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341

Dienstag, 3. Juni 2008, 12:52

Hallo,

denkt bitte auch daran, dass der christliche Glaube sich in viele unterschiedliche Richtungen aufsplittert, und eigentlich nur die römisch-katholische Kirche den "Papst" hat-dieanderen spielen nur gerne mit :)

Viele Grüße

Taebaek
"Früher sagten wir: Ich denke, also bin ich. Heute wissen wir: Ach komm, geht auch so"
Dieter Nuhr

342

Dienstag, 3. Juni 2008, 12:54

die vom papst ( der ja 2unfehlbar" ist) befohlen wurden.

Und schon wieder ein falsches Halbwissen.
Die katholische Kirche behauptet nicht mehr die Unfehlbarkeit des Papstes. Diese wurde 1864 durch Pius IX erst verkündet und schon 1870 wieder eingeschränkt.


Um ganz genau zu sein wurde das Dogma der Unfehlbarkeit durch Papst Pius den 9. 1864 erlassen, durch die Schwächung des Papstes '61 in Italien kam es allerdings zu einem Streit der Theologen unter anderem in Deutschland in der Hinsicht, dass die einen glaubten, der Papst sei fehlbar, die anderen glaubten, der Papst ist unfehlbar. Infolgedessen erließ Bismarck '71 den Kanzelparagraph, wodurch der die Einmischung der Kirche in innerstaatliche Angelegenheiten verhindern und den Einfluss der kat. Kirche als Vertreter der äußerst Rechten Nationalen verhindern wollte. Es gelang ihm allerdings nicht seinen Kulturkampf gegen das Zentrum (und die Sozialisten btw) durchzusetzen und erreichte im Gegenzug nur die Stärkung des Zentrums. Das Dogma der Unfehlbarkeit wurde im späteren Verlauf der 70er Jahre sogar ganz aufgehoben und nicht nur beschränkt wie richtig erwähnt.


ok sorry das wusste ich echt nicht nunja jetzt weiß ichs thx dir

343

Dienstag, 3. Juni 2008, 15:10

@Jane: Ich versuch es umzuformulieren... Geht mein gesamtes Wissen nicht davon aus, dass ich existiere und dass dies die Realität ist? Denn wenns ja nicht so wäre, dann wäre mein Wissen ja gleich 0. Folglich weiss ich nur etwas, wenn das, was ich im Moment erlebe, wirklich die Realität ist, sonst weiss ich Nichts.
Ich hoffe diesmal ist es verständlich :)

mfg
Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben, aber du kannst dem Tag mehr Leben geben



-SJ-

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344

Dienstag, 3. Juni 2008, 15:16

Man hat das Gefühl, du betrachtest dieses Mädchen, weil es andere Werte als du setzt, als schlechten Menschen. Ist wirklich so...ein imaginäres "Vogelzeigen". Falls dir's nicht bewusst ist...aber da fängt die Intoleranz schon an. Die wenigsten Menschen können ne wirkliche Toleranz verinnerlichen und leben. Dabei ist es einfacher als man glaubt: "Leben und leben lassen." Bis zu dem Punkt, wo es das eigene Leben negativ beeinflusst, sollte man "leben lassen". Und genau dieser Punkt ist das wichtigste an der ganzen Sache. Wann ist die Grenze (Punkt) erreicht? Ab wann fühlt man sich wirklich beeinträchtigt, so beeinflusst, dass man sich selbst unwohl fühlt? Fängts schon bei den "falschen" Klamotten des Anderen an? Oder is der Punkt erreicht, wenn jemand immer wieder versucht, mein Leben zu bestimmen?

Hast du jemals mit dem Mädchen ein ernsthaftes Wort gewechselt, SJ? Ich mein nen wirkliches Gespräch. Wahrscheinlich ist dein Interesse an ihr gar nicht gegeben, nur wenn es darum geht, negatives über sie zu berichten. In deinem Alter dürfte dir klar sein, dass mehr als nur das Schulleben einen Menschen ausmacht. Niemand verlangt von dir, dass du nun daher gehen sollst und dich mit dem Mädel anfreunden sollst. Oder gar so leben sollst wie sie. Möchte dir auch nicht vorschreiben, wie du Menschen entgegenkommen sollst. Ich nenne deine "Meinung" nur nicht "Meinung", weil sie aus Unwissen entsteht. Du hast nur im Ansatz davon berichtet, wie sie lebt. Weißt du noch mehr darüber?


