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悪魔で

No mercy for the weak - No tears for the dead ... 卍解!

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Wohnort: Nachrodt-Wiblingwerde

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41

Montag, 22. Februar 2010, 15:04

Schön zitiert
Warum findest du ein Zitat schön, das sich gegen dich richtet?

Nein^^
Das war nur ne Anmerkung.

Sollte wohl eher ein Angriff sein.


Du machst es dir zu einfach.

Ich weis nicht ob es mir nur so vorkommt oder wertest du sehr vieles als "Angriff" aus?
Und nein ich mache es mir nicht zu einfach...


@Lucy
Klar gibt es Arbeitslose die dafür nichts können und gerne Arbeiten gehen würden (mein Vater z.b.).
Wiederrum sehe ich so viele Arbeitslose die wirklich 600€ im Monat von Papa-staat bekommen und damit leben können. Die haben einfach kein BOCK darauf sich Arbeit zu suchen oder sonst was... :uebel: <---
MfG 悪魔で [Jap: Devil]


Q: What's tiny and yellow and very, very, dangerous?
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42

Montag, 22. Februar 2010, 17:04

Warum nicht? Du laberst rum:

Zitat

die sich nach Deutschland verschlagen haben um hier ein arbeitsloses Leben hinzulegen und dabei dem Staat auf den Taschen zu liegen.


Du pauschalisierst das ganze, denk mal nen Schritt weiter bzw. zurück.

43

Montag, 22. Februar 2010, 17:36

Wiederrum sehe ich so viele Arbeitslose die wirklich 600€ im Monat von Papa-staat bekommen und damit leben können.
Man bekommt ja aber nur max. 24 Monate lang ALG, und dass nur wenn man vorher 4 Jahre min. gearbeitet hat. Wenn man 1 Jahr gearbeitet hat, hat man nur Anspruch auf 1/2 Jahr ALG und fällt danach direkt in Hartz 4 mit 347.-€.
Die Zensur ist der Schutz der Wenigen gegen die Vielen.
Kurt Tucholsky


悪魔で

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44

Mittwoch, 24. Februar 2010, 20:10

Hattest du schonmal ALG2?

Ich schon... ich hatte etwa 700€ für mich ;)
MfG 悪魔で [Jap: Devil]


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45

Mittwoch, 24. Februar 2010, 20:34

Ja, ich war zwischendurch auch schon mal arbeitslos, zahle auch schon jahrelang Arbeitslosenversicherung.
Mit den 700.-€ musst du aber auch dann Miete mit Nebenkosten, Telefon, Auto und Essen bezahlen als erwachsener Mensch, der sich nicht von Mama durchfüttern lässt :P
Die Zensur ist der Schutz der Wenigen gegen die Vielen.
Kurt Tucholsky


46

Donnerstag, 25. Februar 2010, 16:49

Habe mal ne Statistik gesehn -Quelle vergessen, tut mir leid-, wo es hieß, dass ~95% aller Hartz IV Empfänger gewillt sind zu arbeiten, aber nichts (angemessenes) finden - wollt ich nur mal in den Raum werfen, weil's ja oft heißt es gebe so viele "Schmarotzer".
I gotta get in shape.
From now on will be total organization.
Every muscle must be tight.

47

Donnerstag, 25. Februar 2010, 18:53

"angemessen" ist natürlich 12-15 Euro die Stunde?
Schmarotzer sind es trotzdem, auch wenn sie arbeiten würden, wenn ihnen das Geld nachgeworfen wird

48

Donnerstag, 25. Februar 2010, 19:10

Hey, wie viele hochqualifizierte Studierte bekommen heutzutage keinen Job mehr ? Wie viele Menschen, die 20, 30 Jahre gearbeitet haben und 'n Haufen Arbeitslosenversicherung einbezahlt haben, bekommen gekündigt und haben keine Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt ? Überleg' dir lieber mal, dass dir das auch passieren kann. Würdest du dann auf Stütze verzichten und wieder bei Mama essen und wohnen ? Für solche Sprüche wünsch' ich dir wirklich, dass du auch mal in so eine Situation kommst.
Die Zensur ist der Schutz der Wenigen gegen die Vielen.
Kurt Tucholsky


49

Donnerstag, 25. Februar 2010, 20:09

Denke eher nicht, dass den meisten 12-15 Euro die Stunde vorschweben und ich hab keine Ahnung, wie du darauf kommst.
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50

Donnerstag, 25. Februar 2010, 20:30

mit gut bezahlt heißt es, das sie ihre Rechnung bezahlt bekommen und Leben können. Was bringts wenn man Arbeitet aber 100€ mehr als vorher hat, aber damit hinten und vorne nicht auskommt.

