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1

Montag, 23. Juni 2008, 00:19

Spiel mit der Realität



Hoffe, das Lesesn bereitet Freude - oder Unbehagen.

Gruß,
Murphy.

2

Montag, 23. Juni 2008, 11:26

gute und interessante Kurzgeschichte.

Sie zeigt aufschlussreich, wie sehr der Protagonist doch in seine Falle gestürzt ist, sich aber trozdem weiterhin selber schaden zufügt. Sogar ernidrigungen halten ihn nicht davon ab.

The cake is a lie <<

3

Montag, 23. Juni 2008, 19:08

Hallo MaikBey,

danke für das Lob. Er weiß es natürlich nicht, er gebiert sich und tötet sich, ohne es zu merken.

Gruß,
Murphy.

4

Montag, 23. Juni 2008, 22:15

Hallo MaikBey,

danke für das Lob. Er weiß es natürlich nicht, er gebiert sich und tötet sich, ohne es zu merken.

Gruß,
Murphy.


dann ist das bei mir wohl falsch angekommen, dann ändern wir das "ernidirgen" durch töten"

The cake is a lie <<

5

Mittwoch, 25. Juni 2008, 15:56

Hallo,

Du musst Dich nicht rechtfertigen. Passiert so etwas wie oben des öfteren, liegt die Unzulänglichkeit bei mir, ganz oder teilweise.

Murphy.

6

Donnerstag, 26. Juni 2008, 21:27

Gbit es eigentlich noch Meinungen dazu? Bei 120 Zugriffen, sagen wir also, vierzig Leuten, die es gelesen haben, gibts bestimmt ein paar Ansichten. Am meisten interessiert mich die Meinung derer, die es nicht mögen. Die ist sicherlich interessant.

Gruß,
Murphy.

Schokolinse

~ köstlich ~

Beiträge: 1 418

Wohnort: Berlin

Beruf: Capoeirista

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7

Donnerstag, 26. Juni 2008, 21:41

ich finds sehr gelungen!
hat nen ganz eigenen charme(ka wie ichs sonst ausdrücken soll).
auf jeden fall keine 0815 hausaufgaben-arbeit.

8

Donnerstag, 26. Juni 2008, 22:14

Nette Übung zum Perspektiven-Spiel. Dabei weiss man immer genau, an wessen Stelle nun, gross oder klein, man sich befindet, obwohl beide aus der Ich-Perspektive schreiben.

Zuerst entnervte mich der Fakt der Verwirrung, allerdings ist die Geschichte auch schwer abzubrechen, deswegen las ich sie bis zum ende.

Nur die Nachricht des Textes, deren Existenz ich zur Zeit noch bezweifele, bleibt unklar. Für mich. Könnte durchaus ein Apell an den Schmetterlings-Effekt sein (Wiki hilft), jedoch sträubt sich mein Verstand, diese Intention anzunehmen.


Je nach Betrachter voller Metaphern... oder eben nicht. Faszinierend.

9

Donnerstag, 26. Juni 2008, 22:25

Finde den Text gut, mal was anderes, schön geschrieben, allerdings nicht ganz einfach zu verstehen.

Was mich viel mehr interessiert, wenn ich mir hier die Antworten durchlesn, wieso muss man sie so hochgestochen schreiben?
Abgesehen von Schokolinse ;)
Kann man nicht einfach normal schreiben?
Ist ja schwerer die Antworten zu lesen als den Text.

10

Donnerstag, 26. Juni 2008, 23:05

Gbit es eigentlich noch Meinungen dazu? Bei 120 Zugriffen, sagen wir also, vierzig Leuten, die es gelesen haben, gibts bestimmt ein paar Ansichten. Am meisten interessiert mich die Meinung derer, die es nicht mögen. Die ist sicherlich interessant.

Gruß,
Murphy.


was erwartest du von silkroad spielern?

[Off-topc ende]

The cake is a lie <<

11

Donnerstag, 26. Juni 2008, 23:09

Hallo maytz, hallo Schokolinse,

danke für das Lob.

Hallo Sirey,

nicht alle Geschichte haben eine Moral. Selbst unter den Klassikern: Was ist die Moral einer im Ofen brennenden Hexe? Aber soweit ich das sehe - und ich sehe auch nicht so viel in der Geschichte - gibt es nur einen Erzähler. Er sagt von dem großen nur "ich", weil er seinen Körper nicht mit "er" anreden will. ("Vielleicht sah ich nur die Asche.") Aber das ist ja irgendwie paradox, weil er weitererzählt, nachdem er zerquetscht wurde.

