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Sontaine

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1

Montag, 28. Juni 2010, 19:30

Kann mir jemand das mal bitte erklären?

KEINE AHNUNG

Zitat

Das Nichtwissen des Sokrates tritt allerdings auf als gewußtes Nichtwissen. Bzw. sein Wissen ist ein solches, das sich auf sein Nichtwissen beschränkt. Wissen und Nichtwissen sind also hier aufeinander bezogen. Man könnte sagen, es handele sich um ein Nichtwissen gemischt mit einem Wissen. Denn das Wissen, das er von seinem Nichtwissen hat, ist nichts anderes als gerade dieses Nichtwissen selber - allerdings wird es gewußt.

2

Montag, 28. Juni 2010, 19:31

Er weiß, dass er nichts weiß ;)

Sontaine

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3

Montag, 28. Juni 2010, 19:34

Er weiß, dass er nichts weiß ;)
Das weiß ich auch :D

4

Montag, 28. Juni 2010, 19:37

Dann hast du doch die Erklärung für den Text..

Finde der Satz ist 'ne perfekte Zusammenfassung.

Sontaine

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5

Montag, 28. Juni 2010, 20:01

danke ^^

6

Montag, 28. Juni 2010, 21:29

aber wenn er weiß, dass er nichts weiß, weiß er doch widerrum etwas, oder?

悪魔で

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7

Montag, 28. Juni 2010, 22:05

Plastic, versuche bitte nicht, daraus ein Paradoxum zu erschaffen.

Zitat

Das Nichtwissen des Sokrates tritt allerdings auf als gewußtes Nichtwissen.


Dieser Satz lässt mich darauf schliessen, dass er sein Nichtwissen, wissentlich vortäuscht.
Er weiss also etwas, vertuscht es nur zu unwissen.

Zitat

Bzw. sein Wissen ist ein solches, das sich auf sein Nichtwissen beschränkt.


Für mich bedeutet dieser Satz, dass Sokrates, auch wenn andere Wissen das er etwas weiss, bei seinem vorgetäuschtem unwissen bleibt.



Klartext:
Er bescheisst xD
MfG 悪魔で [Jap: Devil]


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Sontaine

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8

Dienstag, 29. Juni 2010, 06:36

XD danke jungs

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9

Dienstag, 29. Juni 2010, 15:27

Plastic, versuche bitte nicht, daraus ein Paradoxum zu erschaffen.

Zitat

Das Nichtwissen des Sokrates tritt allerdings auf als gewußtes Nichtwissen.


Dieser Satz lässt mich darauf schliessen, dass er sein Nichtwissen, wissentlich vortäuscht.
Er weiss also etwas, vertuscht es nur zu unwissen.

Zitat

Bzw. sein Wissen ist ein solches, das sich auf sein Nichtwissen beschränkt.


Für mich bedeutet dieser Satz, dass Sokrates, auch wenn andere Wissen das er etwas weiss, bei seinem vorgetäuschtem unwissen bleibt.



Klartext:
Er bescheisst xD


Finde deine Ausführungen um einiges sinnfreier als die von Plastic, obwohl du zu ihm sagst er soll es nicht ad paradoxum führen.


Ich bin schon immer der Meinung dass bei bei der Äußerung Sokrates' ("ich weiß, dass ich nichts weiß") von 2 unterschiedlichen Formen von 'Wissen' an sich ausgehen muss.
das 'wissen' als Verb und das 'Wissen' als Substantiv müssen sich doch nicht unbedingt auf ein und en selben Hintergrund beziehen.
Man muss hierzu beleuchten, dass der Wissensbegriff zu Sokrates' Zeiten ja logischer Weise einiges weniger an Umfang hatte als es heutzutage der Fall wäre. Sokrates hatte eine umfassende Schulausbildung genossen und hatte für damalige Verhältnisse wahrscheinlich ein allumfassendes Wissen...Er kannte Medizin, Musik, Mathematik, Poesie, Geschichte, Politik etc.
Allerdings war er scheinbar schlau genug um zu bemerken, dass all sein Wissen was er hatte noch lange nicht alles war und nur einen kleinen Teil des möglichen Wissens darstellt, der am Ende so gering ist, dass er eigentlich auch sagen kann, dass er nichts weiß.

Ich denke eine solche Interpretation unter Berücksichtigung der Entstehungzeit und der Umstände macht wesentlich mehr Sinn als irgendwelchebewussten Täuschungen.
Menschen bewundern Sokrates für diese achso geniale Äußerung, über sprachliche Bilder und Metaphern und hastenichgesehn...aber im Endeffekt ist es doch nur eine kurzfassende Darstellung des damaligen Wissensstandes.
Auch die Ausführung vom Startpost über "gewusstes Nichtwissen" halte ich für völligen Blödsinn und denke, das hat irgendjemand geschrieben, der nur darstellen wollte, wie schlau er ja ist...

MfG


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10

Dienstag, 29. Juni 2010, 20:29

Plastic, versuche bitte nicht, daraus ein Paradoxum zu erschaffen.

Zitat

Das Nichtwissen des Sokrates tritt allerdings auf als gewußtes Nichtwissen.


Dieser Satz lässt mich darauf schliessen, dass er sein Nichtwissen, wissentlich vortäuscht.
Er weiss also etwas, vertuscht es nur zu unwissen.

Zitat

Bzw. sein Wissen ist ein solches, das sich auf sein Nichtwissen beschränkt.


Für mich bedeutet dieser Satz, dass Sokrates, auch wenn andere Wissen das er etwas weiss, bei seinem vorgetäuschtem unwissen bleibt.



Klartext:
Er bescheisst xD


Finde deine Ausführungen um einiges sinnfreier als die von Plastic, obwohl du zu ihm sagst er soll es nicht ad paradoxum führen.


Du hättest es ein bissle netter verpacken können^^
MfG 悪魔で [Jap: Devil]


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11

Dienstag, 29. Juni 2010, 21:00

Das lustige ist, das Sokrates dieses Satz nie gesagt hat, wörtlich übersetzt heißt der Spruch „Ich weiß als Nicht-Wissender“ bzw. „Ich weiß, dass ich nicht weiß“. Darum hat wohl Cassandra's Curse hier recht. Es geht nicht darum das er nichts weiß, sondern darum das er weiß, das der Anteil dessen was er weiß, an dem was es zu wissen gibt, sehr gering ist. Also, er weiß für einen Menschen sehr viel, gemessen an dem was es zu wissen gibt, tendiert es aber gegen Null. Gleichzeitig aber auch hinterfragt er was er weiß und merkt, dass das was er zu wissen mein, gar nicht so stimmt und darum sein Wissen keines ist und damit wertlos wird.

Wir können daraus also nur lernen uns selbst zu hinterfragen und weiter voran zu gehen und uns nicht auf dem Auszuruhen, was wir glauben erreicht haben.



Sontaine

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12

Dienstag, 29. Juni 2010, 21:48

Sokrates sieht kacke aus.

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13

Dienstag, 29. Juni 2010, 22:51

Sokrates sieht kacke aus.


Warum stellst du überhaupt philosophische Sachen ins Forum wenn du eh nur so nen Müll schreibst?


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14

Mittwoch, 30. Juni 2010, 16:06

Ich musste grade gut schmunzeln bei dem Satz (ist auch garnicht so blöd: mit dem Satz könntet ihr jetzt ne Goethe's Faust "zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust" Diskussion starten!)

:D


€: Seht nicht immer alles so eng!
I gotta get in shape.
From now on will be total organization.
Every muscle must be tight.

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15

Freitag, 2. Juli 2010, 12:08

eben :D