-Genie überhaupt o.o .Dabei macht er nicht mehr als Fehler zu suchen?( :xD: )

11

Dienstag, 1. Juli 2008, 07:04

Was anderes machen professionelle Hacker auch nicht mehr. Die machen das allerdings z.B. in deinem System =P

Zum Thema: Mir wurde Gates nun nicht wirklich sympathischer nur weil er von seinen Abermilliarden so einiges spendet. Klar isses toll und so, aber er könnte auch einfach seine Betriebssysteme mal nen Fuffi günstiger machen.

Naja und zu Steve Ballmer möchte ich nichts sagen... der Kerl spricht ja wohl ma für sich (Developers, Developers...)

12

Dienstag, 1. Juli 2008, 11:52


Auf linux hätte man da lang warten können, oder wann wurde schonmal eine wirkliche neuerung von denen gebracht?

Ich glaub Linux macht ständig Neuerungen.
Zwar keine tollen grafisch-transpartenten Oberflächen sondern innen drinnen.
Und was heißt keine Neuerungen, Linux kann das selbe wie die Micorosft-Betriebssysteme, sie sind vielleicht nicht so für den 0815-Normaluser gedacht (wobei das in der letzten Zeit immer mehr werden, ich zum Beispiel), aber das, was Linux hat beherrscht es gut, wenn nicht besser als Mcrosoft.
Ausserdem ists kostenlos.

Um hier nicht in diese Disskusion abzurutschen, ich finde das Lebenswerk von Bill Gates einfach genial.
Er hat einfach "Mut zur Lücke" gehabt und damit riesen Erfolg gehabt.
Allerdings denke ich, das Microsoft nicht mehr lange Marktführer ist, sollte Google o.ä. Angriff auf die Betriebssystem-Sparte nehmen.

liquidsword

unregistriert

13

Dienstag, 1. Juli 2008, 12:33

Allerdings denke ich, das Microsoft nicht mehr lange Marktführer ist, sollte Google o.ä. Angriff auf die Betriebssystem-Sparte nehmen.


Glaube ich auch.

14

Dienstag, 1. Juli 2008, 17:28

GooglOS wird bei der Installation sicher nach I-net Verbindung betteln, um anhand einiger "vertraulicher Daten" "komfortabel" deine meistge"nutzten" Programme schoneinmal in der Google Version mitzuinstallieren. Ausserdem rüstet es sich nach einer Suchanfrage automatisch mit Googleware nach =>