12

Donnerstag, 26. Juni 2008, 23:10

Wieso? Die meisten lesen ja auch Bücher. Da wird eine Kurzgeschichte sie nicht umhauen. ;)

13

Freitag, 27. Juni 2008, 14:51

Ich habs mir nun mehrfach durchgelesen und ziemlich viel drüber nachgedacht, vor allem darüber, was du uns mit diesem Text sagen willst... Natürlich ist eine Kurzgeschichte und hat ein offenes Ende und soll dazu anregen zu interpretieren und darüber nachzudenken, aber ich komm nicht wirklich auf einen grünen Zweig. Ich könnte mir vorstellen, dass das genau das Ziel des Textes bzw. die Wirkung auf den Leser sein soll: Man soll drüber nachdenken, aber eine wirkliche Auflösung gibt es nicht --> meine Interpretation.

Auch wenn ich nicht wirklich weiss, nach welchen Kriterien man die Güte eines solchen Textes bewertet, fand ich den Text lesenswert.

Liebe Grüße
Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben, aber du kannst dem Tag mehr Leben geben



14

Freitag, 27. Juni 2008, 16:22

Ich habs mir nun mehrfach durchgelesen und ziemlich viel drüber nachgedacht, vor allem darüber, was du uns mit diesem Text sagen willst... Natürlich ist eine Kurzgeschichte und hat ein offenes Ende und soll dazu anregen zu interpretieren und darüber nachzudenken, aber ich komm nicht wirklich auf einen grünen Zweig. Ich könnte mir vorstellen, dass das genau das Ziel des Textes bzw. die Wirkung auf den Leser sein soll: Man soll drüber nachdenken, aber eine wirkliche Auflösung gibt es nicht --> meine Interpretation.

Auch wenn ich nicht wirklich weiss, nach welchen Kriterien man die Güte eines solchen Textes bewertet, fand ich den Text lesenswert.

Liebe Grüße


Ja, sowas lernt man in der Schule. Ausserdem muss man ja nicht jeden text in ein muster einordnen

The cake is a lie <<

15

Freitag, 27. Juni 2008, 18:12

Ich habs mir nun mehrfach durchgelesen und ziemlich viel drüber nachgedacht, vor allem darüber, was du uns mit diesem Text sagen willst... Natürlich ist eine Kurzgeschichte und hat ein offenes Ende und soll dazu anregen zu interpretieren und darüber nachzudenken, aber ich komm nicht wirklich auf einen grünen Zweig. Ich könnte mir vorstellen, dass das genau das Ziel des Textes bzw. die Wirkung auf den Leser sein soll: Man soll drüber nachdenken, aber eine wirkliche Auflösung gibt es nicht --> meine Interpretation.

Auch wenn ich nicht wirklich weiss, nach welchen Kriterien man die Güte eines solchen Textes bewertet, fand ich den Text lesenswert.

Liebe Grüße


Ja, sowas lernt man in der Schule. Ausserdem muss man ja nicht jeden text in ein muster einordnen


Ja, haste Recht, ich bin ja auch Schüler... Naja ich hab einfach mal aufgegriffen, dass du die Geschichte als Kurzgeschichte eingeordnet hast und damit hattest du ja auch Recht.

Was denkst du denn über die Intentionen des Autors und die Aussage des Textes?

mfg
Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben, aber du kannst dem Tag mehr Leben geben



16

Freitag, 27. Juni 2008, 20:00

Hallo Bladestar,

die Kategorie Kurzgeschichte. Ich gehe da nicht wissenschaftlich vor oder so. Ich nenne alles eine Kurzgeschichte, was unter zwanzig, dreißig, vierzig Seiten lang ist. Dann wirds entweder eine Erzählung oder eine Novelle, ab hunder Seiten etwa kann man von einem Roman reden und ihn in die verschiedenen Romankategorien einordnen. Siddhartha von Hesse ist kaum hundert Seiten lang, aber ein Bildungsroman z.B.

Ich kann Dir nur enttäuschend wenig über die Merkmale der literarischen (oder was-weiß-ich)-Kurzgeschichte der Nachkriegszeit sagen.

Übrigens: die Geschichte ist erst in der dritten Fassung. Da stimmt noch nicht alles hunderprozentig. Aber ich kann sie nicht einfach "jetzt" ändern, weil ich mich noch daran erinnern kann, wie ich sie geschrieben habe. :-)

Gruß,
Murphy.

Myxomatosis

shalom alechem

Beiträge: 483

Wohnort: Berlin

Beruf: Schüler

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17

Freitag, 27. Juni 2008, 21:49

ein sehr interessanter text.

ich fand ihn sehr schwer zu lesen, fast schon unangenehm. das "ich", das eigentlich völlig korrekt ist, denn es sind ja nicht zwei verschiedene personen, sondern ein-und-dieselbe, sorgt aber dennoch für gehörige verwirrung bei mir, weil ich erstmal nachdenken muss aus welcher perspektive welcher charakter gemeint ist, denn beide sind ja "ich". ^^

ich wurde irgendwie nicht mitgerissen.. konnte nicht mit dem an verbrennungen dritten grades leidenden charakter mitfühlen. normalerweise kann ich mich recht gut in fiktionale charakter hineinversetzen, doch hier beobachte ich alles sehr distanziert.

