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81

Freitag, 12. Juni 2009, 18:13

Ja wohl.
In Europa wird der Internet Explorer nicht in Windows7 integriert sein.
Der größte Schwachsinn, den ich je gesehen hab. Ich hoffe der steht immerhin direkt via Windows update zur Verfügung. Was mach ich denn, wenn ich woanders ein komplett neues System aufsetze und dann nen' Browser brauche. Gehen die also davon aus, dass ich immer nen' USB Stick mit IE, Firefox, Opera usw. dabei habe? Total unnötig.
ᵇ ᶫ ᵅ ᶜ ᵏ ᵑ ᵅ ᵖ ᵅ ᶫ ᶬ

82

Freitag, 12. Juni 2009, 18:22

Im Moment ist ja noch das Verfahren von Google, Mozilla und Opera gegen Microsoft am Laufen. Es wird eben um diese Auslieferung des Internet Explores (und die damit verbundene Marktverschiebung) geklagt. Die Klage wird bald abgeschlossen sein und wird im Moment noch von der EU-Komission geprüft. Allerdings wird die Komission bei erfolgreicher Klage nicht eine Ausliefrung komplett ohne einen Browser, sondern eine Auslieferung von Windows 7 mit Alternativ-Browsern vorziehen. Nur um das mal klarzustellen. Ein Betriebssystem ohne integrierten Browser wäre schon leicht wagemutig.


83

Freitag, 12. Juni 2009, 22:44

Ich finde diesen Prozess gegen Microsoft sowas von lächerlich.
Wo ist denn bitte die Behinderung des freien Wettbewerbs? Ich starte den Iexplorer, suche nach Mozilla (oder was auch immer), lade mir den Browser runter und installier ihn. Das dauert keine 5 Minuten.
Das Betriebssystem wird doch nur größer, wenn die jetzt jeden Browser integrieren müssen. Wäre auch unfair, wenn unbekannte Browser nicht mitgeliefert werden würden.
Wenn schon, dann doch bitte alle.
Ich schätze mal, wenn es dann so sein sollte, das mehrere Browser angeboten werden müssen, wird Microsoft sicherlich beim ersten Starten des neuen Windows fragen, welchen Browser man verwenden möchte, und diesen dann Automatisch runterladen.

Zu Windows 7:
Ich verwende Windows 7 RC 64bit seit nun einer Woche, und kann mich überhaupt nicht beschweren. Ich hab es einfach über mein Vista drüberinstalliert. Kein Datenverlust. Nichts, alles funktionierte nach der ca. 2 Stündigen Installation.
Die neuen Funktionen sind echt klasse. Und wem die neue Taskleiste nicht gefällt, kann sie durch die alte, bekannte ersetzen.
Außerdem startet es wirklich schneller, als Vista. Zwar nicht sehr viel (könnte an meinem System liegen) schneller, aber etwas. Außerdem lädt es rund ~10 Prozesse weniger beim Start. Interessant ist die Medienbibliothek, in der z.B. die ganze Musik verwaltet wird, indem der ganze Pc nach Musik durchsucht wird, und dort hinzugefügt wird.
Cool sind auch die wechselnden Hintergrundsbilder. So kann man einstellen, das sich dieser nach einer bestimmten Zeit ändert.
WIndows Interne Anwendungen kann man auch über die Taskleiste steuern. Zwar nicht wirklich hilfreich, aber dennoch ganz praktisch, beim live Messenger z.B..



Fazit: Es ist zwar kein wirklich neues Betriebssystem, aber wer Vista schon gut fand, wird das neue Windows 7 lieben.

84

Freitag, 12. Juni 2009, 22:54

Es ist doch auch keine Marktverschiebung, wenn in einem BMW das Lenkrad vom BMW ist?

Wenn ich ein Microsoft-Produkt kauf, hab ich mich eh schon für MS entschieden.

85

Freitag, 12. Juni 2009, 23:07

Ja, aber zu einem Betriebssystem gehört der Explorer nicht dazu. Dennoch wäre es sinnlos, keinen einzubauen. (s.o.)

86

Freitag, 12. Juni 2009, 23:08

Ich finde diesen Prozess gegen Microsoft sowas von lächerlich.
Mir geht es genauso.

