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101

01.12.2007, 17:10


Dann widerleg mich. :-)

Zitat

Das Christentum ist totalitär und funktioniert vor allem durch Indoktrination. Indoktrination funktioniert ganz einfach. Sag einem jeden Tag zwanzig Mal, es gäbe so etwas wie Häuser gar nicht und rede ein wenig daher. Und nach ein paar Monaten oder Jahren glaubt er es. Das ist natürlich etwas vereinfacht, aber in der Erziehung fängt es schon an, wenn man christlich erzogen wird. Natürlich wird Kritik nicht angenommen, akzeptiert oder ernst genommen, und deswegen ist das Bild des Christentums, dass man vermittelt bekommt falsch; und Du willst es aufrechterhalten, schaffst es nicht und driftest in die Opferrolle. Das ist ganz offensichtlich, aber nicht leicht zu akzeptieren.
Wikipedia gibt eine gute und einfach zu verstehende Definition von Totalitarismus:
Totalitarismus bezeichnet [...] eine diktatorische Form von Herrschaft, die, im Unterschied zu einer autoritären Diktatur, in alle sozialen Verhältnisse hinein zu wirken strebt, oft verbunden mit dem Anspruch, einen „neuen Menschen“ gemäß einer bestimmten Ideologie zu formen. Während eine autoritäre Diktatur den Status quo aufrechtzuerhalten sucht, fordert eine totalitäre Diktatur von den Beherrschten eine äußerst aktive Beteiligung am Staatsleben sowie dessen Weiterentwicklung in eine Richtung, die durch die jeweilige Ideologie angewiesen wird. Typisch sind somit die dauerhafte Mobilisierung in Massenorganisationen und die Ausgrenzung bis hin zur moralischen und physischen Vernichtung derer, die sich den totalen Herrschaftsansprüchen tatsächlich oder möglicherweise widersetzen. [...]
Natürlich gilt das hier für Staaten, als ein System. Tatsächlich ist auch das Christentum ein System ähnlich das der Staaten. Nur weil es hier nicht um Weltliches geht, wird die Definition von Totalitarismus nicht ungültig. Unstrittig ist der Papst und das Vorenthalten von Informationen eine Form der Herrschaft, denn ein Papst steht hierarchisch über den Gläubigen. Das Christentum wirkt in nahezu alle Bereiche des Lebens eines Gläubigen und in viele Bereiche des Lebens von Nichtgläubigen, durch die Kultur. Im alten Griechenland konnte man beispielsweise nackend herumlaufen und niemanden störte es groß; jetzt nicht mehr :-) Außerdem ist es wirklich sträflich, Masturbation als eine Sünde zu bezeichnen, denn es ist bei den Tieren so, dass sie das tun, und dass es den Zweck der erhöhten Fruchtbarkeit erhöht und Stress abbaut (Stress, der hier nicht abgebaut werden kann und aufgestaut wird). Der "neue Mensch" ist natürlich die Ideologie des perfekten Menschen nach Gottes Ideal, da hilft auch nicht, dass jeder die Möglichkeit habe, dem zu entsprechen (das ist übrigens falsch, man kann sich sein Ich nicht aussuchen). Die Mobilisierung erlebten wir anfangs der Neuzeit mit Hexenverbrennungen und heute mit Demonstrationen. Die Verächtungen wurden im obigen Link angesprochen, richten sich aber auch gegen vieles andere. Die Begründung ist hier Tradition und Ideologie, mehr nicht.


Du verstehst das Christentum als totalitär und gibtst u.a. die christlich indoktrinäre Erziehung als Argument an

Ich kann durchaus sagen, christlich erzogen worden zu sein und dabei nicht von einer indoktrinären Erziehung. Meine Eltern haben mir durchaus bei einige Sachen (moralische Angelegenheiten) gesagt, dass man so etwas nicht macht, was aber nicht auf das Christententum sondern auf Kant zurückzuführen ist (vgl. der kategorische Imperativ, wegen mir auch auf Wikipedia).

