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221

Montag, 12. Mai 2008, 11:35

ich wollte nicht sagen das ich es besser fände wenn wir es machen würden wie manche im islam sondern ich wollte nur zeigen dass das unmöglich "von gott" kommen kann und wenn doch aben wir die kacke eh schon am dampfen weil wir uns nicht dran halten und es eben so hinbiegen das es in unsere jeweilige epoche passt!!!!!!!
warum red ich von wir ???? ich gluab ja eh nciht dran !!!!!

222

Montag, 12. Mai 2008, 12:18

Zitat

ich wollte nicht sagen das ich es besser fände wenn wir es machen würden wie manche im islam sondern ich wollte nur zeigen dass das unmöglich "von gott" kommen kann und wenn doch aben wir die kacke eh schon am dampfen weil wir uns nicht dran halten und es eben so hinbiegen das es in unsere jeweilige epoche passt!!!!!!!
warum red ich von wir ???? ich gluab ja eh nciht dran !!!!!


Du führst gerade den Zweck der Meinungsfreiheit ad absurdum.

223

Montag, 12. Mai 2008, 12:47

Ich bin ein großer Fan der Meinungsfreiheit und der Religionsfreiheit - solange man mich eben auch Reden und "Glauben" lässt.

de Facto ist Religion immer schon ein Machtinstrument gewesen und wird das auch immer sein! Keine einzige Religion ist davon frei! Das einzige worüber man sich dabei streiten kann ist dann wieder ob das der "wahre" Glaube sei. Aber das impliziert sofort die Frage danach wer festlegt was der "wahre" Glaube denn nun ist.

Es gibt nicht wenige die behaupten, dass Religion die größte Beleidigung für die Intelligenz und den Intellekt des Menschen sei. Auf jeden Fall muss man sich als Mensch an sich die Frage stellen warum die Religion meist erst in schlimmen Zeiten Bedeutung erlangt. Geht es den Menschen gut sind die meist Atheist ;) Geht es ihnen schlecht sind böse Mächte am Werk und man hofft auf die Erlösung durch gute Mächte.

Viele Grüße

Taebaek
"Früher sagten wir: Ich denke, also bin ich. Heute wissen wir: Ach komm, geht auch so"
Dieter Nuhr

224

Montag, 12. Mai 2008, 19:28

Hallo Taebaek,

ich glaube nicht, dass es ganz SO ist, wie Du sagst. Klar, wenn man ein Übel erkennt, erkennt man auch nicht gleich die richtige Ursache - obwohl man gerade dies meint; vielmehr ersetzt ein Sündenbock die Stelle. Und je unerreichbarer (zum Beispiel der Teufel), desto besser. Aus diesem Grunde ist die Politik dem Teufel nicht unähnlich, da für alles verantwortlich. :-)

Ich glaube eher, dass es tatsächlich so ist, dass die meisten die Ansichten von anderen übernehmen, die nicht die nötige Fachkenntnis haben, Halbwissen, oder nicht mal das, und so sich beliebige Weltbilder in Gesellschaften einpflanzen lassen wie ein Baum in lockere Erde. "Das argumentum ad verecundiam (Autoritätsargument) ist eine Argumentiationsfigur, die etwas durch Berufung auf eine Autorität beweisen will. Da auch Autoritäten sich irren können, gehört das Argument zu den Fehlschlüssen."Klick, Klick

Gruß Murphy.

225

Montag, 12. Mai 2008, 21:15

Der Christentum beruht auf Erzählungen die mehrere tausend Jahre alt sind ...

Wer daran glauben will bitte ... aber erzählen kann man viel ...

Zum Thema Urknall usw. die Wissenschaftler haben Beweise welche ihre Theorie unterstützen ... was hat die Kriche ? Ein Buch ... ( Harry Potter is auch ein Buch :whistling: ) und den Glauben ...

Wie gesagt wer daran glauben möchte soll es tun ... ich tu es nich und bin trotzdem glücklich mit meinem leben ...

so viel dazu von mir

ps: die kirche vermittelt eig. nur werte die zu der damaligen zeit wichtig waren ... heute sind andre werte wichtig ...
Esro 3 -- Warlock | Cleric

226

Montag, 12. Mai 2008, 21:58

Nee, das Christentum beruht nicht nur auf diesen alten Erzählungen. Für mich ist wahres Christentum, wenn man tagtäglich sehen kann, was der Glaube und was Gott bewegen kann. Das sieht man in Menschen, in Ereignissen, in Begegnungen.

Aber dafür muss man halt >glauben<.

*Edit*
Leider hat sich die Kirche heutzutage leider manchmal von den Maßstäben des Christlich-Seins entfernt.

227

Montag, 12. Mai 2008, 23:10

Heyyyyyyy ... kommt mir bekannt vor, das Argument.

Zitat

Nee, das Christentum beruht nicht nur auf diesen alten Erzählungen.

Woher nehmen denn die Christen ihr Weltbild, wenn nicht aus diesen alten Erzählungen?