Wenn Apple sein OS mit Safari Browser und eigener Office/Multimedia-Suite ausliefert, kümmert es niemanden...
Spielt kein Silkroad mehr! Versuche auch du von der Sucht los zu kommen!

87

Freitag, 12. Juni 2009, 23:11

Aber welcher Hersteller von Lenkrädern stellt schon Lenkräder für verschiedene Autos her? Und welcher Hersteller stellt denn Lenkräder und keiner Autos her? Der Vergleich hängt.
Der Vorschlag der EU-Kommission ist, dass Microsoft soll eine Auswahl von Browsern bereitstellen soll, aus der sich der Käufer die passende Lösung aussucht. Nachzulesen unter http://www.focus.de/digital/internet/eu-…aid_407440.html.
Fakt ist einfach, dass diese Bündelung von Betriebssystem und Browser gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstößt. Sogar Microsoft sieht dies ein und hat deshalb sich auch zu diesem Schritt entschieden: "Wir wollen unser Geschäft so führen, dass es europäisches Recht einhält".
Persönlich würde mich sehr freuen, wenn die Betriebssysteme und die mitgelieferten Programme einen Schritt voneinander auseinandergehen - Nicht nur der Browser, sondern auch der Media Player (z. B. der Windows Media Player, der bei Windows XP wegen Daten"missbrauchs" harsch in die Kritik geraten ist), wie auch die Office Programme (-> Apple OS X). Eine Option mit zu installierenden Browsern wäre schon ein großer Fortschritt - ALlerdings sollten Konkurrenten (z. B. Linux [Ubuntu, ..] oder Apple OS X) nachziehen und ebenfalls diese Option einführen, soweit ich weiß, läuft Linux derzeit großteils unter Firefox und Apple OS X unter Safari. Korrigiert mich, wenn ich da falschliege.

Was lernen wir daraus: Betriebssysteme sollten sich mehr auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren - Browser nutzen ein Betriebssystem und sind nicht essentzielle Grundlage ebendessen. Von daher sollte man als Käufer dieses Betriebssystems schon Optionen haben (-> Komfort, denn wer will schon alles erst downloaden müssen, bzw. den Browser erst von einer CD oder USB-Stick installieren müssen?), diese sollten allerdings nicht wettbewerbsverzerrend sein. Die mitgelieferten Programme nicht zwangsläufig die Besten.


88

Freitag, 12. Juni 2009, 23:25

@Fox: Apple-User bekommen Safari, iTunes, iWorks mitgeliefert. Somit bekommen sie aus gleichem Hause einen Browser, einen Mediaplayer und eine komplette Officesuite mit allem drum und dran. Wozu soll der Kunde sich etwas anderes kaufen, wenn er doch alles mitgeliefert bekommt.
In meinen Augen wird der Wettbewerb vonseiten Apple's stärker eingeengt als bei allen anderen Anbietern von Betriebssystemen.

Eine Office Suite ist zwar auch bei Windows-Komplettsystemen dabei, Works ist aber einfach nur zum Deinstallieren gut und das richtige MS Office kostet Geld.
Spielt kein Silkroad mehr! Versuche auch du von der Sucht los zu kommen!

89

Freitag, 12. Juni 2009, 23:44

@Fox: Apple-User bekommen Safari, iTunes, iWorks mitgeliefert.
Dann wissen wir ja, was Microsoft demnächst machen wird.

Auf dem Google-Handy funktioniert die Email-Synchronisation auch nur mit einem Gmail Konto. Die anderen Anbieter gehen leer aus. Aber hauptsache Microsoft anklagen.

90

Samstag, 13. Juni 2009, 10:38

Bei Microsoft merkt man die Wettbewerbsverzerrung am meisten - Immerhin ist ihr System am meisten von Privatanwendern genutzt. Bei weniger verbreiteten Systemen (Linux, Aplle OS X) dürfte sich das kaum (oder weniger) auf den Markt auswirken. Und Dark, ich muss dich leider enttäuschen, aber bei Apple OS X wird keine Office Suit (iWorks) mitgeliefert (siehe http://store.apple.com/de/configure/MB417D/A?mco=NDE4NDI4MA als Beispiel, man kann sie nur für einen Aufschlag zubestellen).