Ich wurde nicht geformt sondern mir wurden die Chancen dazu gegeben, ich durfte frei entscheiden und habe es auch, weil mir die Werte, die im Christentum vermittelt werden, gefallen. Ich wurde als Kind nicht in die Kirche geschleift wo ich brüllend rumgesessen habe, sondern wollte irgendwann mitkommen.

Du kannst die Kirche als totalitär bezeichnen, aber einen Glauben mit diesem Titel zu versehen ist dumm und falsch.

Übrigens: Ich glaube dass du, weil du genau merkst, dass du das was wir hier Glauben nennen nicht fassen kannst, so aggressiv und angreifend bist.

MfG

102

01.12.2007, 20:23

Die Wissenschaft kommt auch an Punkte, an denen es die Welt nicht mehr erklären kann. Darauf hat auch keiner geantwortet. Woher kommt die Energie?;D

Zitat


zu 1. fällt mir wida die tolle sig ein, die corny ma hatte ;)

wenn gott allmächtig wäre, könnte er einen stein erschaffn, den er nicht hochhebn kann;

könnte er diesn trotz seiner allmacht nicht hochheben, so isser ni allmächtig.
Allmächtigkeit ist sowieso etwas, dass wir uns nicht vorstellen können. Ein allmächtiges Wesen könnte unser Denken so eingeschränkt haben, dass wir uns eine Allmächtigkeit gar nicht vorstellen können.

Und wenn du jemanden sagst, der allmächtig ist: Mach nen Stein, den du nicht hochheben kannst. Dann macht derjenige das. Und er hat das getan was du willst.
Wenn du dann zu ihm sagst: Heb den Stein hoch, dann würde derjenige ihn auch hochheben können. Das macht die Allmächtigkeit doch aus, oder nicht?
...möp...

DarthMaul

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103

01.12.2007, 20:48

ich versteh scho, was du meinst.....aba wie soll jmd einen stein hochhebn, den er ni hochhebn >kann< das is doch iwie.....sinnlos^^


Under the winter skies
We stand glorious!
And with Oden on our side
We are victorious!


104

01.12.2007, 21:13

Genauso sinnlos, wie über Dinge wie Anfang und Ende der Welt/Menschheit nachzudenken. Musste ich leider auch nach langem denken feststellen. Es kostet einem nur Zeit und raubt einem Lebensfreude.
Und wie heißt es in einem Lied von Linkin Park so schön: The journey is more important than the end or the start.
...möp...

DarthMaul

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105

02.12.2007, 00:10

jop^^der weg is nunmal das ziel ;)
hab ja aba och nie behauptet, dasses sinnvoll sei, dem anfang un dem möglichn ende der menschheit auf dem grund zu gehn ;)


Under the winter skies
We stand glorious!
And with Oden on our side
We are victorious!


106

02.12.2007, 06:28

Das Göttliche

Edel sei der Mensch,
Hilfreich und gut!
Den das allein
Unterscheidet ihn
Von allen Wesen,
Die wir kennen.

Heil dem unbekannten,
Höhern Wesen,
Die wir ahnen!
Ihnen gleiche der Mensch!
Sein Beispiel lehr' uns
Jene glauben.

Denn unfühlend
Ist die Natur:
Es leuchtet die Sonne
Über Bös' und Gute,
Und dem Verbrecher
Glänzen wie dem Besten,
Der Mond und die Sterne.

Wind und Ströme,
Donner und Hagel
Rauschen ihren Weg
Und ergreifen
Vorübereilend
Einen um den andern.

Auch so das Glück
Tappt unter die Menge,
Faßt bald des Knaben
Lockige Unschuld,
Bald auch den kahlen
Schuldigen Scheitel.

Nach ewigen, ehrnen,
Großen Gesetzen
Müssen wir alle
Unseres Daseins
Kreise vollenden.

