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KayLovesU

I gonna love the fuk out of you.

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81

Sonntag, 12. Dezember 2010, 14:29

Erklär mir mal was das mit irgendeiner Form von Moralität zu tun hat. Natürlich ist der Gedanke nicht falsch, aber Sinn macht der Anfang deiner Ausführung keinen. o.ô
nope

82

Sonntag, 12. Dezember 2010, 15:14

Erklär mir mal was das mit irgendeiner Form von Moralität zu tun hat. Natürlich ist der Gedanke nicht falsch, aber Sinn macht der Anfang deiner Ausführung keinen. o.ô
bah... diese pseudo-eloquenten posts

Von mir aus sollen die veganer vegan bleiben, solange sie damit glücklich sind. gesundheitliche und moralische bedenken haben ich bei meiner fleischreichen ernäherung jedenfalls nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Plastic Beach« (13. Dezember 2010, 23:22)


83

Sonntag, 12. Dezember 2010, 19:42

Während sehr viele Tierarten aussterben, laufen unsere Nutztiere nicht annähernd in die Gefahr irgendwann aus zu sterben. Es ist für diese Arten von großem Vorteil von uns gegessen zu werden.



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84

Sonntag, 12. Dezember 2010, 19:58

zur Not gibt es alles in Kapselform was man kompensieren müsste.


Genau..verzichtest auf das eine und ballerst dir dann Chemie-Kapseln rein...da haste meiner Meinung absolut nix gewonnen.

Also was das Thema Fleisch angeht soll jeder essen was er will. Wenn man auf seinen Körper hört, erkennt man ziemlich genau, was er braucht, und wenn man wirklich einen Appetit auf Fleisch verspürt, kann es daran liegen, dass der Körper Eiweis braucht (Blutbildung, Hämoglobin, Muskeln, Wachstum). Viele Vegetarier haben ein sehr niedriges Hb, was bedeutet, dass der Körper auf lange Sicht seinen Leistungsumsatz verringert wegen relativem Sauerstoffmangel...Ergebnis ist Müdigkeit, Kraftlosigkeit, niedriger Blutdruck, Schwindelattacken, Synkopen und so Zeug. Also ist der diätische Aspekt des Fleischverzichts eher kontraproduktiv.
Aus meinem Berufsalltag kenn ich es so, dass Leute die auf Fleisch und vor allem Milchprodukte verzichten (oder wegen Lactoseintolleranz keine zu sich nehmen können) schneller Probleme mit Zähnen und Knochen (Osteoporose zB) bekommen, weil Calciummangel erstmal nicht bemerkt wird, und die Leute ihn nicht kompensieren.
Wenn ihr sagt, dass man auf Fleisch verzichten sollte, weil man damit so viel Giftstoffe zu sich nimmt, dann ist das bei Pflanzen genau das gleiche. Man sollte eher auf die Qualität der Lebensmittel achten die man kauft (egal ob tierisch oder pflanzlich).

Just my 2 Cents


Go in peace
And find thy faith
Evolve thy self
And lose all hate
So a heaven you may create


85

Sonntag, 12. Dezember 2010, 20:29

Hab ne Lactoresintoleranz und kann sehr wohl Milchprodukte zu mir nehmen. Gibt da spezielle Hersteller die das ohne Milchzucker anbieten :)

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86

Sonntag, 12. Dezember 2010, 21:18

Ja ok bei Lactoseintolleranz...es gibt aber auch andere formen der Tiereiweisunverträglichkeit...PKU zB


Go in peace
And find thy faith
Evolve thy self
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So a heaven you may create


87

Montag, 13. Dezember 2010, 20:41

Während sehr viele Tierarten aussterben, laufen unsere Nutztiere nicht annähernd in die Gefahr irgendwann aus zu sterben. Es ist für diese Arten von großem Vorteil von uns gegessen zu werden.

Kauf ich dir nicht ab, dass du das ernst meinst, mein Bester.

88

Montag, 13. Dezember 2010, 20:56

Der letzte Satz ist etwas komisch aber ich denke er liegt richtig.