Sie ist auch nicht wirklich besser, sie versucht auch der halben klasse einzutrichtern das wir ein unerfülltes leben haben. Grad das find ich auch so verrückt an der sache, die sagt wir haben ein unerfülltes Leben und das wir uns nur an Materielle dinge klammern (dau zählte sie auch freunde familie und co.) ich verstehe was du mir sagen willst Jane aber die hat echt nen schuss inner waffel.


345

Dienstag, 3. Juni 2008, 15:20


@Maik: Wenn du von einer Realität sprichst bedeutet dies ja, dass etwas real ist. Aber wie willst du das beweisen? Oder hast du einfach nur versehentlich zum falschen Wort "gegriffen".

mfg


deswegen habe ich ja unsere realität benutzt, weil wir in dieser leben.
Aber auf besere vormulierungen lasser ich mich gerne ein

The cake is a lie <<

346

Dienstag, 3. Juni 2008, 20:40

Ich muss zugeben, dass ich mit "Glauben" nichts am Hut habe, weil es für mich schlicht und ergreifend nicht möglich ist, an etwas zu glauben, was mir Kraft geben soll.. vielmehr einredet. Ich glaub leider nicht an viele Dinge, aus denen ich nicht einen persönlichen Vorteil oder einen Vorteil für jemand anders oder im Idealfall einen Vorteil für beide erlange.

Ach ja, was ich noch loswerden wollte: Das Unfehlbarkeitsdogma oder Dogma der Unfehlbarkeit wurde 1871 erlassen, da der Papst durch die Einigung Italiens 1861 entscheidend geschwächt wurde und damit seine Macht sichern wollte. Soviel zum Zusatz von dem vorherigen Post meinerseits.

~ Under Jolly Roger ~

347

Dienstag, 3. Juni 2008, 21:32

@Jane: Ich versuch es umzuformulieren... Geht mein gesamtes Wissen nicht davon aus, dass ich existiere und dass dies die Realität ist? Denn wenns ja nicht so wäre, dann wäre mein Wissen ja gleich 0. Folglich weiss ich nur etwas, wenn das, was ich im Moment erlebe, wirklich die Realität ist, sonst weiss ich Nichts.
Ich hoffe diesmal ist es verständlich :)

mfg

[Soetwas wie "Wissen" muss es in einer anderen Realität aber garnicht geben] und umgekehrt beschränkt sich dann unser Wissen auf die Realität, in der wir leben; deshalb kannst du schon sagen, dass du von dieser Realität etwas weisst, wenn sie auch nicht "die eigentliche" ist (auf den Gesamtkontext der Realitäten bezogen, wüsstest du natürlich nichts -wie du auch gesagt hast-, aber das ist für uns im Hier und Jetzt irrelevant).

mfg.

pS: Ich klammere den ersten Teilsatz mal ein - ich weiss selbst nichtmehr genau, was mir da im Kopf rumgeschwirrt ist.. -^^-
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JaNe

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348

Donnerstag, 5. Juni 2008, 03:11

@Jane: Ich versuch es umzuformulieren... Geht mein gesamtes Wissen nicht davon aus, dass ich existiere und dass dies die Realität ist? Denn wenns ja nicht so wäre, dann wäre mein Wissen ja gleich 0. Folglich weiss ich nur etwas, wenn das, was ich im Moment erlebe, wirklich die Realität ist, sonst weiss ich Nichts.
Ich hoffe diesmal ist es verständlich :)

mfg
Wieso gehst du davon aus, dass dein Wissen gleich Null wäre? Das hat irgendwie so'n negativen Beigeschmack^^ Kommt eine andere Möglichkeit nicht in Betracht? Dass dein Wissen vielleicht einfach "anders" wäre?

Und nicht nur das was du im Moment erlebst macht dein Wissen aus. Oder? Ich denke, das ist ganz schön kompliziert^^...aber ich beginne - glaube ich^^ - dich zu verstehen.^^

Sie ist auch nicht wirklich besser, sie versucht auch der halben klasse einzutrichtern das wir ein unerfülltes leben haben. Grad das find ich auch so verrückt an der sache, die sagt wir haben ein unerfülltes Leben und das wir uns nur an Materielle dinge klammern (dau zählte sie auch freunde familie und co.) ich verstehe was du mir sagen willst Jane aber die hat echt nen schuss inner waffel.
Dann frag sie doch mal nach dem Wort "Toleranz". Ob ihr das ein Begriff ist, ob ihr Gott nicht Toleranz von ihr verlangt. Vielleicht kannst du ihr so den Wind aus den Segeln nehmen, wenns dich so stört. Mich würde es auch stören. Jetzt, nachdem du mehr erzählt hast, kann man sich auch eher nen Bild dazu machen. Wenn auch noch nicht ganz.
Bei mir kams so an, als würde sie ständig in der Ecke stehen.