Nur allein der Mensch
Vermag das Unmögliche:
Er unterscheidet,
Wählet und richtet;
Er kann dem Augenblick
Dauer verleihen.

Er allein darf
Den Guten lohnen,
Den Bösen strafen,
Heilen und retten,
Alles Irrende, Schweifende,
Nützlich verbinden.

Und wir verehren
Die Unsterblichen,
Als wären sie Menschen,
Täten im großen,
Was der Beste im kleinen
Tut und möchte.

Der edle Mensch
Sei hilfreich und gut!
Unermüdet schaff' er
Das Nützliche, Rechte,
Sei uns ein Vorbild
Jener geahneten Wesen.

Johann Wolfgang von Goethe



Brösmeli

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107

02.12.2007, 15:36

Aber ich weiß auch, dass ich durch einen christlichen Lebensweise ein gutes Leben mit Inhalt und den richtigen moralischen Wertvorstellungen leben kann.
Erwischt! Wenn du denkst zu wissen, dass der Inhalt deines Glaubens richtig ist, dann es es für dich kein Glaube mehr, sondern Wissen. Weil du denkst es zu wissen, stellst du es nicht mehr in Frage. Darum ist der christliche Glaube falsch, weil er nicht aussagen will er ist Glaube, sondern er ist Tatsache.


LOL.

Das sind Erfahrungswerte von denen er spricht, er geht nicht davon aus, dass Christentum Wissen ist.
Vorallem stört mich dein bescheuertes "Erwischt" nach dem Motto, als ob du hier einen auf Moralprediger machen könntest.

"Darum ist der christliche Glaube falsch, weil er nicht aussagen will er ist Glaube, sondern er ist Tatsache."

Was alle anderen Religionen auch machen - oder würdest du an etwas glauben, das aussagt: "Vielleicht ist töten falsch, vielleicht aber auch nicht. Glaubt dran oder nicht, mir doch egal"

und das macht außerdem einen Glauben noch lange nicht falsch.

108

02.12.2007, 15:48

LOL.

Das sind Erfahrungswerte von denen er spricht, er geht nicht davon aus, dass Christentum Wissen ist.
Vorallem stört mich dein bescheuertes "Erwischt" nach dem Motto, als ob du hier einen auf Moralprediger machen könntest.

"Darum ist der christliche Glaube falsch, weil er nicht aussagen will er ist Glaube, sondern er ist Tatsache."

Was alle anderen Religionen auch machen - oder würdest du an etwas glauben, das aussagt: "Vielleicht ist töten falsch, vielleicht aber auch nicht. Glaubt dran oder nicht, mir doch egal"

und das macht außerdem einen Glauben noch lange nicht falsch.
Ach komm, hör doch auf ihr Worte so biegen zu wollen, wie sie dir passen. Klar habe ich ihn erwischt, denn das war Teil der Diskussion. Es ist für mich auch kein weltbewegendes Problem, das er es so sieht, oder halt nicht.

Genauso wie etwas nicht besser ist, nur weil es vermeintlich alle falsch machen und es wird meine Meinung bleiben.

Diese Diskussion war eigentlich recht angenehm, geheizt, aber angenehm. Bis du jetzt gekommen bist und es hast persönlich werden lassen. Ich respektiere Noir, weil ich glaube das er mich auch respektiert und weil er niemanden schadet. Du allerdings erweist mir keinen Respekt, darum fällt es mir schwer dir welchen entgegen zu bringen. Doch wenn Gott alles verzeihen kann, dann kann ich es auch.



109

02.12.2007, 17:15

Nein Noir, ich meinte, widerlegen. Widerlegen bedeutet einfach: durch ein Argument die Stichhaltigkeit einer Aussage nehmen und dafür eine Alternativerklärung abgeben. So wie Du schreibst kann es alles mögliche sein; ein Sonderfall, die Regel. Das kannst Du damit nicht sagen, aber Du sagst, es ist die Regel. Und dann weiß man nicht warum das so ist oder ob es überhaupt so ist. (Es kann natürlich auch falsch sein, was Du da schreibst, aber davon gehe ich nicht aus. Ist nicht meine Sache.)

