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sypher

pr0n00b

  • »sypher« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 19. April 2010, 15:49

Zentral Abi 2010 NRW / Diskussionsrunde

Moin zusammen, da ich grade recht glücklich aus meiner Deutsch LK Abiprüfung komme hab ich mir gedacht, dass ich auch hier ja sicher nicht der einzige bin und wollte hier mal so nen netten Diskussionsthread eröffnen der bis zum 5.5 offen bleibt :P (Letzte Abiklausur)

Joa, wie schon gesagt, heute morgen war Deutsch dran :)

Bin doch mit etwas bammel reingegangen in die Prüfung, muss aber eigentlich sagen, dass es halb so schlimm war wie angekündigt :P
Man hatte zum Glück 4 Aufgaben zur Auswahl, die alle eigentlich recht nett waren und als Aufgabenbereiche Don Carlos, Effi Briest, Lyrik(Barock) und Sprechen,Denken, Wirklichkeit abgedeckt haben.

Nachdem ich mich im Vorfeld schon gegen Gedichte entschieden habe :^_^:
War mir Effi Briest noch am sympathischten.
Ein netter Sachtext von Theodor Fontane, an dem Argumente und Position des Verfasser rausgearbeitet werden sollten.
Als zweiten Teil sollte man die Position von Fontane mit der in Effi Briest vergleichen, bzw inwieweit er "seiner Linie " treu geblieben ist :)

Alles in allem wars ganz nett, der Text war gut verständlich und die Aufgaben(dank Trittsteinen) hilfreich. [Landtagswahl sei dank?]

Was waren eure Erfahrungen bzw worauf freut ihr euch als nächstes :P

2

Montag, 19. April 2010, 20:16

Hi,

ich habe zwar schon vor 3 Jahren Zentralabi in NRW gemacht, war dafür aber der erste Jahrgang.

Habe das mit der Aufgabenwahl sowohl positiv als auch negativ erlebt. Zum einen konnte man seinen Schwachstellen ausweichen, in meinem Fall war das die Interpretation von Emilia Galotti, weil ich davon die Nase irgendwie voll hatte. Dafür fand ich es nachher umso schwerer, mich bei einer so wichtigen Klausur, wo es im Prinzip entscheident für die Zukunft ist, wie gut oder schlecht man abschneidet, für ein anderes Thema fix zu entscheiden. Ich habe letzten Endes volle 30 Minuten (das war bei uns die Auswahlzeit) gebraucht, um mich durchringen zu können, einen Gedichtvergleich zu schreiben.

Wie wars mit Fehlern? Ich weiß nicht mehr exakt, welches Gedicht ich interpretiert habe, aber letztenendes war in dem von der Regierung gestellen Aufgabe ein Fehler im Gedicht, der eine andere Interpretation erlaubt hätte. Unsere Lehrerin hat es uns glücklicherweise gesagt, daher konnte man sich drauf einstellen. In der Geschichtsklausur gab es teilweise keine Erläuterung (zwar mit Fußnoten-Zahl hinter dem Wort, jedoch ohne Entsprechung) weswegen wir auch da von unserer Lehrerin erläutert bekommen haben, was fehlt. Ich finde es ungeheuerlich, dass es eine Regierung nicht schafft, eine fehlerlose Abituraufgabe zu stellen. Im Gegenzug von den Schülern gewissenhafte Arbeit zu fordern, ist irgendwie lächerlich :D

Was hast du noch für Prüfungen?

LG
Lotus


3

Montag, 19. April 2010, 21:14

Hey sypher!

Also ich bin erst in der 12, bin also erst nächstes Jahr dran. Bis auf Don Karlos und Effi Briest haben wir aber ganz andere Lektüren (Woyzeck, Prinz Friedrich von Homburg, Lieutenant Gustl und Tauben im Gras). Barock und Sprachtheorie, Sprachskepsis etc kommt natürlich alles auch noch.

Ich denke, sofern sich nichts anderes besser anbietet, dass ich mich auch für Effi Briestentscheiden werde, weil ich mich selbst als Effi-Expertin sehe. Fontante sagt mir einfach am meisten zu. An Gryphius bzw. Barackgedichte generell würde ich mich nicht trauen. Bei Gedichten kann man so viel auslassen, vergessen und nicht beachten. Und besonders das 2. Gedicht, wozu man den Vergleich ziehen soll, ist sehr anspruchsvoll.

sypher

pr0n00b

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4

Dienstag, 20. April 2010, 09:12

Also Fehler konnte ich jetzt keine entdecken(gut hab mich ja auch nur mit einer Aufgabe halt richtig viel beschäftigt und hab die anderen Themenvorschläge nur überflogen)
Vor allem in Deutsch war es wohl viel besser als bei eurem ersten Versuch, weil wir halt mehr Anhaltspunkte in der Aufgabenstellung hatten.
Also nciht nur" Analysiere den Text" Sondern halt eher "Untersuchen Sie den Text auf die Position des Verfassers sowie dessen Argumente".
Dadurch ist es natürlich leichter, weil man so ungefähr weiß was im Erwarungshorizont drinsteht.
Bzw es waren auch brav alle "Fremdwörter" im Text von Fontane mit Fußnoten versehen, das war soweit ganz gut.

Das interessante an den Gedichten war, dass das Barockgedicht von einem Herrn Czebko(so oder so ähnlich) war.
Hatten wir noch nie im Unterricht, Lehrerin meinte vorher halt auch, wir sollten uns nur ein paar bekannte barocke Dichter merken, da es wahrscheinlich wäre, dass von denen was kommt. (Gryphius halt, Hoffmannswaldau,Opitz..)
Gedichte hab ich deshalb rausgeschmissen,weil ich es halt sehr schwierig finde da genau das zu treffen, was in den Erwartungshorizont soll.
Beim Sachtext fiel mir das erheblich leichter.


Bei mir steht jetzt noch der Bio LK an,(was wohl auch leichter sein soll als beim "normalen" Abi, weil es viel viel mehr Material bekommt und das Wissen eher angewandt werden soll als abgefragt.
Danach noch der Päda GK und dann wars das auch schon.
Bin mal gespannt was unere Matheleute sagen, in den Matheprüfungen war ja auch letztes(oder vorletztes) Jahr noch nen recht dicker Fehler drin, der es unmöglich amchte eine Aufgabe zu lösen..