349

Donnerstag, 5. Juni 2008, 14:50

Man bekommt leicht den Eindruck, dieses große Diskussion wird über Gott geführt, dabei redet ihr die ganze Zeit nur über euch.



350

Donnerstag, 5. Juni 2008, 14:55

Ja stimmt ähnelt ein wenig dem was amoxi gesagt hat... Möglicherweise gibt es Wissen nicht oder zmd nicht in der Form in der ich davon ausgehe. Vlt denke ich zu banal, indem ich sage keine Existenz = kein Wissen, aber erscheint mir nach wie vor richtig...
Naja schön langsam wird mir die Sachen auch ein wenig kompliziert: An dem Punkt, an dem Jane anfängt mich zu verstehn hör ich auf damit :P

Liebe Grüsse
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JaNe

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351

Samstag, 7. Juni 2008, 13:48

Macht nichts Blade, vielleicht ein anderes Mal wieder :) vielleicht auch mit nem anderen Thema.


Man bekommt leicht den Eindruck, dieses große Diskussion wird über Gott geführt, dabei redet ihr die ganze Zeit nur über euch.
Mir hat mal jemand gesagt: "Gott ist in jedem von uns." Ich gehöre keiner Religion an. Muss aber sagen, dass mich das "nur" in deinem Satz ein wenig stört....



Janie








352

Sonntag, 8. Juni 2008, 01:17

Man bekommt leicht den Eindruck, dieses große Diskussion wird über Gott geführt, dabei redet ihr die ganze Zeit nur über euch.
Mir hat mal jemand gesagt: "Gott ist in jedem von uns." Ich gehöre keiner Religion an. Muss aber sagen, dass mich das "nur" in deinem Satz ein wenig stört....
Du hast es erfasst. ;) Für Gott bist du nur ein Mensch :| , aber zum Beispiel für mich bist du Jane. :herz:

"Gott ist in jedem von uns" hat für mich eine genaue Bedeutung, Gott existiert, weil er in uns und dadurch durch, uns ist. Dadurch dass jemand denkt, der andere hält sich an die Regeln "Gottes", hält er sich auch mehr an sie, der andere tut dies vielleicht auch nur genau darum. So entwickelt, durch die soziale Anpassung der Menschen, Gott als Selbstläufer und existiert dadurch in uns alles.

Darum nimmt die Gläubigkeit auch allgemein ab, wir sind uns gegenseitig nicht mehr wichtig genug.



353

Sonntag, 15. Juni 2008, 21:35

Man bekommt leicht den Eindruck, dieses große Diskussion wird über Gott geführt, dabei redet ihr die ganze Zeit nur über euch.
Mir hat mal jemand gesagt: "Gott ist in jedem von uns." Ich gehöre keiner Religion an. Muss aber sagen, dass mich das "nur" in deinem Satz ein wenig stört....
Du hast es erfasst. ;) Für Gott bist du nur ein Mensch :| , aber zum Beispiel für mich bist du Jane. :herz:

"Gott ist in jedem von uns" hat für mich eine genaue Bedeutung, Gott existiert, weil er in uns und dadurch durch, uns ist. Dadurch dass jemand denkt, der andere hält sich an die Regeln "Gottes", hält er sich auch mehr an sie, der andere tut dies vielleicht auch nur genau darum. So entwickelt, durch die soziale Anpassung der Menschen, Gott als Selbstläufer und existiert dadurch in uns alles.

Darum nimmt die Gläubigkeit auch allgemein ab, wir sind uns gegenseitig nicht mehr wichtig genug.


und du meinst früher waren sich die menschen wichtiger?