Wichtig bei dem, was ich schrieb: es geht nicht um den Einzelnen, sondern darum, was die Kirche vorgibt, d.h. auch an Bräuchen und so weiter.

Die Freiheit der Entscheidung liegt ja nicht im Entscheiden selbst. Die Möglichkeit wird schon viel früher gegeben, wie ich sagte. Du bist nicht frei, wenn Du sagst, die christliche Lehre habe Dich überzeugt. Nein, wenn Du das sagst, bist Du im höchsten Maße unfrei. Schließlich ist der Weg zur Akzeptanz schon im Kindesalter eingeschlagen worden, von Deinen Eltern und Vorleben. (Und wenn sie sagen, Moralität sei auf manchmal auf Kant zurückgeführt, spielt das keine Rolle. Wichtig ist, was vorgelebt wird. Das übernimmt man.)

Dein Satz "Du kannst die Kirche als totalitär bezeichnen, aber einen Glauben mit diesem Titel zu versehen ist dumm und falsch." ist ein wenig paradox, denn ersteres bedingt ja letzteres. Natürlich ist kein Glaube totalitär, aber blöd ist's doch zu wissen, dass das, was man da so glaubt, auf ein totalitäres System ohne befriedigende Antworten zurückzuführen ist, und trotzdem glaubt, oder?

Die Subjektivierung meiner Beitrag ist im übrigen unnötig. Ich meine, ich kann ja Gründe haben, nicht zu glauben, aber das, was ich schreibe, z.B. dass das Christentum totalitär ist, könnte auch jeder andere schreiben, ohne dass die Argumente davon an beweiskraft verlieren. Es ist also egal, ob ich nun das schreibe und ob ich dabei nur aggressiv bin (was auf die Unfähigkeit zum Glaube zurückzuführen sei), denn es beeinflusst nicht den Gehalt der Aussagen.
Im übrigen habe ich das ganze hier auf einem sachlichen Level geführt, etwa ab da, wo Du Dich über Rhethorik aufgeregt hast. Die Aggressivität rührt daher, dass ich glauben für verwerflich halte. Und Kant, wenn Deine Eltern darauf verweisen, warum dann nicht auch auf die Gedanken seiner Aufklärung und das Sapere aude?

Gruß
Murphy

110

02.12.2007, 17:44

Die Freiheit der Entscheidung liegt ja nicht im Entscheiden selbst. Die Möglichkeit wird schon viel früher gegeben, wie ich sagte. Du bist nicht frei, wenn Du sagst, die christliche Lehre habe Dich überzeugt. Nein, wenn Du das sagst, bist Du im höchsten Maße unfrei. Schließlich ist der Weg zur Akzeptanz schon im Kindesalter eingeschlagen worden, von Deinen Eltern und Vorleben. (Und wenn sie sagen, Moralität sei auf manchmal auf Kant zurückgeführt, spielt das keine Rolle. Wichtig ist, was vorgelebt wird. Das übernimmt man.)
So gesehen ist niemand frei. Oder bist du ohne irgendjemanden erzogen worden?;D

Immer noch keiner eine Antwort auf meine Energiefrage?
...möp...

111

02.12.2007, 18:47

Hallo,

hier setzt jetzt die Rolle der Philosophie an, und der Psychologie. B. Russell sagt sinngemäß, wer niemals zweifelte oder philosophierte, der wird immer im Gefängnis seiner Alltagsgeschäfte und seiner Zeit bleiben. Du kannst überdenken, reflexieren und Dich weiterentwickeln. Und Du hast die Pubertät, in der Du Deine eigene Identität suchst, das bedeutet die Rolle des Elternhauses nimmt ab. Zweifel an allem bisher seblstverständlichen ist zwar manchmal niederschmetternd, wenn man bspw. der Wahrheit ins Gesicht schauen muss. (Vor allem wenn man sich Fehler und Probleme eingesteht), aber dann kann man daran arbeiten und sich weiterentwickeln.