91

Samstag, 13. Juni 2009, 11:24

Weil microsoft also groß ist muss es strängere regeln einhalten als kleinere entiwckler? Klingt für mich nciht gerade fair

92

Samstag, 13. Juni 2009, 11:46

Für mich ja auch nicht. Allerdings liegt es wahrscheinlich erst mal im Interesse der Kommission, den Giganten weich zu machen und sich danach erst um die kleineren zu kümmen, falls diese nicht schon längst mitgezogen haben. Alternativ könnte das Urteil auch für alle Betriebssysteme rechtskräftig gelten, was ich aber nicht glaube. Naja, wir werden sehen, was die Kommission sagt, immerhin scheinen sie bald fertig zu sein.


93

Samstag, 13. Juni 2009, 12:06

Auf Gamestar gabs jetzt zu der Internet Explorer Geschichte einen Zusatz

Zitat


Das Vorgehen von Microsoft stößt auf wenig Zustimmung. Der Chief Technology Officer von Opera, Hakon Wium, glaubt nicht, dass das Entfernen des Internet Explorers dem Wettbewerb hilft. Das sei nicht genug. Die meisten PC-Nutzer erhielten ihren Browser durch den PC-Hersteller und Microsoft werde dafür sorgen, dass das der Internet Explorer sei. Damit sei es sehr unwahrscheinlich, dass Kunden wirklich eine Wahl hätten.
Auch die Europäische Kommission ist nicht zufrieden. Die Entscheidung von Microsoft gäbe den Kunden keine Wahl. Es sei aber das Ziel des gesamten Verfahrens gewesen, den Verbrauchern eine wirkliche Auswahl an Browsern zu bieten. Da 95 Prozent aller Verbraucher ihre Rechner mit einem vorinstallierten Windows kaufen, müsse auch im Handel und bei den Herstellern eine Möglichkeit zur Auswahl bestehen.
Es scheint so, als hätte Microsoft die EU und die Konkurrenz auf dem falschen Fuß erwischt, denn der Grund für das ganze Verfahren war die Bündelung des Internet Explorers mit Windows. Ob die EU rechtlich nun noch gegen Microsoft vorgehen kann, ist unklar. Für Windows-Nutzer scheint das Entfernen des Browsers ohnehin nur eine Nebensächlichkeit zu sein, denn höchstwahrscheinlich wird Microsoft den Internet Explorer 8 einfach über Windows Update anbieten. Das könnnte allerdings wieder ein Ansatzpunkt für die EU und Konkurrenten wie Opera werden.

Quelle




Findet ich irgendwie clever von Microsoft, den Internet Explorer dann beim Windows Update mitzuinstallieren, falls gefordert. Ist doch ihr gutes Recht. Es ist ein Produkt von ihnen, also warum dann auch nicht als Update anbieten. Ist doch ihr Recht, wie ihre Kunden letztendlich an den Internet Explorer kommen, so fern die Benutzer ihn dann auch wollen. Und das wäre die einfachste Art, sowie die sicherste. Oder habt ihr schon mal einen Virus durch ein Windows Update bekommen? Die Wahrscheinlichkeit auf eine Phishing Seite zu stoßen ist da weit aus höher.

Ich benutze den Internet Explorer nicht, bin auch kein wirklicher Fan von Microsoft, aber so etwas von denen zu verlangen, finde ich total kleinlich. Die Arbeit, selbst als Laie, sich einen neuen Browser zu besorgen, ist mit das einfachste. Ich brauch doch nur mal eine populäre Seite zu öffnen, wie z.B. Google. Direkt könnte ich von dort den Browser Chrome runterladen (was ich niemals machen würde ;D)

Für einen total unerfahrenen Benutzer ist es sowieso egal, welchen Browser er benutzt. Und deshalb sind wahrscheinlich die Zahlen der Iexplorer Nutzer so hoch.

Taz

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94

Samstag, 13. Juni 2009, 15:20

Am besten wäre es doch, wenn man bei der Installation auswählen könnte, welchen Browser man installieren möchte. Dann sind alle zufrieden.