354

Montag, 16. Juni 2008, 10:56

Man bekommt leicht den Eindruck, dieses große Diskussion wird über Gott geführt, dabei redet ihr die ganze Zeit nur über euch.
Mir hat mal jemand gesagt: "Gott ist in jedem von uns." Ich gehöre keiner Religion an. Muss aber sagen, dass mich das "nur" in deinem Satz ein wenig stört....
Du hast es erfasst. ;) Für Gott bist du nur ein Mensch :| , aber zum Beispiel für mich bist du Jane. :herz:

"Gott ist in jedem von uns" hat für mich eine genaue Bedeutung, Gott existiert, weil er in uns und dadurch durch, uns ist. Dadurch dass jemand denkt, der andere hält sich an die Regeln "Gottes", hält er sich auch mehr an sie, der andere tut dies vielleicht auch nur genau darum. So entwickelt, durch die soziale Anpassung der Menschen, Gott als Selbstläufer und existiert dadurch in uns alles.

Darum nimmt die Gläubigkeit auch allgemein ab, wir sind uns gegenseitig nicht mehr wichtig genug.


und du meinst früher waren sich die menschen wichtiger?


früher mussten sich die Menschen wichtiger sein, weil sie sonst auf den scheiterhaufen kamen

The cake is a lie <<

355

Montag, 16. Juni 2008, 11:33

Früher haben die Menschen nicht in einer anonymen Welt gelebt und waren mehr von einander abhängig.



356

Mittwoch, 18. Juni 2008, 14:53

Früher haben die Menschen nicht in einer anonymen Welt gelebt und waren mehr von einander abhängig.

Weil es pro m² einfach weniger Menschen gab; dass die (ich nenn's mal so) "allgemeine Annoymität" groß ist, ist zum Großteil nur logisch. Viel wichtiger ist der Kontakt zu den Menschen, die einem ohnehin nahe stehn und von denen ist man nach wie vor in dieser, oder jener Hinsicht abhängig.

mfg.
I gotta get in shape.
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357

Mittwoch, 18. Juni 2008, 15:00




Früher haben die Menschen nicht in einer anonymen Welt gelebt und waren mehr von einander abhängig.

Weil es pro m² einfach weniger Menschen gab; dass die (ich nenn's mal so) "allgemeine Annoymität" groß ist, ist zum Großteil nur logisch. Viel wichtiger ist der Kontakt zu den Menschen, die einem ohnehin nahe stehn und von denen ist man nach wie vor in dieser, oder jener Hinsicht abhängig.

mfg.


bla bla, das hat nicht mit der Größe, sondern dem Aufbau einer Gesellschaft zu tun und sexuelle, oder emotionale Abhängigkeit hat nichts mit der existenziellen Abhängigkeit zu tun, um die es vor Allem geht.



358

Mittwoch, 18. Juni 2008, 15:05




Früher haben die Menschen nicht in einer anonymen Welt gelebt und waren mehr von einander abhängig.

Weil es pro m² einfach weniger Menschen gab; dass die (ich nenn's mal so) "allgemeine Annoymität" groß ist, ist zum Großteil nur logisch. Viel wichtiger ist der Kontakt zu den Menschen, die einem ohnehin nahe stehn und von denen ist man nach wie vor in dieser, oder jener Hinsicht abhängig.

mfg.


bla bla, das hat nicht mit der Größe, sondern dem Aufbau einer Gesellschaft zu tun und sexuelle, oder emotionale Abhängigkeit hat nichts mit der existenziellen Abhängigkeit zu tun, um die es vor Allem geht.

Du meinst also, wenn du morgens innen Zug steigst, kannst du mit den 30 andern Leuten in deinem Abteil in's Gespräch kommen? - Von wegen Bla Bla. Und darüber, ob eine existenzielle Abhängigkeit die Annonymität überbrückt, lässt sich streiten.
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359

Mittwoch, 18. Juni 2008, 15:08

Wenn man will, kann man immer Leute finden, aber darum geht es gar nicht, weil du zum Überleben die Gesellschaft im Großen und nicht im Kleinen brauchst. Wenn du Heute im Laden kein Brot mehr verkauft bekommst, kannst du einfach in den nächsten gehen.

Bei der Frage des Lebens geht es nicht um gut oder schlecht, sondern um's Überleben.



360

Mittwoch, 18. Juni 2008, 15:26

Wenn man will, kann man immer Leute finden, aber darum geht es gar nicht, weil du zum Überleben die Gesellschaft im Großen und nicht im Kleinen brauchst. Wenn du Heute im Laden kein Brot mehr verkauft bekommst, kannst du einfach in den nächsten gehen.

Bei der Frage des Lebens geht es nicht um gut oder schlecht, sondern um's Überleben.

Entweder kommt es dir auf das abenteuerliche Flair, "um das Überleben kämpfen zu müssen", an, oder ich verstehe dich falsch.
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