Und - natürlich wird man erzogen. Aber manche werden erzogen, dass man ihnen Freiheiten gewährt und sie mit der natürlich Moral - der angeborenen erzieht. Wenn man sie mit künstlicher Moral (bei sehr vielen Religionen der Fall) erzieht, ruft das Pathologien hervor. Das erleutert hier Arno Gruen (Psychologie). Ist ganz einfach, wenn man es mal verstanden hat.

Um die Energiefrage lösen zu können musst Du Dich aus dem Reich der klassischen Physik (die wird noch an den Schulen gelehrt!) lösen und Dich mit Quantenphysik beschäftigen. Manchmal entstehen sogar Quanten aus dem Nichts (Fluktuation) und verschieden wieder; außerdem gibt es keine Zeit auf der Quantenebene, denn wir sehen die Bewegung, weil wir im Zeitdiagramm vorwärts gehen. Quanten halten sich aber nicht an Zeitdiagramme (nach Feynman), ein Neutrino kann sich unendlich schnell bewegen. Wie? Es bleibt auf der y-Achse gleich (Zeit) und bewegt sich auf der x-Achse fort (Raum) :-))

Gruß
Murphy

Brösmeli

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112

02.12.2007, 19:54

LOL.

Das sind Erfahrungswerte von denen er spricht, er geht nicht davon aus, dass Christentum Wissen ist.
Vorallem stört mich dein bescheuertes "Erwischt" nach dem Motto, als ob du hier einen auf Moralprediger machen könntest.

"Darum ist der christliche Glaube falsch, weil er nicht aussagen will er ist Glaube, sondern er ist Tatsache."

Was alle anderen Religionen auch machen - oder würdest du an etwas glauben, das aussagt: "Vielleicht ist töten falsch, vielleicht aber auch nicht. Glaubt dran oder nicht, mir doch egal"

und das macht außerdem einen Glauben noch lange nicht falsch.
Ach komm, hör doch auf ihr Worte so biegen zu wollen, wie sie dir passen. Klar habe ich ihn erwischt, denn das war Teil der Diskussion. Es ist für mich auch kein weltbewegendes Problem, das er es so sieht, oder halt nicht.

Genauso wie etwas nicht besser ist, nur weil es vermeintlich alle falsch machen und es wird meine Meinung bleiben.

Diese Diskussion war eigentlich recht angenehm, geheizt, aber angenehm. Bis du jetzt gekommen bist und es hast persönlich werden lassen. Ich respektiere Noir, weil ich glaube das er mich auch respektiert und weil er niemanden schadet. Du allerdings erweist mir keinen Respekt, darum fällt es mir schwer dir welchen entgegen zu bringen. Doch wenn Gott alles verzeihen kann, dann kann ich es auch.


"Erwischt" ist kein formaler Ausdruck, genauso wenig wie "Ach komm, hör doch auf "
Das sind Ausdrücke an denen sich andere Leute schnell aufregen können. "Erwischt" klingt nach dem Motto, als ob er ne Straftat begangen habe und du einen auf Super Cop machen wolltest.
"Ach komm, hör doch auf " - klingt danach als ob du mir meinen Geisteszustand absprechen möchtest.