Aber es war wieder son maytz'ischer Post ohne Sinn und Verstand ;)


:P


51

Donnerstag, 25. Februar 2010, 23:10

Was bringts wenn man Arbeitet aber 100€ mehr als vorher hat, aber damit hinten und vorne nicht auskommt.
Ja, da liegt das Problem. Wenn man trotz Arbeit noch zusätzlich Wohngeld oder Hartz 4 beantragen muss, damit man über die Runden kommt, läuft was schief in unserem System. Die Arbeitgeber lassen sich noch vom Staat subventionieren, damit Arbeitsplätze erhalten bleiben und zahlen selbst Hungerlöhne, um möglichst viel Gewinn abzuschöpfen.

Mir platzt der Kragen, wenn ich lese, dass z.B. Siemens seinen Managern enorme Gehälter und Boni zahlt und gleichzeitig sagt, sie müssen Stellen kürzen. Oder gestern Nacht in der Karstadt-Doku, wo gezeigt wurde, wie Karstadt über Jahre hinweg in den Ruin getrieben wurde und das Geld an Finanzberater und Manager gewandert ist, die sich jetzt damit einen schönen Lebensabend machen. Und der Staat macht's vor: Aufträge werden an Subunternehmer vergeben, die Billigarbeiter aus dem Ostblock auf die Baustellen stellen, die dann noch den größten Pfusch verursachen, was am Ende mehr kostet, als einheimische Handwerker zu beschäftigen. :wallbash:
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Kurt Tucholsky


devcon

Cisco-Zottel

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52

Freitag, 26. Februar 2010, 12:06

Was bringts wenn man Arbeitet aber 100€ mehr als vorher hat, aber damit hinten und vorne nicht auskommt.
Ja, da liegt das Problem. Wenn man trotz Arbeit noch zusätzlich Wohngeld oder Hartz 4 beantragen muss, damit man über die Runden kommt, läuft was schief in unserem System. Die Arbeitgeber lassen sich noch vom Staat subventionieren, damit Arbeitsplätze erhalten bleiben und zahlen selbst Hungerlöhne, um möglichst viel Gewinn abzuschöpfen.
Mir platzt der Kragen, wenn ich lese, dass z.B. Siemens seinen Managern enorme Gehälter und Boni zahlt und gleichzeitig sagt, sie müssen Stellen kürzen.
Meiner Meinung nach liegt dieses Problem nicht an unserem System sondern allgemein an dem Wert des Geldes. Damit meine ich nicht den Geldwert sondern den Stellenwert, den das Geld in unserer Gesellschaft hat. Geld macht viele Menschen schlecht - oftmals je mehr desto mehr. Hab auch schon in einigen Diskussionsrunden mal das Thema "Geld abschaffen - aber wie" in den Raum geworfen aber weder die Diskussionsteilnehmer noch meine Wenigkeit hat sich einer Lösung auch nur angenähert. Tauschringe sind ja ganz nett allerdings will nicht jeder ein Paar Turnschuhe gegen eine Massage tauschen. Vielleicht sind wir nur zu materiell ... :denk:

53

Freitag, 26. Februar 2010, 13:20

Geld macht das Leben eben einfacher und je mehr man davon hat, desto mehr Zeit kann man sich für andere Dinge nehmen.

An Geld führt nichts vorbei, weil in der modernen Welt eine universelle Werteinheit nötig ist. Wie willst du z.B. ohne Geld eine Tonne Stahl aus N.Y. bezahlen, die du in Berlin brauchst? Geld kannst du überweisen, aber Turnschuhe musst du dort hin senden, was dich noch mehr Turnschuhe kostet.

Was ist wenn du ein Brötchen kaufen willst, aber nur Turnschuhe hast? Ein Paar ist zu viel für ein Brötchen, 30 Brötchen nutzen dir nichts, weil sie am nächsten Tag nichts mehr wert sind. Also musst du verzichten, oder verlierst an Vermögen.

Weitere Problem sind dass vielleicht der, von dem du etwas willst, das was du hast nicht möchte und jedes mal muss du mit dem anderen den Wert der Gegenstände ermitteln und handeln.

Am Geld führt nichts vorbei.