KayLovesU

I gonna love the fuk out of you.

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89

Montag, 13. Dezember 2010, 21:26

Er liegt zwar richtig, aber interessiert es ein einzelnes Tier als Individuum, ob seine Rasse ausstirbt oder nicht? Wenn Aliens uns versklaven und zu Nutztieren machen, würde uns das wohl auch kaum gefallen, selbst wenn unsere Art damit am Leben bleibt. :o
nope

druid

-J-ust too late... **

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90

Montag, 13. Dezember 2010, 21:26

Während sehr viele Tierarten aussterben, laufen unsere Nutztiere nicht annähernd in die Gefahr irgendwann aus zu sterben. Es ist für diese Arten von großem Vorteil von uns gegessen zu werden.

Kauf ich dir nicht ab, dass du das ernst meinst, mein Bester.


Warum? Würden wir Tiere, die wir vorrangig essen, nicht züchten, sondern nur jagen, wären alle Tierarten vom Aussterben bedroht. Also ist es doch gut so. Und klar, gut, dass es Viehbetriebe gibt. Fleisch!

91

Dienstag, 14. Dezember 2010, 01:17

Denn ein totes Tier zu essen, oder nicht zu essen, hilft dem Tier nicht, wenn es schon tot ist.
Diese Argumentation ist für´n Popo. Schon mal was von Angebot und Nachfrage gehört? Hilft dem Tier, das schon tot ist, freilich nicht. Doch hat Einfluss auf den Konsum und damit auf die Produktion.

Man sollte eher auf die Qualität der Lebensmittel achten die man kauft (egal ob tierisch oder pflanzlich).
Unterschreib ich so.

Moralisch gesehen sollte man bedenken: Auf jeden von euch Vegetarieren/Veganern werden bald 100.000 Chinesen kommen die Fleisch essen wollen und werden (Zahl ist willkürrlich aber wahrscheinlich massiv untertrieben, ihr wisst was ich meine). Ihr fallt überhaupt nicht ins Gewicht!
Das führt eigentlich zu einem ganz anderen Problem, nämlich einem Platzproblem. Schon jetzt wird mehr und mehr natürliche Landschaftsfläche für die Fleischnachfrage gerodet und umgebaut. Das hat nicht nur einen Verlust an Waldflächen sondern auch an biologischer Vielfalt zur Folge. Verstärkt wird das noch dadurch, dass diese Tiere auch was zu fressen brauchen. Also gehen noch mehr Flächen für den Anbau von Soja drauf.
Ein weiteres Problem ist die Emission von Abgasen durch die Fleischindustrie. Allein die beteiligte Viehwirtschaft ist für ein Drittel der abgegebenen Klimagase verantwortlich (wenn nicht noch mehr).
Ihr könnt euch also überlegen, wohin diese Entwicklung zwangsläufig führt, wenn sich der Fleischkonsum (global) nicht ändert.
Wir müssen [...] der Versuchung widerstehen, ein Geflecht von Gesetzen herzustellen, hinter dem eines Tages die Freiheit unsichtbar wird. - Helmut Schmidt[/size]

92

Dienstag, 14. Dezember 2010, 23:41

Erklär mir mal was das mit irgendeiner Form von Moralität zu tun hat. Natürlich ist der Gedanke nicht falsch, aber Sinn macht der Anfang deiner Ausführung keinen. o.ô
.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Techcore« (14. April 2012, 01:41)


93

Donnerstag, 16. Dezember 2010, 15:06

Während sehr viele Tierarten aussterben, laufen unsere Nutztiere nicht annähernd in die Gefahr irgendwann aus zu sterben. Es ist für diese Arten von großem Vorteil von uns gegessen zu werden.
Kauf ich dir nicht ab, dass du das ernst meinst, mein Bester.
Klar meine ich das erst, Kühe und Schweine sind die wenigen großen Gewinner der Evolution, maximale Verbreitung, bei minimalem Aufwand.