113

02.12.2007, 20:40

Schönen Abend;D
Um die Energiefrage lösen zu können musst Du Dich aus dem Reich der klassischen Physik (die wird noch an den Schulen gelehrt!) lösen und Dich mit Quantenphysik beschäftigen. Manchmal entstehen sogar Quanten aus dem Nichts (Fluktuation) und verschieden wieder; außerdem gibt es keine Zeit auf der Quantenebene, denn wir sehen die Bewegung, weil wir im Zeitdiagramm vorwärts gehen. Quanten halten sich aber nicht an Zeitdiagramme (nach Feynman), ein Neutrino kann sich unendlich schnell bewegen. Wie? Es bleibt auf der y-Achse gleich (Zeit) und bewegt sich auf der x-Achse fort (Raum) :-))
Mhh...klingt ja interessant. Aber ein Neutron kann sich doch nicht ohne Energie überhaupt durch den Raum bewegen. Da wird ja auch alles nur interpretiert wie aus der Bibel vieles interpretiert wird...Ich meine, ich will dagegen ja nichts sagen, aber erst wird einem in der Schule so vieles beigebracht und dann kann man den ganzen Mist wieder übern Haufen werfen. Und meine Mutter wollte es mir nicht glauben...



Hallo,

hier setzt jetzt die Rolle der Philosophie an, und der Psychologie. B. Russell sagt sinngemäß, wer niemals zweifelte oder philosophierte, der wird immer im Gefängnis seiner Alltagsgeschäfte und seiner Zeit bleiben. Du kannst überdenken, reflexieren und Dich weiterentwickeln. Und Du hast die Pubertät, in der Du Deine eigene Identität suchst, das bedeutet die Rolle des Elternhauses nimmt ab. Zweifel an allem bisher seblstverständlichen ist zwar manchmal niederschmetternd, wenn man bspw. der Wahrheit ins Gesicht schauen muss. (Vor allem wenn man sich Fehler und Probleme eingesteht), aber dann kann man daran arbeiten und sich weiterentwickeln.

Und - natürlich wird man erzogen. Aber manche werden erzogen, dass man ihnen Freiheiten gewährt und sie mit der natürlich Moral - der angeborenen erzieht. Wenn man sie mit künstlicher Moral (bei sehr vielen Religionen der Fall) erzieht, ruft das Pathologien hervor. Das erleutert hier Arno Gruen (Psychologie). Ist ganz einfach, wenn man es mal verstanden hat.
Wo wird das erklärt?
Willst du damit sagen, dass Menschen die mit einem Glauben,bzw einer Religion erzpgen worden sind...anders sind? Aber ich muss erstmal wissen was Pathologien sind. Erklärs mir kurz. Wikipedia ist zu lang und ich zu faul;P
Und glaub mir, vom Philosophieren hab ich genug.xD Ganz ehrlich. Man kommt zu keinem produktiven Ergebnis. Ist ungefähr so, wenn du ne Banane vor dich stellst und, ohne sie anzufassen, zu öffnen versuchst.-->Geht nicht.
Natürlich gibt es Dinge, über die man auch sinnvoll philosphieren kann und mit den entsprechenden Leuten könnte ich stundenlang über soetwas reden, bzw. diskutieren, philosophieren.

Es gibt bloß ein Problem. Die Wahrheit ist Ansichtssache. Es gibt weder 100%ige Beweise für Gott noch gegen. Und ich bleibe dabei, dass es einen Gott gibt. Was kann ich schon verlieren. Wenn andere mich wegen meinem Glauben nicht aktzeptieren-->Pech gehabt:>

just my 2 cents' worth
...möp...

114

03.12.2007, 04:02

"Erwischt" ist kein formaler Ausdruck, genauso wenig wie "Ach komm, hör doch auf "
Das sind Ausdrücke an denen sich andere Leute schnell aufregen können. "Erwischt" klingt nach dem Motto, als ob er ne Straftat begangen habe und du einen auf Super Cop machen wolltest.
"Ach komm, hör doch auf " - klingt danach als ob du mir meinen Geisteszustand absprechen möchtest.
Na, da muss ich dir wohl recht geben, aber "LOL." ist genau so eine Sache. ;)



115

03.12.2007, 08:26

Nein Noir, ich meinte, widerlegen. Widerlegen bedeutet einfach: durch ein Argument die Stichhaltigkeit einer Aussage nehmen und dafür eine Alternativerklärung abgeben. So wie Du schreibst kann es alles mögliche sein; ein Sonderfall, die Regel. Das kannst Du damit nicht sagen, aber Du sagst, es ist die Regel. Und dann weiß man nicht warum das so ist oder ob es überhaupt so ist. (Es kann natürlich auch falsch sein, was Du da schreibst, aber davon gehe ich nicht aus. Ist nicht meine Sache.)