Gruß Murphy

228

Montag, 12. Mai 2008, 23:12

Heyyyyyyy ... kommt mir bekannt vor, das Argument.

Zitat

Nee, das Christentum beruht nicht nur auf diesen alten Erzählungen.

Woher nehmen denn die Christen ihr Weltbild, wenn nicht aus diesen alten Erzählungen?

Gruß Murphy


Bist schon nen bisschen blind, oder?
Nicht nur.

DarthTuna

What the Factor?

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Wohnort: Düsseldorf

Beruf: Student (Mathe)

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229

Montag, 12. Mai 2008, 23:12

[...]
Und btw: Ein Christ ist jemand dem Wasser über den Kopf gegossen wurde und nicht zwingend jemand, der sich an die Gebote hällt; das tun imo ohnehin die wenigsten Christen.

mfg.
Das ist mal ne Frage: Was sind Christen überhaupt? Wurde dies schon im Thread geklärt?
Leute, die das irgendwo auf irgendwelchen Ausweisen, Papieren, weiß der Geier wo stehen haben? Oder Leute, die sich an die Gebote halten?

[...]
ps: die kirche vermittelt eig. nur werte die zu der damaligen zeit wichtig waren ... heute sind andre werte wichtig ...
Was wären das denn für Werte?
q.e.d.

230

Montag, 12. Mai 2008, 23:20

Zitat

Bist schon nen bisschen blind, oder?
Nicht nur.


Natürlich; der Pfarrer sagt: "Das ist so!"

Und es ist so!

231

Dienstag, 13. Mai 2008, 11:55

Hallo,

da macht ihr es euch ein wenig zu leicht, finde ich.

Zuerst mal an Murphy: Ich habe das oben nicht ausschließlich geschrieben, sondern von einer überwiegenden Mehrheit. Man kann das aber tatsächlich ausgiebig diskutieren, zugestanden.
---
Ich kenne eigentlich keinen Pfarrer der einen solchen Absolutheitsanspruch hat. Das war vielleicht früher mal so und das Christentum wird oftmals gerne auf das mittelalterliche Bild reduziert, das ist aber genauso verfehlt.

Zitat

die kirche vermittelt eig. nur werte die zu der damaligen zeit wichtig waren ... heute sind andre werte wichtig ...
Ich denke die Kirche vermittelt denke ich durchaus auch zeitlose Werte. Man sollte wie gesagt das mittelalterliche Bild von dem Christentum nicht ganz auf soetwas umlegen. Fürsorge für Arme, Nachstenliebe und anderes sind durchaus sehr brauchbare und dringende Werte. Ob diese nun jeder Christ umsetzt steht auf einem anderen Blatt, aber auch das kann man dem "Konzept" Christentum nicht zwingend anlasten. Das sehe ich bei jeder Religion so.

Viele Grüße

Taebaek
"Früher sagten wir: Ich denke, also bin ich. Heute wissen wir: Ach komm, geht auch so"
Dieter Nuhr

232

Dienstag, 13. Mai 2008, 18:32

man schaue sich die 10 gebote an ...

es stimmt schon dass manche von den werten zeitlos sind("du sollts nicht töten" usw.), aber sowas wie " du sollt deinen vater und deine mutter ehren" is heute einfach nicht mehr aktuell, scheidung, stress, meinungsfreiheit ( die es damals nicht gab ) und und und

und sind wir mal ehrlich sind solche "gesetze ( du sollt mutter und vater ehren ) heute unwichtig und nur selten umsetztbar

so seh ich das zumindest

und noir ...
das christentum beruht auf erzählungen die niedergeschrieben wurden ... genauso wie märchen und andre dinge ... und das kann man nicht verleugnen

letztendlich kann man sich ewig über das thema streiten, da wird nie was bei rum kommen, weil es einfach die eigene meinung ist .. erst wenn gott höchstpersönlich sich aufs brandenburger tor setzt kann man aufhören mit diskutieren

emi
Esro 3 -- Warlock | Cleric

233

Dienstag, 13. Mai 2008, 18:46

Es geht hier nicht um die Existenz Gottes, sondern um Christen.

mfg.
I gotta get in shape.
From now on will be total organization.
Every muscle must be tight.