95

Samstag, 13. Juni 2009, 19:05

Bei Microsoft merkt man die Wettbewerbsverzerrung am meisten - Immerhin ist ihr System am meisten von Privatanwendern genutzt. Bei weniger verbreiteten Systemen (Linux, Aplle OS X) dürfte sich das kaum (oder weniger) auf den Markt auswirken. Und Dark, ich muss dich leider enttäuschen, aber bei Apple OS X wird keine Office Suit (iWorks) mitgeliefert (siehe http://store.apple.com/de/configure/MB417D/A?mco=NDE4NDI4MA als Beispiel, man kann sie nur für einen Aufschlag zubestellen).
Also bei dem 3 Jahre alten MacBook Pro meines Bruders war eine Trial von iWorks dabei, die man kinderleicht freischalten konnte. Die Testversion kann man sich jetzt nur noch gesondert herunterladen. Was Fakt ist, iWorks wird vergünstigt angeboten und folglich haben es Mitbewerber schwer, ihr Office Programm für Mac-Kunden schmackhaft zu machen.

Ich bin der Meinung, das der Enduser mündig genug sein sollte, sich einen eigenen Browser zu wählen, unabhängig davon, welcher Browser vorinstalliert ist.
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96

Samstag, 13. Juni 2009, 21:08

Allerdings sind die meisten Endbenutzer nicht "müßig" genug, einen anderen Browser zu installieren. Meine Eltern z. B. wussten nichts von Alternativ Browsern - Die hätten bis zu ihrem Lebensende den Internet Explorer benutzt.
Zu den Office Suits ist schon alles gesagt worden. Ich hoffe, dass sich die EU-Kommission nach dem Giganten Microsoft auch anderen Betriebssysteme zuwendet - Nötig wäre es allemals.


Baltazar der Kaiser

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97

Samstag, 13. Juni 2009, 22:12

Allerdings sind die meisten Endbenutzer nicht "müßig" genug, einen anderen Browser zu installieren. Meine Eltern z. B. wussten nichts von Alternativ Browsern - Die hätten bis zu ihrem Lebensende den Internet Explorer benutzt.
Zu den Office Suits ist schon alles gesagt worden. Ich hoffe, dass sich die EU-Kommission nach dem Giganten Microsoft auch anderen Betriebssysteme zuwendet - Nötig wäre es allemals.


was ist denn z.B. mit Linux?

für die gibts keinen Internet Explorer oder Safari.
Für die gibts Flock, Firefox und seit neuestem Google Chrome als Testversion.
Nur die OpenSource Browser gibts für Linux

98

Sonntag, 14. Juni 2009, 11:51

Es geht einfach nur darum, dass MS den IE nicht durch seine Monopolstärke einen Vorteil verschafft, darum trifft das Problem auf Linux nicht zu. Unter Linux kann ich auch unter dem Hauseigenen Paketmanager über 10 verschiedene Browser nachinstallieren.



悪魔で

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99

Montag, 15. Juni 2009, 16:49

Ich wäre dafür das bei der Installation von Windows man auswählen könnte zwischen Opera / Chrome / FireFox / IE.
Ebenfalls würde ich mir wünschen das man sogar den E-Mail clienten bei der Installation selbst auswählen könnte also so wie Windows Mail / Outlook / Thunderbird / Opera etc...

halt ein Betriebsystem was auf "Paketen" aufbaut...was man braucht installiert man und was nicht das lässt man einfach weg :)
MfG 悪魔で [Jap: Devil]


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Montag, 15. Juni 2009, 16:50

Update:

Zitat


Wie Hexus.net meldet, könnte die Entscheidung von Microsoft, Windows 7 in Europa ohne Internet Explorer auszuliefern, unangenehme Konsequenzen für Windows Vista-Nutzer haben: ein Upgrade auf Windows 7 soll nicht mehr möglich sein. Windows 7 E soll nur für komplette Installationen gedacht sein.
Ob dies auch bedeutet, dass Windows Vista-Nutzer in Europa auf günstigere Windows 7-Versionen verzichten müssen, wie sie Microsoft versprochen hatte, ist unbekannt. Denkbar wäre auch, dass eine "Upgrade"-Version von Windows 7 E günstiger angeboten wird, aber dennoch eine Neu-Installation erfordert.
Quelle: Gamestar.de