Für mich ist dieser Glaube nicht totalitär, einfach weil ich nicht so erzogen wurde, weder mit Zwang noch mit Dogmatik. Ob du da eine Regel oder eine Ausnahme draus ziehst, ist mir ziemlich wurscht, was es für mich ist weiß ich, und ich weiß dass ich ohne Konsequenzen jederzeit sagen könnte, dass ich mich vom Christlichen Glauben abwenden kann.

Zu Opodeldox "Erwischt": Das klingt ziemlich altklug und war zudem auch noch falsch, also reite dich lieber nicht noch weiter rein ^_^


Übrigens: gibt es eine wissenschaftliche Theorie, WIE es zum Urknall gekommen ist?

Ein weiser Mann sagte eins: Und wenn wir den Becher der Wissenschaft so weit gelehrt haben, dass wir glauben alles zu wissen, so sehen wir am Boden des Bechers doch wieder Gott.

Wünsche einen schönen ersten Advent gehabt zu haben!

116

03.12.2007, 10:03

Übrigens: gibt es eine wissenschaftliche Theorie, WIE es zum Urknall gekommen ist?

Ein weiser Mann sagte eins: Und wenn wir den Becher der Wissenschaft so weit gelehrt haben, dass wir glauben alles zu wissen, so sehen wir am Boden des Bechers doch wieder Gott.

Wünsche einen schönen ersten Advent gehabt zu haben!
Theorien gibt es viele, was du willst ist eine Tatsache. Die hat die Wissenschaft nicht, die Kirche allerdings auch nicht, auch wenn sie es behauptet. Du kannst der Kirche nicht mehr "Wahrheit" zuschanzen, weil sie ihre Theorien als Wahrheit verkaufen. Gott ist einfach keine Antwort. Allein schon die Geschichte mit dem Paradies widerspricht dem, was Gott angedichtet wird. Entweder ist er nicht gütig, oder nicht allwissend, ist er nicht allwissend, ist er kein Gott.

Wie war es denn. Gott erschafft das Paradies, Adam und Eva. In die Mitte des Paradieses stellt er einen Baum, mit tollen Früchten und sagt den beiden, sie sollen unter keinem Umständen davon naschen!

Gott schafft die Verführung, von der er weiß, das die Menschen ihr verfallen werden! Das heißt er hatte nie die Absicht, die Menschen im Paradies leben zu lassen. Gott ist nur ein Sadist, der sich daran erfreut wie sich die Menschen quälen, um der Versuchung zu wiederstehen, wohl wissend das sie es nicht können.

"Dreh dich nicht um, sonst erstarrst du zur Salzseule", warum sagt er so etwas, wohl wissend das sie es tun wird? Kann er sie nicht einfach erlösen?

Das ist als wenn du auf dem Fensterbrett stehst, ich sage "Fall nicht", auch wenn ich weiß das ich dich nun herunter schubse.


Was soll ich mit einem Gott, der die Menschen sinnlos leiden lässt?



117

03.12.2007, 10:31

Übrigens: gibt es eine wissenschaftliche Theorie, WIE es zum Urknall gekommen ist?

Ein weiser Mann sagte eins: Und wenn wir den Becher der Wissenschaft so weit gelehrt haben, dass wir glauben alles zu wissen, so sehen wir am Boden des Bechers doch wieder Gott.

Wünsche einen schönen ersten Advent gehabt zu haben!