Zitat

"Vielleicht sah ich nur die Asche. Genau sagen kann ich das nicht."


mein grammatikalisches gefühl betrügt mich ziemlich oft, aber hier irritiert mich die zeitform präsens im letzten satz etwas, zumal der ganze text im präteritum geschrieben ist =)


mehr empfindungen zu dem text kann ich momentan nicht formulieren.. vorhanden sind da noch ziemlich viele, aber sie wollen nicht raus ^^
vielleicht kannst du mir noch einen denkanstoß geben, was für eine art kritik du dir erhofft hast.

es ist eine interessante kurzgeschichte, die mich aber leider nicht sonderlich berührt, also zum nachdenken gebracht hat. die moral der geschicht will mir nicht klar werden ^^

ich schreibe sofort was, wenn mir weiteres einfällt.
give respect - get respect

18

Freitag, 27. Juni 2008, 23:01

Ich habs mir nun mehrfach durchgelesen und ziemlich viel drüber nachgedacht, vor allem darüber, was du uns mit diesem Text sagen willst... Natürlich ist eine Kurzgeschichte und hat ein offenes Ende und soll dazu anregen zu interpretieren und darüber nachzudenken, aber ich komm nicht wirklich auf einen grünen Zweig. Ich könnte mir vorstellen, dass das genau das Ziel des Textes bzw. die Wirkung auf den Leser sein soll: Man soll drüber nachdenken, aber eine wirkliche Auflösung gibt es nicht --> meine Interpretation.

Auch wenn ich nicht wirklich weiss, nach welchen Kriterien man die Güte eines solchen Textes bewertet, fand ich den Text lesenswert.

Liebe Grüße


Ja, sowas lernt man in der Schule. Ausserdem muss man ja nicht jeden text in ein muster einordnen


Ja, haste Recht, ich bin ja auch Schüler... Naja ich hab einfach mal aufgegriffen, dass du die Geschichte als Kurzgeschichte eingeordnet hast und damit hattest du ja auch Recht.

Was denkst du denn über die Intentionen des Autors und die Aussage des Textes?

mfg


ichw eiss nicht ob du mich gemeint hast, aber ich fange mal an:

wie murphy schon sagte, eine Kurzgeschichte ist kurz. Briefe auch, aber es war ja eine geschichte ...

intention ist, wie ich verstanden hab, das problem rauchen und wie schwer es menschen fällt davon loszukommen. Manchmal hilft die natur dann auch weiter, wenn es der mensch nicht alleine schafft.

The cake is a lie <<

19

Freitag, 4. Juli 2008, 13:54

Der Text sollte einfach eine surrealen, unangenehmen und bedrohlichen Unterton haben, der den Leser verwirrt und desillusioniert zurücklässt, ja. Man kann es nicht in Worte fassen, aber irgendetwas stimmt da nicht! Nur was? Der Charakter stirbt durch seine eigene Hand - aber es interessiert ihn nicht. Wer erzählt? Der bereits Tote oder der Lebendige? Wenn der lebendige, große der beiden erzählt, wie kann er dann aus dem Aschenbecher aus erzählen? Hilfe!

(An Myxo)

20

Freitag, 4. Juli 2008, 16:34

Also wie bereits deine vorherigen Texte ist dieser wieder sehr anspruchsvoll.Diesmal jedoch finde ich man kann gut unterscheiden zwischen "Großem und Kleinem >Ich<" und man kann der Handlung gut folgen.Eine Moral in dieser Kurzgeschichte zu finden, fiel mir anfangs sehr schwer.Nun glaube ich, es handelt von dem durch ein ungesund geführtes Leben vorgerufener Suizid.Schließlich kam das >Kleine Ich< aus dem Körper des >Großen Ich<'s und >Groß Ich< trank Bier, aß schwarzwälder Kirschtorte und rauchte eine Zigarre dazu.Das würde mir zwar jetzt alles zusagen, aber nagut ^^.
Es passt übrigens perfekt in meine momentane Lebenslage, da ich gerade im begriff bin, das Rauchen aufzugeben, falls es jemanden interessiert ^^
Naja großes Lob noch einmal für die Kurzgeschichte Murphy :thumbup:

Lg Tsuki

Religion ist eine Erfindung der Menschheit, welche begangene Verbrechen als göttliches Streben rechtfertigt.