94

Donnerstag, 16. Dezember 2010, 16:49

Klar meine ich das erst, Kühe und Schweine sind die wenigen großen Gewinner der Evolution, maximale Verbreitung, bei minimalem Aufwand.

Und … ist das das deiner Meinung nach ein wichtiger Aspekt des ganzen?

95

Donnerstag, 16. Dezember 2010, 16:49

wenn ihr euch dabei besser fühlt, dann bleibt vegetarier. versucht aber nicht andere davon zu überzeugen, nur weil ihr glaubt ein paar tiere "retten" zu können. diese werden so oder so sterben. die nachfrage wird immer bleiben
[@link http://www.youtube.com/watch?v=IjNmGsQ16Vg&translated=1] Капитализм правит миром [/link]

96

Donnerstag, 16. Dezember 2010, 18:58

Klar meine ich das erst, Kühe und Schweine sind die wenigen großen Gewinner der Evolution, maximale Verbreitung, bei minimalem Aufwand.
Und … ist das das deiner Meinung nach ein wichtiger Aspekt des ganzen?
Vom humanphilosophischen Standpunkt ist der Aspekt nicht entscheidend, aber die meisten Menschen sind sehr begrenz und wenden ihre Erfahrungen und Gedanken auf eine Umwelt an, die dafür gar nicht vorgesehen ist. Menschen zeigen mit der Zucht von Tiere und damit dass sie sie aufessen kein unnatürliches Verhalten. Sie verändern damit die Natur, aber das ist auch nicht unnatürlich, sondern ganz normal. Die Natur ändert sich schon immer durch sich selbst und wir Menschen sind ein Teil der Natur. Es ist die die Idee des Menschen, die Natur dürfe sich nicht ändern, die falsch ist. Diese Idee rührt daher dass der Mensch an sich kurz lebt und die Natur sich dabei in der Regel kaum verändert und er also genau das erwartet, eine gleichbleibende Umgebung.



97

Donnerstag, 16. Dezember 2010, 20:47

mich interessiert, ob der Hund von Veganern nur Selleriestangen und Tufo zu fressen bekommt und er zum "Veganerhund" werden muss.


:P


98

Donnerstag, 16. Dezember 2010, 21:13

@Opo:

Wir sind uns hoffentlich einig, dass diese Diskussion hier über ein Teilgebiet der Ethik stattfindet.

Mit dieser Begründung, dass etwas, weil der Mensch es tut, natürlich ist, und es somit nicht verwerflich ist, es zu tun – so fasse ich es auf – könntest du alles rechtfertigen, was ein Mensch tut; für mich läuft das auf ethischen Nihilismus hinaus.

Das, was du über Veränderung sagst, verstehe ich nicht ganz. Für mich zählt eigentlich "nur" das Argument, dass ich konsequenterweise das Tier als fühlendes Wesen genauso behandeln muss wie jeden Menschen.

- Murphy.

edit: @ phreeeak: Ja, es gibt Veganer, die ihr Tier vegan ernähren. Da halte ich nichts von; als Veganer wäre es eher naheliegend, kein Haustier zu halten, weil es seinen Trieben nicht ganz gerecht wird und wir es manchmal einsperren, was ihm sicher nicht gefällt und man auch kein Fleisch kaufen müsste, um es zu ernähren.

99

Freitag, 17. Dezember 2010, 03:13

mich interessiert, ob der Hund von Veganern nur Selleriestangen und Tufo zu fressen bekommt und er zum "Veganerhund" werden muss.
Erstens hast du den Veganismus nicht verstanden und zweitens ist es nicht vegan sich Tiere zu halten.
@Opo:

Wir sind uns hoffentlich einig, dass diese Diskussion hier über ein Teilgebiet der Ethik stattfindet.

Mit dieser Begründung, dass etwas, weil der Mensch es tut, natürlich ist, und es somit nicht verwerflich ist, es zu tun – so fasse ich es auf – könntest du alles rechtfertigen, was ein Mensch tut; für mich läuft das auf ethischen Nihilismus hinaus.