Theorien gibt es viele, was du willst ist eine Tatsache. Die hat die Wissenschaft nicht, die Kirche allerdings auch nicht, auch wenn sie es behauptet. Du kannst der Kirche nicht mehr "Wahrheit" zuschanzen, weil sie ihre Theorien als Wahrheit verkaufen. Gott ist einfach keine Antwort. Allein schon die Geschichte mit dem Paradies widerspricht dem, was Gott angedichtet wird. Entweder ist er nicht gütig, oder nicht allwissend, ist er nicht allwissend, ist er kein Gott.

Wo steht das denn, dass ich eine Antwort will? Oo War nur eine ganz einfache Frage. Oder?

Gott wäre eine plausible Antwort, seine Allmacht ist für Gläubige unumstritten. Und warum er Leid zulässst? Lies mal den Artikel im vorletzten PROtestanten, der hat einige Gute Ansätze zu dem Thema Theodizee.

118

03.12.2007, 10:46

Wo steht das denn, dass ich eine Antwort will? Oo War nur eine ganz einfache Frage. Oder?

Gott wäre eine plausible Antwort, seine Allmacht ist für Gläubige unumstritten. Und warum er Leid zulässst? Lies mal den Artikel im vorletzten PROtestanten, der hat einige Gute Ansätze zu dem Thema Theodizee.
Weil Menschen antworten auf ihre Fragen wollen?

Du hast übrigens nicht ansatzweise verstanden worum es geht. Es geht nicht darum, das Gott Leid zu lässt, sondern das er es mit Absicht schafft. Er wusste im Paradies das die Menschen keine Chance hatten. Er musste wissen das sie die Frucht essen werden. Das zeigt Deutlich das er uns nicht im Paradies will, er will das es uns schlecht geht.

Er hat uns dort nicht einfach nur heraus geworfen, nein, er hat diese Frucht geschaffen, damit wir glauben, dass es unsere Schuld ist.

Darum werden wir, wenn es diesen Gott gibt, nicht in den Himmel kommen, wenn wir nach seinen Regeln leben. Er will das nämlich gar nicht, weil der Himmel das Paradies verkörpert, aus dem er uns geschmissen hat. Er gab uns die Schuld damit wir an ihr knabbern und an ihr leiden. Er gab uns die Schuld, damit wir uns schuldig und schlecht vor ihm fühlen müssen.

Darum ist er kein gütiger Gott, er hat uns nämlich nie eine Chance gegeben. Er hat uns erschaffen und die Schuld in den Kopf gesetzt, damit wir uns schlecht fühlen.

Wenn es nicht so ist, dann sag mir warum Gott eine Verführung schafft, von der er weiß, dass wir ihr nicht wieder stehen können. Unter der Strafe, das wenn wir ihr nachgeben, werden wir Schuldig sein.

Der Grund ist ganz einfach, er meint es gar nicht gut mit uns.



119

03.12.2007, 11:04

Oo wenn du die Geschichte mit dem Paradies 1:1 glaubst, musst du ein besserer Christ als ich sein ^_^

Ansonsten glaube ich, dass du die Geschichte nicht so ganz verstanden hast, es geht nämlich weder darum dass Gott so einen Baum da hin gepflanzt hat, sondern dass wir Menschen seit dieser Geschichte die "Legitimation" erhalten, fehlbar zu sein.

120

03.12.2007, 11:12

Hatte den Gott Adam verboten Fehler zu begehen, hat er ihm jeden Fehler verboten?
Warum ist legitim, wenn Gott uns, allem Anschein nach, nicht einmal diesen Fehler verzeihen kann?

Die Aussage dieser Geschichte ist meiner Meinung nach eindeutig. Gott ist es nicht wichtig ob wir "Sündigen", denn er hat uns die Erste höchst selbst untergejubelt, ohne das wir eine Chance hatten.

Warum glaubst du sind wir Menschen auf der Welt? Welchen Zweck sollen wir damit für Gott erfüllen?