234

Dienstag, 13. Mai 2008, 19:32

.. erst wenn gott höchstpersönlich sich aufs brandenburger tor setzt kann man aufhören mit diskutieren

Nein, dann gehen sie erst richtig los. Die Fundamentalisten werden die Statik verdammen, die anderen das Fundament des Tors, die Atheisten werden das Gewicht der Nichtexitenz dafür verantwortlich machen, die Skeptizisten werden sagen: "Das haben wir schon immer gewusst!"

smegin

Profi

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Wohnort: Großherzogtum Baden // Landeshauptstadt Karlsruhe

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235

Dienstag, 13. Mai 2008, 20:09

" du sollt deinen vater und deine mutter ehren" is heute einfach nicht mehr aktuell, scheidung, stress, meinungsfreiheit ( die es damals nicht gab ) und und und
und sind wir mal ehrlich sind solche "gesetze ( du sollt mutter und vater ehren ) heute unwichtig und nur selten umsetztbar
Du meinst also, dass respektvolles Verhalten gegenüber seinen Eltern "aus der Mode" ist?
Es ist "unwichtig" und "nur selten umsetzbar"?
Wie redest du denn mit deinen Eltern? "Fick dich du Huso"? "Halt die Fresse du Schlampe"?
Dass es solche "Familien" gibt, entspricht wohl der Wahrheit, sie sollten aber nur sehr vereinzelt vorkommen, bzw. in niederen sozialen Schichten. Dank dem Fernsehen dürfen wir ja fast täglich in solche Familien blicken, anhand von Serien wie "Die Super Nanny". Nur bleibt zu hoffen, dass das nicht der allgemeine Standard in Deutschland ist.

Was hat eigentlich die Meinungsfreiheit damit zu tun, dass man nicht respektvoll und freundlich mit seinen Eltern umgehen kann? Komm da nicht ganz dahinter...
Das Badnerlied
"Das schönste Land in Deutschlands Gau’n,
das ist mein Badnerland.
Es ist so herrlich anzuschaun
und ruht in Gottes Hand"

Badenia Libera - 50 Jahre sind genug :!:



:herz: Vielen Dank an MouZkill für das Erstellen der Signatur :herz:

236

Dienstag, 13. Mai 2008, 21:26

jemanden ehren hat für mich nix mit respekt zu tun

für mich verkörpert die kirche dieses .. deine eltern sind die höchsten, die besten und die tollsten

(und bei uns zu haus gehts nich ab von wegen "fick dich huso", jeder respektiert den andren, aber ich himmel meine eltern nicht an ^^
Esro 3 -- Warlock | Cleric

237

Mittwoch, 14. Mai 2008, 09:09

Vielleicht sollte man sich gerade bei solchen Aussagen auch Gedanken darüber machen in welcher Zeit die Worte gewählt wurden und was damals damit verbunden wurde. ;)

Aber gerade wenn es um Familie geht halte ich es durchaus für sinnvoll gut miteinander umzugehen. Wäre es denn besser wenn es heißen würde: "Du sollst Deine Elter nicht ehren..."?
Viele Dinge eignen sich nicht wirklich dazu auf die Goldwaage gelegt zu werden. Und äh, um ehrlich zu sein manchmal gehen einem erst mit den Jahren die Augen zu seinen Eltern auf, wenn die Pubertät lange hinter einem liegt.

Viele Grüße

Taebaek
"Früher sagten wir: Ich denke, also bin ich. Heute wissen wir: Ach komm, geht auch so"
Dieter Nuhr

238

Mittwoch, 14. Mai 2008, 16:00

jemanden ehren hat für mich nix mit respekt zu tun

für mich verkörpert die kirche dieses .. deine eltern sind die höchsten, die besten und die tollsten

(und bei uns zu haus gehts nich ab von wegen "fick dich huso", jeder respektiert den andren, aber ich himmel meine eltern nicht an ^^

"Jemanden ehren" bedeutet nicht, in anzuhimmeln, zu versuchen ihn nachzuahmen, oder sonstiges; es bedeutet, ihm gegenüber aufmerksam zu sein und ihn "in Ehren zu halten" (sprich: ihn nicht zu beleidigen, etc.). Gerade im Bezug auf die Elten bedeutet es vor allem aber auch noch, in gewisser Weise (durch Zuneigung, Unterstützung, oder materielle Hilfe in Form von z.B. Geld) das zurückzugeben, was man von den Elten bekommen hat.
Und ich finde, diese Wertvorstellung ist -wie die anderen Gebote auch- zeitlos.

mfg.
I gotta get in shape.
From now on will be total organization.
Every muscle must be tight.

239

Mittwoch, 14. Mai 2008, 17:24

Vorallem der Gedanke der Versorgung im Alter spielt hier eine sehr große Rolle.

240

Mittwoch, 14. Mai 2008, 19:57

Hinter jedem Märchen steckt eine Moral. Ähnlich hält es sich mit der Bibel.
Ich bin Atheist und mag trotzdem viele Geschichten aus der Bibel, weil man aus jeder Geschichte lernen kann.
Von daher sollte die Bibel auch eher als Leitfaden angesehn werden, wobei die Geschichten ebendiese zeitlos erscheinen lassen.

Zu dritt beobachteten Sie, was Sie nicht aufhalten konnten.
Urdae, die sowohl den Stabkampf als auch die Eis- und Blitzmagie gemeistert hatte,
Kazeya
, deren Präzision mit ihren Dolchen gefürchtet war
Misori
, deren Schwertkünste so anmutig wie ihr Verständnis der dunklen Magie misteriös erschienen.
Eine neue Ära hatte begonnen.