Das, was du über Veränderung sagst, verstehe ich nicht ganz. Für mich zählt eigentlich "nur" das Argument, dass ich konsequenterweise das Tier als fühlendes Wesen genauso behandeln muss wie jeden Menschen.
"Moral ist ein Maulkorb für den Willen, Logik ein Steigriemen für den Geist." - Franz Grillparzer

Nicht weil der Mensch etwas tut, ist es natürlich was er tut, sondern weil er aus der Natur ist. Es ist Fakt, dass wir ein Teil der Natur sind und darum sind wir und alles was wir tun natürlich. Der Unterschied zwischen dem Hooverdam und einem Bieberdamm ist das Werkzeug, unseres ist einfach besser.

Die Vorstellung vom fühlenden Tier, kommt aus der Erfahrung dass du fühlst. Das ist der gleiche Grund, aus dem wir dachten der Mittelpunk des Universums zu sein, weil wir uns immer als Mittelpunkt unsere Horizonts wahr nehmen. Genauso ist es mit Gut und Böse, beides liegt unseren Erfahrungen zu Grunde und ist kein Gesetz. Ehrenmorde und Steinigungen gelten in vielen Ländern als Gut und Moralisch. Ich glaube trotzdem das Tiere fühlen und leiden und man sie nicht unnötig quälen muss und wir sind echt gut darin. Ich sehe nur den Kontext anders.

Wenn man sich einmal ansieht wie brutal andere Raubtiere ihre Opfer töten, relativiert sich unsere Grausamkeit im Rahmen der Natur gewaltig. Junge Raubtiere üben mit halbtoten Beutetieren und quälen sie so über Stunden auf bestialische Weise. Es ist also ganz normal und natürlich wie wir mit Tieren umgehen, es steckt tief in uns.

Damit könnte ich jetzt argumentieren, es wäre völlig egal wie man mit Tieren umgeht und ich hätte recht, weil uns die Natur genau das vorlebt und aus der Natur kommen viele der Erfolgreichen Dinge die wir Menschen so haben. Nun kommen wir aber wieder zu unserer Wahrnehmung, wir als Menschen nehmen uns selbst wahr und wissen, dass Schmerz Leid verursachen und wir nicht leiden wollen, ob ein Löwe das weiß ist zu bezweifeln. In unserem Leben erfahren wir aber auch immer wieder die Natur, ihre Notwendigkeit und unsere Hilflosigkeit ihr gegenüber. Wir können weder das Eine, noch das Andere ausblenden und darum gibt es in dir, in mir und in unserer Gesellschaft diesen Konflikt.

Die logische Schlussfolgerung für mich ist es also, einen Kompromiss zu finden. Gut wir werden die Menschen nicht davon abbringen Fleisch zu essen, das steckt in uns und die meisten können sich davon nicht trennen, was legitim ist. Wir können aber auch nicht akzeptieren das Tiere Leiden, weil wir selbst wissen wie Leid sich anfühlt, was legitim ist. Eine legitime Lösung ist es also die Tiere so gut wie möglich zu behandeln, bevor man sie in handliche Stücke schneidet und sie mit sowenig Leid wie möglich zu töten. Wenn man heute Biofleisch isst, kann man das schon ganz gut selbst bestimmen.

Es ist auch viel einfacher Menschen davon zu überzeugen weniger und dafür besseres Fleisch zu essen, als ihnen das Gefühl zu geben, man will ihnen etwas verbieten.



100

Freitag, 17. Dezember 2010, 19:25

Erstens hast du den Veganismus nicht verstanden und zweitens ist es nicht vegan sich Tiere zu halten.


Soweit ich weiß ernähren sich Veganer von keinerlei tierischen Produkten. Selbst das Tierfett in der Kosmetiak ist verboten. Also ein wenig verstanden habe ich es ja schon, aber bin natürlich nicht wie du, Allwissend, und tu in jedem Thread so als hätte ich einen Doktortitel zu dem Thema/Bereich. :rolleyes: ;)


:P