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Opodeldox« (26. Februar 2010, 13:26)


54

Freitag, 26. Februar 2010, 13:36

Am Geld führt nicht vorbei.
Traurig, aber wahr.
Die Idee mit einem Tauschring gab es unter den "esoterischen" Lebensgemeinschaften / Stämmen schon, wurde dort auch erfolgreich praktiziert, bis das Finanzamt kam und es als Steuerhinterziehung anprangerte. Genutzt wurde es vor allem über handwerkliche oder sonstige Tätigkeiten, die man sich gegenseitig erbrachte und über ein "Punktesystem" abrechnete, so dass der eventuelle Mehraufwand dem Anderen als Punkte erst einmal gutgeschrieben wurde.
So würde es dann auch mit den Brötchen und den Turnschuhen funktionieren, also erst wenn ich 20x Brötchen gekauft habe, sind die Turnschuhe damit ausgeglichen.
Die Zensur ist der Schutz der Wenigen gegen die Vielen.
Kurt Tucholsky


devcon

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55

Freitag, 26. Februar 2010, 13:52

Der imho einzige Weg am Geld vorbei wäre, wenn die Menschheit auf sämtliche Wertbezüge verzichten würde. Wenn man es so will: alles 4free, man erhält sich selbst und die Mitmenschen. Aber das wird wohl bis zum Untergang der Erde eine Vision bleiben ;)
Am Geld führt nicht vorbei.
bis das Finanzamt kam und es als Steuerhinterziehung anprangerte.
Nicht im Ernst, oder? :verrueckt:
die man sich gegenseitig erbrachte und über ein "Punktesystem" abrechnete
Auf Lang oder Kurz werden dann die Punkte auch eine Währung und haben einen Wert, der auch festgelegt wird. Ob es nun Geld oder Punkte heisst ... who cares.

56

Freitag, 26. Februar 2010, 14:04

und über ein "Punktesystem" abrechnete, so dass der eventuelle Mehraufwand dem Anderen als Punkte erst einmal gutgeschrieben wurde.
Was schlicht und einfach Geld ist, du hast auch nur "Wertpunkte" auf der Bank. ;)

Es gibt in Indien ein Dorf, oder eine Stadt, die Größe kenne ich nicht, in der jeder, der dort arbeitet, alles aus den Läden nehmen kann was er braucht.

Nur wie entscheidet man wer ein Produkt bekommt, von dem nicht genug für alle da ist? Jeder will einen Ferrari, aber es gibt eben nicht genug. ;-)



devcon

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57

Freitag, 26. Februar 2010, 14:07

und über ein "Punktesystem" abrechnete, so dass der eventuelle Mehraufwand dem Anderen als Punkte erst einmal gutgeschrieben wurde.

Nur wie entscheidet man wer ein Produkt bekommt, von dem nicht genug für alle da ist? Jeder will einen Ferrari, aber es gibt eben nicht genug. ;-)
Man darf die Gegenstände nicht mehr nach ihren bisherigen Wert betrachten sondern muss sie nach dem aktuellen Nutzen bewerten. Ein Ferrari wäre dann z.B. nichts für jemanden, der Schrippen holen möchte. Aber schon eher für einen, der ein Weibchen abschleppen will. Wobei in Selbsterhaltungsgemeinschaften wohl eher kein Ferrari gebaut wird :D Die Entscheidung, wer welches Produkt nehmen darf, sollte auf Selbstdisziplin hinauslaufen.

58

Freitag, 26. Februar 2010, 16:25

Der imho einzige Weg am Geld vorbei wäre, wenn die Menschheit auf sämtliche Wertbezüge verzichten würde. Wenn man es so will: alles 4free, man erhält sich selbst und die Mitmenschen. Aber das wird wohl bis zum Untergang der Erde eine Vision bleiben




Dazu bräuchte man unendlich viele Ressourcen, die für jeden direkt zu beziehen sind. Quasi eine Überflussgesellschaft. Also lasst uns wie in Stark Trek den Replikant erfinden, der alles replezieren kann. Nahrung, Möbel, Ersatzteile usw.. :D


:P


59

Freitag, 26. Februar 2010, 20:58

Die Entscheidung, wer welches Produkt nehmen darf, sollte auf Selbstdisziplin hinauslaufen.
Genau, das Problem ist, so einfach wie du es dir machst, ist es in der Realität nun einmal nicht.



60

Freitag, 26. Februar 2010, 21:08

RE: Patriotismus


Wie kann man auf etwas stolz sein was man sich weder aussuchen noch erarbeiten kann?

Ich kann das nicht richtig nachvollziehen, ich würd ma gerne erfahren was bei diesem thema in euren köpfen so rumgeht :)


mann kann darauf stolz sein, das Glück gehabt zu haben, deutscher zu sein! mann kann sogar stolz darauf sein das Glück gehabt zu haben,
in einer reichen Familie aufgewachsen zu sein! ist genau das gleiche.